Weißdorn Tinktur fürs Herz herstellen

Der Weißdorn (Crataegus) ist eine wunderbare heimische Wildpflanze und wächst üppig an Feld- und Waldrändern. In der Herbstzeit (ab ca.  August) sieht man überall die wunderbaren roten Früchte des Weißdorns.

Es sind eher meh­li­ge Früch­te, wes­halb man davon roh meist nicht beson­ders vie­le ver­zehrt. Der Geschmack ist sehr spe­zi­ell. Ich nasche trotz­dem ger­ne ein oder zwei Bee­ren beim Vor­bei­ge­hen. Pro­biert es ein­fach ein­mal aus – manch­mal benö­ti­gen unse­re Geschmacks­knos­pen auch meh­re­re Begeg­nun­gen, bis sie einen neu­en Geschmack als ange­nehm abspeichern.

Der Spät­som­mer und Herbst ist eine wun­der­ba­re Zeit, um den Weiß­dorn ken­nen­zu­ler­nen. Sei­ne roten Früch­te sind kaum zu über­se­hen, wenn sie aus den grün belaub­ten Büschen und manch­mal sogar klei­nen Bäu­men hervorleuchten.

Wie ihr den Weiß­dorn sicher erken­nen könnt, könnt ihr [hier] nach­le­sen.

Weiß­dorn – eine tra­di­tio­nel­le Herzpflanze

Weiß­dorn gehört zu unse­ren bekann­tes­ten tra­di­tio­nel­len Herz­pflan­zen. Ver­wen­det wer­den vor allem Blät­ter und Blü­ten, tra­di­tio­nell aber auch die Früchte.

Zube­rei­tun­gen aus Weiß­dorn wer­den ins­be­son­de­re zur Unter­stüt­zung der Herz-Kreis­lauf-Funk­ti­on verwendet.

Für bestimm­te stan­dar­di­sier­te Weiß­dorn­ex­trak­te gibt es zudem wis­sen­schaft­li­che Unter­su­chun­gen, zur Anwen­dung bei Herz-Kreis­lauf-Beschwer­den vor.Die­se Ergeb­nis­se las­sen sich jedoch nicht ein­fach auf eine selbst her­ge­stell­te Tink­tur übertragen.

Weiß­dorn ist außer­dem kei­ne Pflan­ze, von der man eine unmit­tel­ba­re Wir­kung nach weni­gen Trop­fen erwar­ten soll­te. Tra­di­tio­nell wird er eher über einen län­ge­ren Zeit­raum verwendet.

Wich­tig ist mir dabei: Beschwer­den des Her­zens wie Schmer­zen oder Druck in der Brust, Atem­not, Herz­ra­sen, Schwin­del oder eine unge­wohn­te Abnah­me der Leis­tungs­fä­hig­keit soll­ten immer medi­zi­nisch abge­klärt werden.

Weißdorn-Tinktur selbst herstellen

Es gibt zahl­rei­che fer­ti­ge Weiß­dorn­prä­pa­ra­te zu kau­fen. Man kann sich aber auch selbst eine tra­di­tio­nel­le Weiß­dorn­tink­tur herstellen.

Dazu könnt ihr im Früh­jahr Blät­ter und Blü­ten sam­meln und im Spät­som­mer bzw. Herbst die Früchte.

Ihr könnt auch im Herbst mit den Früch­ten und eini­gen Blät­tern begin­nen. Im nächs­ten Früh­jahr kennt ihr euren Weiß­dorn­stand­ort dann schon ganz genau und könnt dort Blät­ter und Blü­ten sammeln.

Die gesam­mel­ten Pflan­zen­tei­le wer­den in ein sau­be­res Schraub­glas gege­ben und voll­stän­dig mit etwa 40%igem Alko­hol bedeckt. Ein Ansetz­korn mit 38 % Alko­hol eig­net sich ebenfalls.

Das Glas ver­schlie­ßen und an einem geschütz­ten Ort etwa vier Wochen zie­hen las­sen. Zwi­schen­durch regel­mä­ßig schütteln.

Gera­de bei den Früch­ten kann man schön beob­ach­ten, wie sich ihre Far­be ver­än­dert und in den Alko­hol übergeht.

Nach etwa vier Wochen wird die Tink­tur abge­fil­tert und am bes­ten in eine dunk­le Fla­sche gefüllt. Beschrif­tet sie mit Inhalt und Datum.

Wie verwende ich die Weißdorn-Tinktur?

