Vogelmiere

Die Vogelmiere - ein zauberhaftes kleines Pflänzchen, welches sich als Teppich in Gärten und Äckern ausbreitet. Manchen Gärtnern ein Graus und doch ein solchen Wildpflanzenwunder, welches in unserer Wildpflanzenküche nicht fehlen darf. Ich erzähle Euch auch warum:
Die Vogelmiere (c) Heike Engel

Die Vogelmiere – Stellaria media – ist ein Nelkengewächs (Carophyllaceae).

Vorkommen:

Sie wächst auf Äckern, Wegrändern, Gärten, Weinbergen und brachliegenden Flächen. Sie ist mittlerweile weltweit zu finden. Sie mag gerne feuchte, humose, gut mir Nährstoffen versorgte Böden. Aber ansonsten stellt sie keine besonderen Ansprüche. Sie breitet sich überall aus. Auf einem Blumenbeet oder Blumenkasten welcher noch nicht bepflanzt ist, zeigt sie sich als Erste im Frühjahr. Einfach an jeder Ecke. Wenn das Auge sich erst einmal für das Pflänzchen sensibilisiert hat, werdet ihr es überall entdecken.

Aussehen:

Es ist ein einjähriges Pflänzchen. Der Stängel auf einer Linie behaart und reist man ihn auseinander, bleibt ein Faden stehen. Dies hat der Vogelmiere auch den Namen Hühnerdarm gegeben. Die Blätter sind eiförmig zugespitzt und gegenständig. Die Blüten sind sternförmig mit 5 weißen Blütenblättern, welche bis zum Ansatz eingeschnitten sind. Hauptblütezeit ist von März bis Oktober. Sie ist eine kleine sehr vermehrungsfreudige Pflanze, eher kriechend unterwegs und bildet richtige Vogelmieren-Teppiche aus.

Inhaltsstoffe:

Bei der Vogelmiere ist der außergewöhnliche hohe Eisengehalt  hervorzuheben und dass die oft seltenen  B-Vitamine vorkommen.

Laut Fleischhauers Enzyklopädie Essbarer Wildpflanzen ist sie reich an Mineralien, enthält doppelt so viel Calciu, dreimal so viel Kalium und Magnesium und siebenmal so viel Eisen wie Kopfsalat. Sehr beeindruckend. Auch enthält sich 2-8 mal soviel Vitamin A und C wie ein Kopfslalat und enthält weiter die Vitamine B1, B2, B3, Selen, Schleimstoffe, Aponine, Flavonoide (Rutin) und Kieselsäure.

All dies macht diese kleine Pflanze zu einem wertvollen Bestandteil unserer Ernährung!

Verwechslungsgefahr:

Es gibt noch viele andere Stellaria – Arten welche  essbar, jedoch nicht ganz so wohlschmeckend sind. Die Vogelmiere ist die am meisten verbreitete, saftigste und schmackhafteste Miere.

Auch dem Acker-Gauchheil – Anagallis arvensis – sieht sie vor der Blüte ähnlich. Dieser besitzt jedoch einen vierkantigen Stängel und keine einreihige Behaarung. Sie ist schwach giftig und man sollte sie nicht verzehren. Die 5 Kronblätter sind meist zinnoberrot gefärbt und  so erkennt man auch an der  Blüte, dass es sich um eine andere Pflanze handelt. Achtet auf alle Fälle auf den 4kantigen Stängel.

Volksheilkunde:

Sie wurde bei Husten, Asthma und Lungenerkrankungen verwendet. Sie hat jedoch auf den gesamten Organismus eine reinigende und kräftigende Wirkung und ist für die Verdauung sehr förderlich. Die enthaltenden Saponine werden zwar nicht vom Körper aufgenommen, verbessern jedoch die Nährstoffaufnahme im Darm.

Welche Teile können verwendet werden:

die saftigen Triebspitzen und die Blüten werden verwendet.

Die Vogelmiere kann das ganze Jahr gesammelt werden. Jedoch ist es auch da im Frühjahr leichter, da die Miere dann richtige Teppiche ausbildet und man schöne Mengen von frischen Triebspitzen ernten kann.

Rezepte-Ideen für die Wildpflanzenküche:

Vogelmieren – Smootie
Vogelmierensmoothie (c) Heike Engel
Vogelmierensmoothie (c) Heike Engel

Vogelmieren-Salat

Pesto

als Spinat

Rezepte füge ich Euch nach und nach in diesen Artikel ein, wenn ich sie schön für Euch fotografiert habe.

Wenn Euch der Artikel gefällt freue ich mich natürlich über Rückmeldungen von Euch und wenn Ihr den Artikel mit Euren Freunden teilt. Herzliche Grüße und bis bald

Eure Heike Engel

Ich nehme Sie als aufgeklärte Menschen ernst und gehe davon aus, dass Ihnen bekannt ist, dass Heilpraktiker überwiegend Behandlungsmethoden aus der Komplementär- oder Alternativmedizin verwenden,  für deren Wirksamkeit es keine gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt. Dennoch bin ich aus rechtlichen Gründen gezwungen, Sie darauf hinzuweisen, dass keine gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse über die therapeutische Wirksamkeit der angebotenen Empfehlungen, Behandlungen bzw. Behandlungsmethoden vorliegen.”

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2 Antworten

  1. Eine sehr schöne Seite mit ganz tollen Inhalten hast Du hier geschaffen, liebe Heike, spricht mich sehr an, ich schau öfter mal vorbei

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