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Giersch Smoothie

Nichts geht über einen täglichen Wildpflanzen-Booster für unseren Körper! Heute stelle ich Euch einen Giersch Smoothie vor

Man soll­te nie täg­lich die glei­che Pflan­ze für einen Smoot­hie ver­wen­den, son­dern immer abwech­seln. Denn Pflan­zen haben einen ein­ge­bau­ten “Fra­as­schutz” um sich vor Mensch und Tier zu schüt­zen. Uns wür­de es auf Dau­er gesund­heit­lich nicht gut erge­hen. (Bauch­schmer­zen, Übel­keit,.…)  Des­halb soll­te man immer Abwechs­lung in den täg­li­chen Smoot­hie brin­gen. Das gilt übri­gens auch für Kulturpflanzen.

Heute stelle ich Euch den Giersch Smoothie vor:

Der Giersch ist eine tol­le Pflan­ze, wel­che wir fast das gan­ze Jahr, auf jeden Fall von März bis Novem­ber gut fin­den kön­nen. Hier könnt Ihr noch mehr über den Giersch nach­le­sen. Es besteht eine Ver­wechs­lungs­ge­fahr mit teil­wei­se gif­ti­gen Pflan­zen aus der Fami­lie der Dol­den­blüt­ler. Wenn Ihr Euch also unsi­cher seid, lasst ihn Euch von jeman­den zei­gen der sich damit aus­kennt. Kräu­ter­wan­de­run­gen gibt es mitt­ler­wei­le überall.

Wirkung des Giersch:

Der Giersch wirkt sehr basisch auf unse­ren Kör­per. Außer­dem ist der harn­trei­bend, harn­säu­re­lösend, anti­fun­gi­zid, ent­zün­dungs­hem­mend und stärkt unser Immunsystem.

Inhaltsstoffe des Giersch:

Der Giersch ent­hält viel Vit­amin C, Vit­amin A, Eisen, Man­gan, Kup­fer, Titan, Kali­um, Kal­zi­um, Kup­fer,  Cuma­ri­ne und Bor

(vor allem in jun­gen Blät­tern und Trieb­spit­zen – und auch in den Blüten)

Wo findet Ihr den Giersch:

Jeder Gärt­ner fin­det ihn mas­sen­wei­se in sei­nem Gar­ten und ver­sucht ihn zu bekämp­fen. Fragt nach, viel­leicht dürft Ihr den Giersch in sei­nem Gar­ten ern­ten und Bei­de haben etwas davon. Man fin­det ihn aber auch in Laub- und Misch­wäl­dern, und am Wald­rand. Ach­tet jedoch beim Ern­ten dar­auf, dass es kei­ne Hun­de­ver­schmut­zung mög­lich ist. Man kann sich auch sehr gut ein klei­nes Wild­pflan­zen­hoch­beet anle­gen. Dann ist man auch vor der star­ken Aus­brei­tung geschützt und weiss genau wo man sei­ne Wild­pflan­zen findet.

Smoothiezubereitung:

Zuta­ten:

1 gute Hand­voll Gierschblät­ter (ca. 50 g – die jun­gen Blät­ter schme­cken am besten)

1 Bio-Apfel (nur Stil und But­zen ent­fer­nen – Kern­ge­häu­se darf ruhig mit­ge­mixt werden)

1 Bio-Zitro­ne oder Bio-Limet­te (bit­te Scha­le entfernen)

1 Bana­ne (eben­falls Scha­le entfernen ;-))

1 Dau­men­nagel­gro­ßes Stück Ingwer

500 ml Was­ser (oder weni­ger, wenn man den Smoot­hie wie eine Sup­pe essen möchte)

 

Zube­rei­tung:

  • Gebt zuerst die Gierschblät­ter in den Mixer
  • dann die schwe­ren Sachen wie Bana­ne, Apfel, Zitrone/ Limet­te drauf
  • zum Schluss komm der Ing­wer und das Was­ser (je hoch­wer­ti­ger, des­to bes­ser) dazu
  • Mixer auf höchs­ter Stu­fe ca 1–2 Minu­ten cre­mig mixen

 

Dann genie­ßen!

Ach­tet auch dar­auf, lang­sam zu trin­ken und auch den flüs­si­gen Smoot­hie zu “kau­en”. Das ist wich­tig für unse­re Ver­dau­ung. Es kommt genü­gend Spei­chel dazu.

 

EXTRA-TIP:

Auch bei Smoot­hies soll­te man nicht zu viel Obst ver­wen­den. Wenn man sich an den “grü­nen” Geschmack erst ein­mal gewöhnt hat, ist es gut immer mehr Obst weg­zu­las­sen. Ver­sucht als ers­tes die Bana­ne weg­zu­las­sen, denn die Inhalts­stof­fe eines Apfels sind für unse­ren Kör­per auch sehr wert­voll.  Ein rei­ner Gemü­se-Wild­pflan­zen-Smoot­hie ist opti­mal für unse­ren Kör­per. Denn sonst nimmt man evtl. eine zu gro­ße Obst­men­ge zu sich. Dies belas­tet durch den hohen Frucht­zu­cker­an­teil unse­re Bauchspeicheldrüse.

Nun wün­sche ich Euch viel Spass beim Nach­ma­chen und aus­pro­bie­ren und tes­tet auch die ande­ren Smoothie-Rezepte.

Brenn­nes­sel Smoothie

Grün­kohl Smoothie

Wenn Euch der Arti­kel gefällt, freue ich mich sehr, wenn Ihr ihn teilt und damit das Wis­sen auch Ande­ren zur Ver­fü­gung stellt. Lasst mir auch einen Kom­men­tar da, über Eure Erfah­run­gen, Vari­an­ten oder Ideen.

Herz­li­che Grüße

Eure Hei­ke

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