Von Jelling aus hatte mich meine Reise zunächst noch einmal weit zurück in die Geschichte Dänemarks geführt. Ich hatte das Egtved-Mädchen besucht und war gedanklich gerade noch irgendwo in der Bronzezeit unterwegs gewesen, als es für mich weiter zu meinem nächsten Ziel ging.
Diesmal zog es mich wieder zu den Pflanzen. Genauer gesagt zum Sanddorn. Sanddorn begegnet einem in Dänemark vor allem in den Küstenlandschaften immer wieder – doch diesmal wollte ich wissen, wie die wilden orangefarbenen Früchte eigentlich professionell angebaut und geerntet werden.
Er war mir auf meiner Reise durch Dänemark immer wieder begegnet. Gerade an der Küste passt dieser silbrig-grüne, dornige Strauch mit seinen leuchtend orangefarbenen Beeren wunderbar in die Landschaft. Ich wollte aber nicht nur wilden Sanddorn am Wegesrand anschauen, sondern hatte mir einen Hof herausgesucht, auf dem Sanddorn tatsächlich angebaut und geerntet wird.
Sanddorn direkt vom Erzeuger
Der Hof war kein touristisch herausgeputzter Erlebnisbauernhof mit großem Besucherprogramm. Hier wird gearbeitet. Seit 2010 wird auf den Flächen Sanddorn angebaut, außerdem wachsen dort Blaubeeren und Äpfel. Als ich den Hof anfuhr, war es ein Haus mit ein paar Gebäuden, aber kein Hofladen. Also rief ich an. Er wollte mich erst abwimmeln, aber als er hörte, dass ich auf dem Hof stand, kam er sofort heraus und führte mich freudestrahlend in einen Raum mit mehreren Gefriertruen. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Hier konnte man nur gefrorene Beeren und einen ganz klaren Sanddornsaft kaufen.
Der Saft machte mich neugierig. Sanddorn kenne ich normalerweise in einem kräftigen Orange und oft eher trüb oder dickflüssig. Dieser Saft dagegen war erstaunlich klar. Gepresst wird er nicht direkt auf dem Hof, sondern an einem anderen Ort.
Natürlich wollte ich mehr wissen. Also fragte ich den Besitzer, ob ich vielleicht einmal sehen dürfte, wo sein Sanddorn wächst.
Deutsch sprach er kein Wort.
Aber mit Englisch, Händen und Füßen und der Bereitschaft auf beiden Seiten, einander irgendwie zu verstehen, funktionierte es wunderbar.
Und dann verschwand er plötzlich in seiner Garage. Kurz darauf kam er wieder heraus. Mit einem Quad.
Er lächelte, deutete nach hinten und meinte sinngemäß: Hüpf drauf. Nun gut. Ich war in meinem Leben noch nie Quad gefahren.

Und plötzlich saß ich auf einem Quad
Also kletterte ich hinten drauf und schon ging es los.
Hui!
Was war das herrlich.
Wir brausten über den Hof und hinaus zu seinen Feldern. Ich saß hinten, hielt mich fest und hätte vor Freude beinahe jauchzen können.
Zuerst kamen wir an langen Reihen mit Blaubeeren vorbei. Und dann waren wir mittendrin im Sanddorn. Reihe um Reihe standen die Sträucher da, dicht behangen mit diesen kleinen orangefarbenen Früchten.
Ich kenne Sanddorn als Wildpflanze und hatte ihn während meiner Reise immer wieder gesehen. Aber es ist noch einmal etwas anderes, mitten in einer Sanddornkultur zu stehen und sich von jemandem zeigen zu lassen, wie er mit dieser Pflanze arbeitet.
Der Bauer hielt immer wieder an und erklärte mir etwas über seinen Sandorn und natürlich durfte ich probieren. Bei manchen Beeren schüttelte er sich, bei anderen sagte er: Jetzt sei er richtig. Da Sandorn immer intensiv ist, war mir meist nicht ganz klar, welche Nuancen er da schmeckte. Ich denke, es ist ein bisschen wie beim Wein.
