Vielleicht kennst Du diesen Moment: Du gehst an einem Frühlingsmorgen über eine Wiese, überall sprießt es grün, und Du denkst: Eigentlich möchte ich viel mehr davon auf meinem Teller haben. Überall liest und hörst Du, wie wertvoll Wildpflanzen sind, oder Wildkräuter, wie viele sie nennen, wie viel mehr in ihnen steckt als im Salat aus dem Supermarkt. Und dann stehst Du da, schaust auf all das Grün und weißt nicht, wo Du anfangen sollst. Was ist essbar? Was ist giftig? Und woran erkenne ich den Unterschied?
Genau dafür ist dieser Artikel da. Ich habe die Wildpflanzen selbst nach vielen Jahren im Büro wieder neu kennengelernt und begleite heute als Fachberaterin für essbare Wildpflanzen und Heilpraktikerin andere auf diesem Weg. Hier zeige ich Dir, wie Du sicher einsteigst, mit welchen Pflanzen Du gut anfangen kannst und was Dir Bücher, Apps, Kräuterwanderungen und Onlinekurse beim Lernen wirklich bringen.
Das Wichtigste in Kürze
- Fang klein an: Lerne zuerst drei bis fünf leicht erkennbare Pflanzen wie Brennnessel, Löwenzahn, Vogelmiere und Gänseblümchen richtig kennen.
- Iss nur, was Du ganz sicher bestimmt hast. Achte immer auf mehrere Merkmale und nutze alle Sinne.
- Doldenblütler wie Giersch oder Wiesenkerbel sind nichts für Anfängerinnen, denn in dieser Familie gibt es tödlich giftige Doppelgänger.
- Apps zur Pflanzenbestimmung taugen höchstens zur Orientierung, nicht zur sicheren Bestimmung. Wenn es ums Essen geht, zählt Dein eigenes Wissen.
- Am meisten lernst Du, wenn Du eine Pflanze ein ganzes Jahr lang begleitest: vom ersten Grün bis zur Wurzel im Herbst.
Wildkräuter sicher bestimmen: Was, wenn ich etwas verwechsle?
Diese Frage höre ich am häufigsten, und sie ist berechtigt. Es gibt giftige Pflanzen, die essbaren zum Verwechseln ähnlich sehen. Das bekannteste Beispiel ist der Bärlauch, der jedes Frühjahr mit Maiglöckchen, Herbstzeitlose und Aronstab verwechselt wird. Wie Du die drei sicher unterscheidest, zeige ich Dir in meinem Artikel über die Bärlauch-Doppelgänger. Die gute Nachricht: Angst ist kein Grund, gar nicht erst anzufangen, sondern ein guter Grund, sorgfältig anzufangen.
Meine Grundregeln für den Anfang
- Nur essen, was Du ganz sicher kennst. Ein „ich glaube, das ist …“ reicht nicht. Bei Zweifel bleibt die Pflanze stehen.
- Immer mehrere Merkmale prüfen. Blattform, Stängel, Blüte, Geruch und Standort. Eine Pflanze erkennst Du nie an einem einzigen Merkmal.
- Mit allen Sinnen bestimmen. Zerreib ein Blatt zwischen den Fingern und riech daran. Viele Pflanzen verraten sich über ihren Duft.
- Eine Pflanze nach der anderen. Lieber fünf Pflanzen richtig gut kennen als fünfzig nur ungefähr.
- Sauber sammeln. Nicht direkt an viel befahrenen Straßen, nicht an Hundewiesen und nicht an gespritzten Feldrändern.
- Erst einmal kleine Mengen. Probier eine neue Pflanze zunächst in kleinen Mengen und schau, wie sie Dir bekommt.
Wie ich selbst beim Sammeln vorgehe, worauf ich achte und was ich immer dabeihabe, liest Du in meinem Artikel Wildpflanzen sammeln: So sammle ich achtsam, sicher und mit Freude.

Mit diesen Wildpflanzen kannst Du gut anfangen
Für den Einstieg eignen sich Pflanzen, die fast überall wachsen, leicht zu erkennen sind und kaum gefährliche Doppelgänger haben. Diese vier sind meine Empfehlung für Deine ersten Schritte.