Von mei­ner selbst her­ge­stell­ten Weiß­dorn­tink­tur ver­wen­de ich tra­di­tio­nell 1–2‑mal täg­lich etwa 10–30 Trop­fen in etwas Was­ser.

Ob die Ein­nah­me vor oder nach dem Essen erfolgt, ist nicht ent­schei­dend. Wer einen emp­find­li­chen Magen hat, kann die Trop­fen zu oder nach einer Mahl­zeit einnehmen.

Da selbst ange­setz­te Tink­tu­ren nicht stan­dar­di­siert sind, lässt sich ihre Wirk­stoff­men­ge aller­dings nicht mit der eines zuge­las­se­nen Weiß­dorn-Arz­nei­mit­tels vergleichen.

Auch Heil­pflan­zen kön­nen uner­wünsch­te Wir­kun­gen haben. Wer Medi­ka­men­te ein­nimmt – ins­be­son­de­re Herz- oder Blut­druck­me­di­ka­men­te – oder bereits an einer Herz­er­kran­kung lei­det, soll­te eine regel­mä­ßi­ge Anwen­dung vor­her mit Arzt, Apo­the­ker oder einer ent­spre­chend qua­li­fi­zier­ten the­ra­peu­ti­schen Fach­per­son besprechen.

Und ganz wich­tig: Eine Weiß­dorn­tink­tur ersetzt kei­ne not­wen­di­ge medi­zi­ni­sche Behandlung.

Wenn euch der Arti­kel gefällt, freue ich mich sehr, wenn ihr ihn mit euren Freun­den teilt und wei­ter­ver­brei­tet. Das ist eine wun­der­vol­le Rück­mel­dung für mich.

Herz­li­che Grü­ße
eure Hei­ke

Hin­weis: Die­ser Arti­kel dient der Infor­ma­ti­on über die tra­di­tio­nel­le Ver­wen­dung von Heil- und Wild­pflan­zen und ersetzt kei­ne medi­zi­ni­sche Dia­gno­se oder Behand­lung. Bei gesund­heit­li­chen Beschwer­den wen­det euch bit­te an eine Ärztin/einen Arzt oder eine ande­re ent­spre­chend qua­li­fi­zier­te medi­zi­ni­sche Fachperson.

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50 Kommentare

    1. Das kommt dar­auf an, wie­viel man nimmt – ist also von den per­sön­li­chen Bedürf­nis­sen abhän­gig. Bei Krank­hei­ten auch immer vor­ab mit dem Arzt oder Heil­prak­ti­ker abklä­ren, damit es kei­ne Wech­sel­wir­kun­gen gibt. Alles Lie­be Hei­ke Engel

    1. Hal­lo lie­be Karin, ich wür­de jetzt eher zu den Blät­tern grei­fen anstatt zu den grü­nen Bee­ren. Sie sind noch nicht reif und haben mich noch nie ange­spro­chen. Was wun­der­voll ist, ist auch eine Jah­restink­tur her­zu­stel­len. Du beginnst im Früh­jahr mit Blät­ter und Blü­ten und hörst im Herbst mit den roten Früch­ten auf und hast so die Qua­li­tät des gan­zen Jah­res in Dei­ner Tink­tur. Wenn Du jedoch schnell etwas benö­tigst, ver­wen­de das was gera­de da ist. Vie­le Grü­ße Heike

    1. Hal­lo lie­be Karin, nein war­te bit­te bis die Früch­te reif und rot sind. Es sind die­se spe­zi­el­len Stof­fe, wel­che erst noch rei­fen soll­ten. Dann ver­wen­de lie­ber die Blät­ter für einen Tink­tur-Aus­zug. Schön fein schnei­den und mit Alko­hol anset­zen. Lie­be Grü­ße Heike

  1. hal­lo und dan­ke für die Info
    mei­ne Fra­ge ist.…..
    kann ich auch Zitro­ne und Honig statt Alko­hol wählen?
    und noch was..
    geht auch brau­ner Strohrum…80 %

    1. Da spricht nichts dage­gen aus­ser evtl. die Halt­bar­keit. Das gilt es aus­zu­pro­bie­ren. Des­halb wird gern der Alko­hol gewählt, da nicht schim­melt oder schlecht wird.…Strohrum ist zu hef­tig, braucht es nicht um die Heil­wir­kung aus­zu­zie­hen. Ich wür­de ihn run­ter­ver­dün­nen oder für Wur­zeln ver­wen­den, wel­che den höhe­ren Alko­hol­ge­halt benö­ti­gen. Herz­li­che Grü­ße Heike