Sauer.
Fruchtig.
Herb.
Und ziemlich intensiv.
Eben Sanddorn.

Eine Pflanze für Wind, Sand und karge Böden
Dass Sanddorn gerade in den Landschaften rund um Nord- und Ostsee so gut zurechtkommt, ist kein Zufall.
Der Gewöhnliche Sanddorn (Hippophae rhamnoides) ist ausgesprochen genügsam. Er verträgt Wind, kommt mit sandigen und nährstoffarmen Böden zurecht und bildet ein weitreichendes Wurzelsystem.
Dabei bekommt er sogar Hilfe.
An seinen Wurzeln können Knöllchen entstehen, in denen Bakterien der Gattung Frankia leben. Diese sind in der Lage, Stickstoff aus der Luft zu binden und für die Pflanze verfügbar zu machen. Dadurch kann Sanddorn auch Standorte besiedeln, an denen es andere Gehölze schwerer haben.
Er gehört damit zu den Pionierpflanzen, die offene Standorte erobern und mit ihrem Wurzelsystem zur Festigung des Bodens beitragen können. (Quelle: Aarhus University – Havtorn (Hippophae rhamnoides))
Vielleicht wirkt er deshalb an der dänischen Küste so selbstverständlich. Zwischen Dünen, Sand und Wind scheint er genau am richtigen Platz zu sein.
Sanddorn ist nicht gleich Sanddorn
Was man einem Sanddornstrauch nicht unbedingt auf den ersten Blick ansieht: Es gibt männliche und weibliche Pflanzen. Sanddorn ist zweihäusig.
Die männlichen Pflanzen produzieren den Pollen, die weiblichen Pflanzen tragen später die Früchte. Die Bestäubung übernimmt hauptsächlich der Wind.
Wer Sanddorn im Garten pflanzt und auf eine reiche Beerenernte hofft, braucht deshalb nicht einfach nur „einen Sanddorn“. Ohne eine passende männliche Pflanze in der Nähe bleiben die weiblichen Pflanzen ohne Früchte.
Auf einem professionellen Sanddornfeld muss das natürlich schon bei der Anlage der Kultur berücksichtigt werden. Und diese Kulturen können alt werden. Auf diesem Hof stehen die Sanddornpflanzen bereits seit 2010. Er erzählte, dass sein Vorgänger sie gepflanzt hätte. Er hat jetzt auch ein schönes Ferienhaus für Gäste dazu gebaut.

Warum die Astschere zur Ernte gehört
Während wir zwischen den Reihen standen, erklärte mir der Bauer, dass er seinen Sanddorn regelmäßig zurückschneiden müsse. Sonst würden die Sträucher mit der Zeit viel zu groß.
Sanddorn kann tatsächlich mehrere Meter hoch werden. Im Anbau möchte man aber natürlich Pflanzen haben, an denen man noch vernünftig arbeiten und ernten kann.
Und gerade die Ernte ist beim Sanddorn eine Wissenschaft für sich.
Wer schon einmal versucht hat, die Früchte direkt vom Strauch zu pflücken, weiß warum.
Die kleinen Beeren sitzen dicht an den Zweigen und haben nur sehr kurze Stiele. Gleichzeitig sind die Zweige dornig. Sind die Früchte richtig reif, werden sie weich und platzen beim Pflücken schnell auf.
Beere für Beere zu pflücken wäre entsprechend mühsam.
Also zeigte er mir, wie er es macht.
Er nimmt eine Astschere.
Die mit Früchten besetzten Zweige werden abgeschnitten und anschließend mitsamt den Beeren eingefroren. Sind die Früchte richtig durchgefroren, können sie wesentlich leichter von den Zweigen abgeschüttelt werden. Er verglich den Sanddorn dabei mit einem Maiskolben – die Beeren sitzen dicht an dicht am Zweig.