Brennnessel
Die Brennnessel erkennst Du im wahrsten Sinne des Wortes mit geschlossenen Augen. Sie ist eine der nährstoffreichsten Pflanzen, die wir haben, und schmeckt mild und spinatähnlich. Am besten erntest Du die jungen Triebspitzen. Alles über Wirkung, Ernte und Rezepte der Brennnessel findest Du in meinem Porträt, und wie Du sie sogar roh genießen kannst, zeige ich Dir in meinen Küchentipps gegen die Brennhaare.
Löwenzahn
Den Löwenzahn kennt wirklich jede. Seine gezähnten Blätter wachsen als Rosette, Stängel und Blätter enthalten weißen Milchsaft, und auf jedem hohlen Stängel sitzt nur eine Blüte. Vom Blatt über die Knospe und die Blüte bis zur Wurzel kannst Du alles von ihm verwenden. Mehr dazu in meinem Artikel Löwenzahn: Heilkraut für Küche und Gesundheit.
Vogelmiere
Die Vogelmiere ist mein liebstes Wildgemüse für die kalte Jahreszeit, denn sie wächst selbst im Winter, wenn es nicht gerade friert. Sie schmeckt mild, ein wenig nach jungem Mais. Ihr sicherstes Erkennungsmerkmal ist eine feine Haarlinie, die am Stängel entlangläuft und von Blattpaar zu Blattpaar die Seite wechselt. Daran unterscheidest Du sie vom giftigen Acker-Gauchheil, der diese Haarlinie nicht hat. Wie Du sie sammelst und verwendest, liest Du in meinem Artikel über die Vogelmiere.
Gänseblümchen
Das Gänseblümchen ist der perfekte Einstieg, um ein Gefühl für essbare Blüten zu bekommen. Blüten und junge Blätter sind essbar, sie schmecken leicht nussig und machen jeden Salat und jedes Butterbrot zu etwas Besonderem. Und ganz nebenbei lernst Du dabei, genauer hinzuschauen.
Warum Doldenblütler noch nichts für den Anfang sind
Zu den Doldenblütlern gehören viele wunderbare Wildpflanzen wie Giersch, Wiesenkerbel oder Wilde Möhre. In derselben Familie stehen aber auch einige der giftigsten Pflanzen unserer Heimat: der Gefleckte Schierling, der Wasserschierling und die Hundspetersilie. Für ein ungeübtes Auge sehen sie sich sehr ähnlich. Deshalb rate ich allen Anfängerinnen: Lass die Doldenblütler erst einmal stehen. Sie laufen Dir nicht weg, und wenn Du mehr Erfahrung hast, kannst Du Dich ihnen in Ruhe widmen.
Wenn Du einen Überblick über noch mehr Pflanzen möchtest, schau Dir meinen Artikel Essbare Wildpflanzen erkennen, sammeln und verwenden an. Dort findest Du alle meine Pflanzenporträts nach Jahreszeiten sortiert.
🌿 Die 10 wichtigsten Wildpflanzen auf einen Blick
Meine kostenlose Sammelhilfe als PDF: 10 essbare Wildpflanzen mit Erkennungsmerkmalen, Sammelzeit und Küchenideen, dazu mein Wildkräuter-Pesto.
Buch, App, Kräuterwanderung oder Onlinekurs: Was hilft Dir wirklich?
Es gibt viele Wege, Wildpflanzen kennenzulernen, und jeder hat seine Stärken. Ich habe sie alle genutzt und möchte Dir ehrlich sagen, was sie Dir bringen und wo ihre Grenzen liegen.
Bestimmungsbücher
Ein gutes Bestimmungsbuch ist Gold wert. Du kannst in Ruhe nachschlagen, Merkmale vergleichen und es überallhin mitnehmen. Die Grenze: Ein Foto oder eine Zeichnung zeigt eine Pflanze immer nur in einem Moment. Wie sie im März aussieht, wenn sie gerade aus dem Boden kommt, und wie im Juli, wenn sie blüht, ist oft ein großer Unterschied. Und riechen kannst Du an einem Buch leider nicht.