  2. Grü­ße.

    Ich lese hier immer nur Tink­tur, wie bit­te? Also, ich habe es vori­ges jahr aus­pro­biert und war trau­rig das es so schnell alle war. Noch was, ich habe die Blü­ten sowohl auch die Früch­te des Weiß­dorn aus­pro­biert. Die Früch­te waren über­zeu­gen­der, da sie, so kuri­os das auch klin­gen mag, leicht fruch­tig geschmeckt haben. Also Früch­te sam­meln, ca 500 gramm mit 2 Liter Korn oder Wod­ka zie­hen las­sen. Eine genaue Zeit­dau­er kann ich nicht nen­nen, viel­eicht 2 Mona­te. Ich habe ab und zu gekos­tet. Nach­dem die Bee­ren abge­fil­tert wur­den, habe ich noch 500 gr. brau­nen Zucker­rohr Zucker zuge­fügt. Das End­pro­dukt köst­lich. Die Ein­nah­me vor dem zu Bett gehen. Nein nicht regel­mä­ßig, viel­eicht so alle 2 Aben­de. Einen Eßlöf­fel voll.

    Schmeckt und hilft.

    1. Hal­lo lie­be Irmgard,
      ich stel­le Fla­schen eigent­lich nie in die Son­ne. Die Tem­pe­ra­tu­ren sind zu unkon­trol­liert. Du wirst dazu aber ver­schie­de­ne Auf­fas­sun­gen fin­den. Ich per­sön­lich mag auf­grund mei­ner Erfah­run­gen ein hel­les Fens­ter ohne direk­te Son­nen­ein­strah­lung. Manch­mal gehe ich mit einer Tink­tur zusam­men in die Son­ne. Aber dann ist es eher ein sehr bewuss­ter Pro­zess um die Son­ne ein­zu­fan­gen. Das ist aber noch ein­n­mal etwas Ande­res. Hier reicht ein hel­les Fens­ter. Lie­be Grü­ße Heike

  3. Hal­lo. Ich trin­ke bereits am Abend eine Tas­se Weiß­dorn als Tee. Dazu ver­wen­de ich getrock­ne­te Blü­ten, Blät­ter, Stän­gel etc., eben was in der gekauf­ten “Tee­mi­schung” drin ist. Könn­te ich auch davon eine Tink­tur machen? Lie­ben Gruß Harald

    1. Hal­lo Harald, natür­lich kannst Du Dir aus Dei­ner “Tee­mi­schung” eine Tink­tur anset­zen. Ein­fach die getrock­ne­ten Pflan­zen­tei­le mit 30 bis 40 % Alko­hol (wie Korn oder Wod­ka) auf­gies­sen und 4–6 Wochen zie­hen las­sen. Es ist nur die Fra­ge, war­um Du das tun möch­test, wenn Du Dich schon so wun­der­voll an Dei­ne Tas­se »Herz-Tee gewöhnt hast. Aber mög­lich ist es auf alle Fäl­le. Herz­li­che Grü­ße Heike 

  4. Hal­lo Hei­ke. Dan­ke für dei­ne Ant­wort. Die Tink­tur möch­te ich machen um nicht auf mei­nen Weiß­dorn zu ver­zich­ten, wenn ich irgend­wo hin ver­reist bin und kei­ne Mög­lich­keit habe Tee zu berei­ten. Nun aber eine grund­sätz­li­che Fra­ge: Set­ze ich eine Tink­tur in kla­ren oder brau­nen Glä­sern an? Soll die Tink­tur, solan­ge sie reift, hell ste­hen oder lie­ber dunkel?
    LG Harald

  5. Hal­lo Hei­ke, mache schon seit Jah­ren Likör und Tink­tur von Weiß­dorn­bee­ren. Möch­te ger­ne wis­sen, ob man das über­do­sie­ren kann. Wie­viel von der Tink­tur kann man täg­lich neh­men und über wel­chen Zeit­raum? – Danke! –