Später habe ich nachgelesen, dass genau solche Verfahren auch im professionellen Sanddornanbau eingesetzt werden. Die schwierige Ernte ist tatsächlich einer der arbeitsintensivsten Teile des Anbaus. Neben verschiedenen mechanischen Verfahren gehört auch das Abschneiden beerentragender Zweige in Verbindung mit dem Einfrieren zu den entwickelten Erntemethoden. (Quelle: Wissenschaftliche Übersicht zu Erntemethoden bei Sanddorn)
Und so greifen bei ihm Rückschnitt und Ernte ineinander.
Ich finde es immer wieder spannend, solche Zusammenhänge nicht nur irgendwo zu lesen, sondern direkt auf einem Feld gezeigt zu bekommen.

Und dann schnitt er mir meinen eigenen Sanddornzweig
Irgendwann nahm er seine Astschere und schnitt auch für mich einen schönen Zweig zurecht.
Voll mit Sanddornbeeren.
Den durfte ich mitnehmen.
Und als wäre das noch nicht genug, bekam ich unterwegs auch noch frische Äpfel.
Ich mochte diese unkomplizierte Art so sehr.
Wir kannten uns überhaupt nicht. Ich war einfach auf seinem Hof aufgetaucht, hatte ein paar Sachen gekauft und gefragt, ob ich mir seinen Sanddorn anschauen dürfe.
Und nun fuhr dieser freundliche Däne mit mir auf dem Quad über seine Felder, ließ mich probieren, erklärte mir seine Arbeit, schnitt mir Sanddorn ab und sammelte mir noch Äpfel ein.
Es sind genau solche Begegnungen, die eine Reise für mich besonders machen.
15 Tonnen Sanddorn bleiben einfach hängen
Dann erzählte er mir etwas, das mich ziemlich beeindruckte.
Wir standen zwischen den Sträuchern, die noch voller orangefarbener Früchte hingen.
Ungefähr 15 Tonnen Sanddorn, schätzte er, würden dort noch hängen.
Und er würde sie nicht mehr ernten.
Er könne damit nichts mehr anfangen. Zu Hause habe er selbst noch ungefähr eine Tonne.
Fünfzehn Tonnen.
Ich schaute die Reihen entlang und musste diese Zahl erst einmal wirken lassen.
Da hing eine Frucht in unglaublicher Fülle, die wir andernorts als wertvolles Lebensmittel kaufen – und hier würde ein großer Teil einfach an den Sträuchern bleiben.
Warum für seine gesamte Ernte kein Absatz vorhanden war, konnte ich in unserem Gespräch nicht genauer klären. Deshalb möchte ich daraus auch keine allgemeine Aussage über den Sanddornanbau in Dänemark machen.
Aber dieser Anblick ist mir geblieben.
Und der Bauer sah das Ganze offenbar ziemlich gelassen.
Denn er erklärte mir, was nun mit den restlichen Beeren passieren würde.
Die seien für die Vögel.
Betrunkene Vögel im Sanddorn?
Und dann grinste er wieder.
Die Vögel würden die Beeren fressen, erzählte er mir – und davon sogar betrunken werden.
Tatsächlich gibt es ein reales Phänomen dahinter: Bleiben zuckerhaltige Früchte lange hängen, können Hefen den Zucker vergären und dabei Ethanol bilden. Bei Vögeln sind nach dem Verzehr stark vergorener Früchte tatsächlich alkoholbedingte Vergiftungserscheinungen dokumentiert worden.
Was der Mensch nicht mehr erntet, bleibt draußen. Für Amseln, Drosseln und andere Tiere, die sich an den Früchten bedienen.
Und bei 15 Tonnen dürfte das Buffet eine Weile reichen. Das klingt zunächst nach einer dieser Geschichten, die man sich lachend erzählt. Ganz aus der Luft gegriffen ist sie allerdings nicht: Überreife Früchte können zu gären beginnen und dabei Alkohol bilden. Ob die Vögel sich ausgerechnet an seinem Sanddorn tatsächlich „betrinken“, konnte ich natürlich nicht überprüfen. Und ich kenne einen Film den ich als Kind gesehen habe, wo es das Phänomen in der Wüste gab mit betrunkenen Elefanten und anderen Tieren.