Apps zur Pflanzenbestimmung
Pflanzen-Apps sind praktisch und auf den ersten Blick verlockend: Foto machen, Name erscheint. Ich empfehle sie trotzdem nicht. Sie können sich irren, gerade bei jungen Pflanzen, bei schlechtem Licht oder bei Pflanzen mit giftigen Doppelgängern, und sie sagen Dir nicht, ob die Pflanze an dieser Stelle sauber gewachsen ist. Höchstens zur Orientierung kann eine App Dir einen Hinweis geben, in welche Richtung Du suchen kannst. Zur sicheren Bestimmung taugt sie nicht, und wenn es ums Essen geht, zählt nur Dein eigenes Wissen.
Kräuterwanderungen
Draußen mit jemandem unterwegs zu sein, der sich auskennt, ist durch nichts zu ersetzen. Du siehst die Pflanze an ihrem Standort, kannst sie anfassen, riechen und probieren, und Deine Fragen werden sofort beantwortet. Der Nachteil: Eine Wanderung zeigt Dir, was an genau diesem Tag wächst. Wenn Du die Pflanze ein paar Wochen später allein wiederfinden willst, sieht sie oft schon ganz anders aus. Achte bei der Auswahl darauf, dass Dich jemand mit fundierter Ausbildung führt, zum Beispiel eine Kräuterpädagogin oder eine Fachberaterin für essbare Wildpflanzen, und dass Du die Pflanzen selbst anfassen, riechen und probieren darfst.
Onlinekurse
Bei Onlinekursen gibt es große Unterschiede. Manche sind reine Videosammlungen: Du schaust ein paar Filme, und dann stehst Du draußen wieder allein mit Deinen Fragen. Ein guter Onlinekurs dagegen begleitet Dich, schickt Dich nach draußen und ist da, wenn Du unsicher bist. Denn sicher wirst Du nur, wenn Du die Pflanzen selbst in der Hand hältst und jemanden fragen kannst, der sich auskennt.
Genau so habe ich meinen Onlinekurs „Mit den Wildpflanzen durchs Jahr“ aufgebaut:
- Du gehst jeden Monat raus. Deine Sammelliste zeigt Dir, was gerade wächst, und eine Draußen-Aufgabe holt Dich vom Bildschirm weg an den Wegrand.
- Du siehst die Pflanzen, wie sie wirklich wachsen. In meinem Sammelspaziergang als Video nehme ich Dich mit und zeige Dir die Merkmale so, wie Du sie draußen findest, nicht nur auf einem perfekten Foto.
- Du bleibst mit Deinen Fragen nicht allein. Einmal im Monat treffen wir uns live auf Zoom zum Naturabend, dazwischen tauschen wir uns in unserer Telegram-Gruppe aus. Deine Fragen beantworte ich selbst.
- Du machst etwas daraus. Mit den Rezepten des Monats für Küche und Hausapotheke füllt sich Dein Vorratsregal ganz nebenbei.
- Du lernst im Rhythmus der Natur. Jeder der zwölf Monate hat seine eigenen Schätze. So verpasst Du keine Pflanze mehr, weil Du ihre Zeit nicht kanntest.
Das ist keine große Plattform mit Tausenden Mitgliedern, sondern eine kleine Gruppe, fast wie an einem Küchentisch. Ich kenne die Frauen in meinem Kurs und sehe, wie ihre Sicherheit von Monat zu Monat wächst. Und weil Du sofort Zugang zu allen zwölf Monaten hast, kannst Du jederzeit einsteigen, genau mit dem, was draußen gerade dran ist. Hier findest Du alles über den Kurs.
Mein wichtigster Rat: Lerne von jemandem, der sich wirklich auskennt und Dich begleitet, bis Du Dir sicher bist. Das kann eine Kräuterwanderung bei Dir vor Ort sein, und ich würde mich sehr freuen, wenn Du ein Jahr lang mit mir durch die Natur gehst. Ein gutes Buch zum Nachschlagen und Deine eigenen Spaziergänge, auf denen Du übst, gehören in jedem Fall dazu.