    1. Hal­lo Win­nie, das ist schön, dass Du die Natur in Dei­nem Leben hast. Das ist natür­lich eine gute Fra­ge, aber auch nicht so leicht zu beant­wor­ten. Denn wir sind alle indi­vi­du­ell. Tink­tu­ren ver­wen­de ich grund­sätz­lich im Trop­fen­be­reich und nicht dar­über hinaus.…..beim Likör kann man über den Trop­fen­be­reich hin­aus trin­ken. Ich wür­de dort im Schnaps­glas­be­reich blei­ben. Ich habe jedoch ein­mal schon (weil der Likör so lecker war und ich so lie­be Freun­de zu Besuch hat­te) auch 2–3 Glä­ser genos­sen und konn­te kei­ner­lei Neben­wir­kun­gen fest­stel­len. Man soll­te immer beden­ken, dass der Alko­hol grund­sätz­lich nicht gut ist für unse­ren Kör­per und hier nur als Trä­ger ver­wen­det wird. Hof­fe das beant­wor­tet Dei­ne Fra­ge – Herz­li­che Grü­ße Heike

  6. Hal­lo Hei­ke, wenn man mit etwas neu­em beginnt, hat man immer vie­le Fra­gen. Man liest auch immer was neu­es. So habe ich gera­de gele­sen, dass man eine Tink­tur mit min­des­tens 40% aber maxi­mal 70%igem Alko­hol, sprich Wein­geist, her­stel­len soll. Kannst du das bestä­ti­gen? Ich habe bis­lang beim Ansatz 96,4% genom­men und anschlie­ßend ver­dünnt. War das falsch?

    1. Hal­lo Harald, nein das ist nicht falsch. Nur ein ande­rer Weg.
      Die Früch­te bräuch­ten kei­nen so hoch­kon­zen­trier­ten Alko­hol zum aus­zie­hen, aber geht auch wenn du dann rück­ver­dünnst. Ich mache es mir da nur leich­ter. Auch ist der hoch­pro­zen­ti­ge Alko­hol meist viel teu­rer. Also du kannst es gern so machen. Muss aber nicht. Viel Freu­de. Herz­li­che Grüs­se Hei­ke Engel

      1. Hal­lo lie­be Hei­ke, ließ hier schon alles mit..sehr schön es zu wis­sen wie es geht
        haben ges­tern einen gro­ßen Weiß­dorn Baum gese­hen , jetzt im September
        nun mein Mann nimmt schon län­ger die­ses Herz­trop­fen von crataegutt..
        aber da ich schon vie­le Tink­tur mache ‚dach­te ich pro­bie­re es mal sel­ber zu machen
        nur er ist herz­krank und darf kei­nen Alkohol..
        mit was kann ich es noch anset­zen? dan­ke für dei­ne Ant­wort lie­be Grü­ße Heidi

        1. Hal­lo lie­be Hei­di, eine Weiss­dorn­tink­tur ist was Wun­der­ba­res. Wenn Dein Mann kei­nen Alko­hol zu sich neh­men kann, gibt es trotz­dem Mög­lich­kei­ten. Eine gute Mög­lich­keit ist den Ansatz mit Essig zu machen, dann hat es die glei­che Halt­bar­keit. Ich per­sön­lich neh­me aber nach der Ernäh­rung nach Antho­ny Wil­liam auch kei­nen Essig mehr zu mir. Ich kon­su­mie­re so gut es geht immer das was frisch am Baum ist. Für den Win­ter ver­su­che ich nun einen Aus­zug in Zitro­nen­saft her­zu­stel­len. Da kann ich aber die Halt­bar­keit noch nichts sagen. Eine wei­te­re Metho­de ist es natür­lich auch, es zu destil­lie­ren. Dann ist aber wenig sub­stan­zi­el­les drin, aber mehr die Infor­ma­tio­nen. Es gibt also eini­ge Mög­lich­kei­ten, wel­che noch offen ste­hen, wenn man kei­nen Alko­hol kon­su­mie­ren möch­te. Gly­ce­rin ist auch noch eine Opti­on. Läuft unter Alko­hol­frei, obwohl es ein Alko­hol ist (das habe ich noch nicht ganz ver­stan­den) Aber es ist das Mit­tel, was in den alko­hol­frei­en Prä­pa­ra­ten ver­wen­det wird. Möch­test Du es Antho­ny Wil­liam kon­form, nimmst Du Kokos – Gly­ce­rin. Ich hof­fe, ich konn­te Dir wei­ter­hel­fen – vie­le Grü­ße und hal­te mich auf dem Lau­fen­den Heike

  7. Soll man beim her­stel­len eines Jah­restink­tur, nach zwei Mona­ten die Blät­tern und Blü­ten, abfil­tern und nach­her im Herbst die Früch­ten dazu tun??