Was steckt eigentlich im Sanddorn?
Sanddorn wird häufig als heimisches „Superfood“ bezeichnet. Mit solchen Begriffen bin ich inzwischen etwas vorsichtig, denn eine einzelne Pflanze muss nicht zur Wunderfrucht erklärt werden, um interessant zu sein.
Aber die Zusammensetzung des Sanddorns ist tatsächlich bemerkenswert.
Besonders bekannt ist er für seinen Vitamin-C-Gehalt. Dabei liest man häufig Aussagen wie „zehnmal mehr Vitamin C als Zitronen“. Ganz so einfach ist es allerdings nicht.
Der Vitamin-C-Gehalt von Sanddorn schwankt erheblich. Sorte und Unterart spielen ebenso eine Rolle wie Standort, Reifegrad, Erntezeit, Lagerung und Verarbeitung.
Neben Vitamin C enthalten die Früchte unter anderem Carotinoide, die ihnen ihre intensive orangegelbe Farbe geben, sowie Flavonoide, phenolische Verbindungen, Tocopherole, organische Säuren und verschiedene Fettsäuren.
Gerade diese Mischung aus wasser- und fettlöslichen Pflanzenstoffen macht Sanddorn ernährungswissenschaftlich interessant. (Quelle: PubMed – wissenschaftliche Übersicht zu den Inhaltsstoffen von Sanddorn)
Und sie erklärt zum Teil auch seinen Geschmack.
Warum Sanddorn so herrlich sauer ist
Wer eine frische Sanddornbeere in den Mund steckt und eine süße kleine Frucht erwartet, bekommt ziemlich schnell eine Antwort.
Sanddorn ist sauer.
Ordentlich sauer.
Dafür sorgen vor allem seine organischen Säuren und das Verhältnis von Zucker und Säure. Wie intensiv eine Frucht schmeckt, hängt wiederum von Sorte und Reifegrad ab.
Ich mag diesen Geschmack.
Er ist nicht gefällig. Sanddorn schmeckt nach etwas.
Und deshalb lässt er sich wunderbar mit süßeren Zutaten kombinieren.
Aus den Früchten entstehen Saft, Mus, Sirup, Gelee, Fruchtaufstriche und viele andere Produkte. Auch Sanddornöl wird gewonnen, wobei zwischen Öl aus den Samen und Öl beziehungsweise ölreichen Bestandteilen aus Fruchtfleisch und Schale unterschieden werden muss. Ihre Fettsäurezusammensetzungen unterscheiden sich deutlich. Er gab mir auch gleich noch einige Rezepte mit – er hatte eine solche Freude mich mit Infos zu versorgen, es war herrlich. Wir hatten beide viel Spaß.
Meine tiefgefrorenen Beeren vom Hof werde ich jedenfalls noch ein bisschen genauer unter die Lupe nehmen.
Und natürlich auch den ungewöhnlich klaren Saft.
Noch einmal aufs Quad
Irgendwann hatten wir alles angeschaut.
Also wieder hinten aufs Quad.
Und wieder ging es durch die Reihen.
Ich weiß gar nicht, ob der Bauer verstanden hat, wie viel Freude er mir mit dieser kleinen Rundfahrt gemacht hat.
Ich saß hinten drauf und hätte wirklich jauchzen können.
Meine erste Fahrt auf einem Quad.
Mitten durch dänische Blaubeer- und Sanddornfelder.
Vor mir ein freundlicher Däne, mit dem ich mich irgendwie auf Englisch verständigte, obwohl unsere Unterhaltung bestimmt nicht immer grammatikalisch perfekt war.
Neben mir Sanddorn.