Mein Weg zurück zu den Wildpflanzen
Die Wildpflanzen haben mich schon als Kind begleitet. Dann bin ich, wie so viele, den „normalen“ Weg gegangen: Abitur, Studium, 25 Jahre als Personalreferentin. Zurückgefunden habe ich über zwei Wege, die sich irgendwann verbunden haben: Zeiten, in denen ich mich viel in der Natur aufgehalten habe, und meine Ausbildung zur Heilpraktikerin mit der Phytotherapie, der Pflanzenheilkunde. Ich wollte die Heilpflanzen nicht nur aus Büchern kennen, sondern draußen finden. Dabei habe ich angefangen, auch die essbaren Wildpflanzen in meinen Speiseplan einzubauen, da ich überall gelesen hatte, wie gesund sie sein sollen.
Je mehr Pflanzen ich kennengelernt habe, desto vertrauter wurden sie mir, und irgendwann war es nicht mehr nur Wissen, sondern eine Beziehung. Die Liebe zu den Pflanzen ist gewachsen und mit ihr die Liebe zur Natur. Das kann ich heute gar nicht mehr voneinander trennen. Wo früher eine grüne Wiese war, sehe ich heute lauter alte Bekannte.
Was Wildpflanzen auf Deinen Teller bringen
Wildpflanzen wachsen ohne Dünger und ohne Spritzmittel, sie müssen sich selbst gegen Wind, Wetter und Fressfeinde behaupten. Viele von ihnen enthalten deshalb deutlich mehr Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe als unser gezüchtetes Gemüse. Warum das so ist und was genau in ihnen steckt, habe ich Dir in meinem Artikel Kann man Wildpflanzen essen? Ja, klar! ausführlich zusammengestellt.
In meiner Naturheilpraxis habe ich eine Beobachtung immer wieder gemacht: Ganz gleich, wie sich jemand bisher ernährt hat, sobald er angefangen hat, Wildpflanzen in seinen Alltag einzubauen, war es für ihn ein Gewinn. Das ist meine Erfahrung aus vielen Jahren, keine Studie. Aber sie deckt sich mit dem, was ich an mir selbst erlebt habe. Mit jeder Pflanze, die ich kennengelernt habe, bin ich auch ein Stück mehr bei mir angekommen.
Warum es sich lohnt, eine Pflanze ein ganzes Jahr zu begleiten
Das Wertvollste, was ich auf meinem Weg gelernt habe: Eine Pflanze kennst Du erst dann wirklich, wenn Du sie durch alle Jahreszeiten begleitet hast. Nimm den Löwenzahn. Im Frühjahr erntest Du seine zarten Blätter für Salat und Smoothies. Kurz darauf sitzen seine Knospen zwischen den Blättern, die eingelegt wie Kapern schmecken. Dann kommen die Blüten für Sirup und Gelee. Und im Herbst steckt die ganze Kraft in der Wurzel. Wer den Löwenzahn nur als gelbe Blume kennt, verpasst den größten Teil seiner Geschichte.

Genau diesen Weg gehe ich in meinem Onlinekurs „Mit den Wildpflanzen durchs Jahr“ mit Dir. Die Brennnessel, den Löwenzahn und die Vogelmiere stelle ich Dir dort ausführlich vor, zusammen mit vielen weiteren essbaren Wildpflanzen vor Deiner Haustür. Jeden Monat nehme ich Dich mit zu dem, was draußen gerade dran ist, vom ersten Grün im Frühjahr bis zu den Schlehen nach dem ersten Frost.
„Habe mega viel gelernt, fühle mich jetzt viel sicherer und liebe es, meine ersten wilden Gerichte zu zaubern.“
Silvia, Teilnehmerin im Kurs

Mit den Wildpflanzen durchs Jahr
Möchtest Du die Schätze direkt vor Deiner Haustür sicher erkennen und Monat für Monat mehr davon in Deine Küche holen? In meinem Onlinekurs „Mit den Wildpflanzen durchs Jahr“ begleite ich Dich durch alle Jahreszeiten: Du lernst, was gerade wächst, wie Du es sicher bestimmst und was Du daraus machen kannst.