    1. Hal­lo Rico, kann man machen – muss aber nicht. Bei mir bleibt immer alles drin, bis ich es ver­wen­de. Es hat kei­ne Aus­wir­kun­gen auf die Qua­li­tät, dass es “schlecht” wird oder ähn­li­ches. Ich habe sogar das Gefühl das es wert­vol­ler ist. Du merkst, Du musst nicht, Du kannst, aber wenn es Dir lie­ber ist. Vie­le Grü­ße Heike

  8. Lie­ber Strah­le­Mensch, Heike
    kann ich auch getrock­ne­te Bee­ren vom Weiß­dorn neh­men für eine Tinktur?
    Tee mag ich nicht! Und fri­sche Bee­ren sind noch nicht genug dran am Strauch!
    Ich hof­fe das geht
    ich wün­sche dir gutes gedei­hen in allem was Du tust
    herz­li­che Grü­ße Brigitta

    1. Lie­be Bri­git­ta, Du kannst neh­men, was auch immer gera­de vor­han­den ist. Vor allem, wenn Du auch recht schnell begin­nen möch­test. Ansons­ten mache es par­al­lel und set­ze eine für “gleich” an – Zieh­zeit von 4–6 Wochen sind immer dabei und eine zwei­te Tink­tur par­al­lel, wo Du nun mit den Blü­ten und Blät­tern beginnst. Was auch wun­der­schön ist, wenn Du einen Weiß­dorn in der Nähe hast, jeden Tag ein Blätt­chen direkt vom Strauch zu naschen. Das geht auch ganz wun­der­bar. Lie­be Grü­ße Heike

  9. Dan­ke lie­be Heike,
    ich habe vor kur­zem 3 Stück davon gepflanzt, die sind noch jung. ca.3 Jah­re alt und sind sehr gut ange­wach­sen. Wenn ich denen jeden Tag ein Blätt­chen mop­sen kann mache ich das mit Freu­de. Ich habe sie für die Vögel gepflanzt und stell­te dann fest das es für die Herz­schwä­che gut ist. Habe mir 2x Trop­fen aus der Apo­the­ke gekauft, die nicht lecker sind, mit Likör und Schwe­fel! Des­we­gen habe ich mir jetzt Bio Bee­ren bestellt und mache es sel­ber. Dir alles liebe
    Herz­en­grü­ße Brigitta

    1. Lie­be Bri­git­ta, Du es für die Vögel und Dich getan. Wun­der­voll intui­tiv rich­tig gehan­delt. Genau­so muss es sein. Jetzt kannst Du den Weiß­dorn mit allen Sin­nen genie­ßen. Lie­be Grü­ße Heike

  10. Hal­lo Hei­ke, vie­len Dank für die aus­führ­li­che Beschrei­bung. Ich hab im letz­ten Herbst Bee­ren mit 38%igem Korn ange­setzt, sie 8 Wochen hell ste­hen las­sen und dann ins Dunk­le geräumt und “ver­ges­sen”. Jetzt hab ich beim Abfil­tern fest­ge­stellt, dass sich in dem einen Glas ein bräun­li­cher Satz und in dem ande­ren eine leich­te geele­ar­ti­ge Mas­se gebil­det hat. Bei­de Ansät­ze rie­chen und schme­cken gut. Der Weiss­dorn wird ja auch Meel­bee­re genannt, viel­leicht des­halb das geele­ar­ti­ge, wenn er so lan­ge steht? Die Wir­kung müss­te doch trotz­dem ein­set­zen, oder? Hast Du da eine Idee/Erfahrung?
    Was machst Du mit den abge­fil­ter­ten Bee­ren, sind irgend­wie zu scha­de, um Sie weg­zu­wer­fen. Vie­len Dank!

    1. Lie­be Karin, die­ser Satz macht nichts aus, solan­ge sie super schme­cken und rie­chen und mit dem Alko­hol kann eigent­lich nichts pas­sie­ren. ich fil­te­re meist gar nicht ab, son­dern lass die Bee­ren drin. Wenn es dann ans Ver­brau­chen geht, sind es natür­lich sehr schnap­si­ge Früch­te. Ich könn­te mir ein beschwips­tes Apfel­mus gut vor­stel­len, habe es aber noch nicht aus­pro­biert. Vie­le Grü­ße Heike

      1. Vie­len Dank für die schnel­le Ant­wort. Du meinst, ich könn­te die Früch­te zu Mus kochen? Dann wäre der Alko­hol sowie­so raus 🙁 oder so roh durch die Flot­te Lot­te rüh­ren, falls das über­haupt geht.