In meinem Gepäck ein frisch abgeschnittener Zweig, Äpfel, gefrorene Beeren und Sanddornsaft.
Und in mir dieses herrliche Gefühl, zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen zu sein.
Manchmal muss man einfach fragen
Vielleicht war das für mich das Schönste an diesem Besuch.
Ich hätte meine Beeren und meinen Saft kaufen, mich bedanken und wieder fahren können.
Dann wäre es ein netter Einkauf gewesen.
Stattdessen hatte ich gefragt:
Kann ich vielleicht etwas von deinem Hof sehen?
Mehr war es gar nicht.
Und aus dieser einen Frage entstand meine erste Quadfahrt, ein Ausflug über die Felder und eine Begegnung, an die ich mich vermutlich noch lange erinnern werde.
Genau solche Erlebnisse mag ich auf meinen Reisen.
Ich möchte nicht nur Sehenswürdigkeiten abhaken. Ich möchte verstehen, was ich sehe. Ich möchte mit Menschen sprechen, Pflanzen kennenlernen, Dinge ausprobieren und manchmal einfach einer Spur folgen, weil sie mich interessiert.
An diesem Tag führte mich diese Spur vom Egtved-Mädchen aus der Bronzezeit direkt zu einem dänischen Sanddornbauern.
Und von dort mit dem Quad mitten hinein in seine Felder.
Viel besser hätte ich es nicht planen können.

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Häufige Fragen zum Sanddorn
Wo wächst Sanddorn?
Der Gewöhnliche Sanddorn (Hippophae rhamnoides) wächst besonders gut auf offenen, sonnigen Standorten. Er kommt mit sandigen, kargen Böden zurecht und ist ausgesprochen windverträglich. In Nordeuropa begegnet man ihm deshalb häufig in Küstenlandschaften und Dünengebieten.
Wann sind Sanddornbeeren reif?
Je nach Sorte, Standort und Witterung reifen Sanddornbeeren meist vom Spätsommer bis in den Herbst. Die genaue Erntezeit hängt auch davon ab, wofür die Früchte verwendet werden sollen.
Warum ist Sanddorn so schwer zu ernten?
Die Beeren sitzen dicht und mit kurzen Stielen an dornigen Zweigen. Gleichzeitig werden reife Früchte weich und können beim Pflücken leicht platzen. Deshalb ist die Sanddornernte vergleichsweise aufwendig.
Warum werden beim Sanddorn ganze Äste abgeschnitten?
Das Abschneiden fruchttragender Zweige ist eine im professionellen Anbau eingesetzte Erntemethode. Die Zweige können anschließend eingefroren werden. Im gefrorenen Zustand lassen sich die Beeren wesentlich leichter ablösen. Wie stark und in welchem Rhythmus geschnitten wird, hängt allerdings vom jeweiligen Anbau- und Schnittsystem ab.
Hat Sanddorn viel Vitamin C?
Ja. Sanddorn kann sehr reich an Vitamin C sein. Einen einzigen allgemeingültigen Wert gibt es jedoch nicht. Der Gehalt unterscheidet sich erheblich nach Unterart, Sorte, Standort, Reifegrad, Erntezeit und Verarbeitung. Zusätzlich enthält Sanddorn unter anderem Carotinoide, Flavonoide, Tocopherole und verschiedene Fettsäuren.
Braucht man männliche und weibliche Sanddornpflanzen?
Ja. Sanddorn ist zweihäusig. Männliche und weibliche Blüten befinden sich also auf unterschiedlichen Pflanzen. Die orangefarbenen Früchte entstehen nur an weiblichen Pflanzen, für ihre Bestäubung werden jedoch männliche Pflanzen in der Umgebung benötigt.
Kann man Sanddorn roh essen?
Ja, reife Sanddornbeeren sind essbar. Sie schmecken allerdings intensiv sauer und herb. Man kann sie roh verwenden oder beispielsweise zu Saft, Mus, Gelee, Fruchtaufstrich oder Sirup verarbeiten.
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