Ich bin noch heute auf dem Weg
Wenn Du jetzt denkst, das ist ganz schön viel: Keine Sorge. Niemand lernt die Wildpflanzen an einem Nachmittag kennen, und das ist auch gar nicht nötig. Ich bin selbst noch heute auf dem Weg, weil man nie auslernt. Jedes Jahr entdecke ich etwas Neues, eine Pflanze, die ich übersehen habe, eine Verwendung, die ich noch nicht kannte.
Fang einfach mit einer Pflanze an. Geh hinaus, schau genauer hin und lass Dich überraschen, wie schnell aus einer grünen Wiese ein Ort voller alter Bekannter wird. Ich freue mich, wenn ich Dich auf diesem Weg ein Stück begleiten darf.
Häufige Fragen zum Einstieg in die Wildpflanzen
Wie lange dauert es, bis ich Wildpflanzen sicher erkenne?
Fast jede kennt schon mindestens fünf Pflanzen, zum Beispiel Brennnessel, Löwenzahn oder Gänseblümchen. Damit kannst Du anfangen und jedes Jahr darauf aufbauen. Eine Handvoll neuer Pflanzen lernst Du in einer Saison sicher kennen, wenn Du regelmäßig draußen bist und übst. Wirklich vertraut wird Dir eine Pflanze, wenn Du sie ein ganzes Jahr begleitet hast und sie in jeder Wachstumsphase erkennst.
Kann ich Wildpflanzen mit einer App bestimmen?
Ich empfehle Apps zum Bestimmen nicht. Sie können Dir höchstens zur Orientierung dienen, aber nicht zur sicheren Bestimmung. Wenn Du eine Pflanze essen möchtest, prüfe die Merkmale immer selbst und iss nur, was Du ganz sicher erkannt hast.
Wie lerne ich Wildkräuter bestimmen?
Am sichersten lernst Du mit jemandem, der sich auskennt: vor Ort auf einer Kräuterwanderung oder gern auch online bei mir. Dazu nimmst Du Dir eine Pflanze nach der anderen vor, prägst Dir mehrere Merkmale ein, vergleichst sie mit einem guten Bestimmungsbuch und besuchst sie immer wieder, bis Du sie in jeder Jahreszeit erkennst.
Welche Wildpflanzen sind für Anfänger geeignet?
Gut geeignet sind Pflanzen, die leicht zu erkennen sind und kaum gefährliche Doppelgänger haben, zum Beispiel Brennnessel, Löwenzahn, Vogelmiere und Gänseblümchen. Doldenblütler wie Giersch solltest Du am Anfang meiden.
Wo darf ich Wildpflanzen sammeln?
Nach dem Bundesnaturschutzgesetz darfst Du wild wachsende Pflanzen in geringen Mengen für den eigenen Bedarf pfleglich sammeln, wo kein Betretungsverbot gilt. In Naturschutzgebieten und bei geschützten Arten ist das Sammeln tabu. Meide außerdem stark befahrene Straßen, Hundewiesen und gespritzte Feldränder.
Lohnt sich ein Onlinekurs, wenn ich doch draußen lernen will?
Ja, wenn er Dich nach draußen bringt. Ein guter Kurs zeigt Dir, was gerade wächst, worauf Du achten musst und was Du daraus machen kannst. Das Sammeln und Erkennen übst Du dann selbst auf Deinen Spaziergängen, mit der Sicherheit, jederzeit nachfragen zu können.
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Ich bin Heike Engel, Heilpraktikerin, Qigonglehrerin, Fachberaterin für Selbstversorgung mit essbaren Wildpflanzen und Pilzcoach. Hier auf StrahleMensch teile ich mein Wissen über Wildpflanzen, Pilze, Naturheilkunde und Qigong und begleite Menschen in Kursen und Online-Angeboten zurück zur Natur und ein Stück näher zu sich selbst.
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