  11. Lie­be Heike,
    vie­len Dank dafür, dass du dein wert­vol­les Wis­sen weitergibst 🙂
    Ich habe die­sen Herbst ange­fan­gen sel­ber Tink­tu­ren her­zu­stel­len. Eine aus Weiß­dorn­früch­ten, eine aus Hop­fen­blü­ten und eine aus Sand­dorn­früch­ten. Ich bin schon sehr gespannt auf das Ergerbnis.
    Mir ist noch nicht ganz klar, ob ich den Weiß­dorn-Tink­tur-Ansatz ein­fach so bis ins Früh­jahr ste­hen las­sen kann, um dann fri­sche Blät­ter und Blü­ten hin­zu­ge­ben zu kön­nen. Oder fil­te­re ich zwi­schen­durch ab und neh­me dann die fer­ti­ge Tink­tur im Früh­jahr als Basis für einen neu­en Ansatz mit Blät­ter und Blü­ten? Soll­te ich das dann lie­ber solan­ge dun­kel stel­len? Vie­le Fragen :-/

    1. Lie­be Mar­ti­na, Fra­gen sind super – die Tink­tur kannst Du mit den Früch­ten ein­fach ste­hen las­sen und dann Blät­ter und Blü­ten im Früh­jahr zuge­ben und dann im Herbst absei­hen oder wann Du die Tink­tur ver­wen­den möch­test. Es scha­det über­haupt nicht, wenn die Früch­te drin blei­ben – Tink­tu­ren fül­le ich in Braun­glä­ser ab und gebe sie in den Schrank. Lie­be Grüße
      Heike

  12. Lie­be Hei­ke, habe gera­de einen Ansatz mit Weiß­dorn gemacht, mit fri­schen Früch­ten und getrock­ne­ten Blü­ten und Blät­tern vom Früh­ling in 38%igem Korn. Könn­te es sein, dass die fer­ti­ge Essenz dann auch bei Hämor­rhoi­den und Besen­rei­sern und Krampf­adern hel­fen kann… bei nor­ma­ler Ein­nah­me, wie von dir emp­foh­len? Lie­be Grü­ße. Christine 🌺

    1. Hal­lo lie­be Chris­ti­ne, der Weiß­dorn gilt als Blut­stil­ler und hilft auch bei Hamor­rhoi­den. Zu Besen­rei­sern kann ich nichts sagen. Dei­ne Tink­tur hört sich wun­der­bar an. Ich wür­de viel­leicht zusätz­lich noch eine Sal­be her­stel­len. So kannst Du von innen und außen begeg­nen. In selbst her­ge­stell­ten Pro­duk­ten ist nicht bekannt, wie­viel Wirk­stoff drin ist. Aber auf alle Fäl­le viel Lie­be und Zuwen­dung und schon das macht es sehr wert­voll. Ich wün­sche Dir viel Erfolg Vie­le Grü­ße Heike

  13. habe Weiss­dorn­tink­tur mit 38% igen Ansetz­korn gemacht!
    gibt es eine Anwen­dung, Dosie­rung, vor dem Essen oder?
    lg manfred

    1. Hal­lo Manfred,

      ja, 38%iger Ansetz­korn passt für die Weiß­dorn­tink­tur gut.

      Wie im Arti­kel beschrie­ben, kannst du von der fer­ti­gen Tink­tur 1–2‑mal täg­lich etwa 10–30 Trop­fen in etwas Was­ser geben und ein­neh­men. Ob vor oder nach dem Essen ist dabei nicht ent­schei­dend. Wenn du einen emp­find­li­chen Magen hast, wür­de ich sie eher nach dem Essen einnehmen.

      Weiß­dorn wird tra­di­tio­nell über einen län­ge­ren Zeit­raum ange­wen­det – es ist also kei­ne Pflan­ze, von der man eine unmit­tel­ba­re Wir­kung nach der ers­ten Ein­nah­me erwartet.

      Und wie immer bei Herz­be­schwer­den: Bit­te Beschwer­den ärzt­lich abklä­ren las­sen und bei bestehen­den Herz­er­kran­kun­gen oder der Ein­nah­me von Herz- oder Blut­druck­me­di­ka­men­ten die Anwen­dung vor­her absprechen.

      Lie­be Grüße
      Heike

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