Die Gruppe der ersten StrahleMensch-Tage sitzt gut gelaunt auf einer Bank in der Sonne und winkt

Rückblick: Die ersten StrahleMensch-Tage auf der Schorndorfer Hütte

Rück­blick: Die­ser Bei­trag erzählt von den ers­ten Strah­le­Mensch-Tagen im Som­mer 2025. Die nächs­ten Strah­le­Mensch-Tage fin­den vom 2. bis 6. August 2027 statt, mehr dazu ganz unten.

Manch­mal genügt ein Fun­ke, und schon wird dar­aus ein leuch­ten­des Feu­er. Die Idee zu den Strah­le­Mensch-Tagen ent­stand ganz spon­tan, und dann ging alles ganz schnell: Die Schorn­dor­fer Hüt­te des Deut­schen Alpen­ver­eins im Natur­schutz­ge­biet Kal­tes Feld auf der Schwä­bi­schen Alb öff­ne­te ihre Türen für die ers­ten StrahleMensch-Tage.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die ers­ten Strah­le­Mensch-Tage fan­den im Som­mer 2025 auf der Schorn­dor­fer Hüt­te am Kal­ten Feld auf der Schwä­bi­schen Alb statt.
  • Neun Men­schen aus Deutsch­land, der Schweiz und Frank­reich ver­brach­ten eini­ge Tage in Ein­fach­heit und Natur.
  • Jeden Mor­gen Qigong, Sam­mel­spa­zier­gän­ge mit Wild­pflan­zen­kü­che, das The­ma Leber aus Schul­me­di­zin und TCM sowie ein scha­ma­ni­sches Sandpainting.
  • Aus dem Tem­po des All­tags wur­de Schritt für Schritt Ruhe.
  • Die nächs­ten Strah­le­Mensch-Tage fin­den vom 2. bis 6. August 2027 statt, als Aus­zeit nur für Frauen.
Blühende Wiese mit Rotklee vor der Schorndorfer Hütte auf dem Kalten Feld
Die Schorn­dor­fer Hüt­te mit­ten in der Blu­men­wie­se am Kal­ten Feld

Neun Menschen, eine Hütte

Neun Men­schen aus der Schweiz, aus Frank­reich und aus ganz Deutsch­land, von Bre­men über Lüne­burg, Ber­lin und Dres­den bis nach Mün­chen, folg­ten mei­ner Ein­la­dung. Schon bei der Ankunft spür­te man die­se beson­de­re Mischung aus Neu­gier, Freu­de und Lust, gemein­sam etwas Neu­es zu erleben.

Die Hüt­te mit ihrem ein­fa­chen Matrat­zen­la­ger schuf den per­fek­ten Rah­men. Für vie­le war das unge­wohnt, und doch wur­de es schnell gemüt­lich. Die Küh­le der Nacht war kein Pro­blem, denn der gro­ße Kachel­ofen in der Stu­be ver­brei­te­te woh­li­ge Wär­me. Nach der ers­ten Nacht fand sich sogar eine char­man­te Lösung: ein „Schnar­cher­zim­mer“ und ein ruhi­ge­res Lager. Die­se Gelas­sen­heit und das gemein­sa­me Lachen dar­über gaben den Ton für die kom­men­den Tage vor: offen, herz­lich und verbunden.

Collage der Schorndorfer Hütte: Außenansicht, Matratzenlager und Blick aus dem Fenster ins Grüne
Ein­fach und gemüt­lich: die Hüt­te mit ihrem Matratzenlager

Vom Tempo zur Ruhe

Zu Beginn waren alle noch im Rhyth­mus des All­tags: schnell, vol­ler Rei­ze und mit dem Gefühl, etwas tun zu müs­sen, lau­fen, wan­dern, erle­ben. Es ist gar nicht so leicht, sich selbst zu ent­schleu­ni­gen. Anfangs fühlt es sich oft an wie Lan­ge­wei­le, und das ist schwer aus­zu­hal­ten. Doch Tag für Tag sank das Tem­po. Die Grup­pe kam zur Ruhe, atme­te tie­fer und lausch­te mehr. Das Drau­ßen­sein, das gemein­sa­me Tun und die Ein­fach­heit des Ortes öff­ne­ten einen Raum, in dem nichts mehr muss­te und alles durfte.

Gemeinschaft von Anfang an

Ich hat­te Brot, Kek­se, Kuchen, Ener­gie­ku­geln und vie­les mehr geba­cken, und schon beim ers­ten Früh­stück drau­ßen in der Son­ne füll­te sich die Hüt­te mit leben­di­gem Mit­ein­an­der. Alle hal­fen mit, wun­der­vol­le Mahl­zei­ten zu zau­bern, und auch Tisch­de­cken und Spü­len waren immer schnell verteilt.

Jeden Mor­gen star­te­ten wir mit war­mem Zitro­nen­was­ser und Qigong, lie­ßen Kör­per und Geist wach wer­den und genos­sen danach unser reich­hal­ti­ges Früh­stück. Dann folg­ten fri­sche Luft, gutes Essen und offe­ne Gespräche.

Gruppe beim Qigong auf der Wiese vor der Hütte
Jeden Mor­gen began­nen wir mit Qigong auf der Wiese
Teilnehmende beim gemeinsamen Frühstück an einem langen Tisch im Freien
Gemein­sa­mes Früh­stück im Freien

Wildpflanzen sammeln und gemeinsam kochen

Die Tage waren erfüllt von Sam­mel­spa­zier­gän­gen, auf denen wir Wild­pflan­zen bestimm­ten, über ihre Beson­der­hei­ten und ihre Ess­bar­keit spra­chen und sie für unser gemein­sa­mes Mit­tag­essen sam­mel­ten. Wir pro­bier­ten die unter­schied­lichs­ten Geschmä­cker, vom fei­nen Aro­ma bis zum bit­te­ren Wer­mut. Was für die eine fast unge­nieß­bar war, trank ein ande­rer mit Freu­de als Tee. Jeden Tag ent­stand ein neu­es, ein­fa­ches pflanz­li­ches Gericht, ver­stärkt mit der Kraft und Geschmacks­fül­le der Wildpflanzen.

Die Leber: Schulmedizin trifft TCM

Ein wei­te­rer Schwer­punkt war das The­ma Leber, in der Theo­rie und in der Pra­xis. Zuerst schau­ten wir uns an, was die Schul­me­di­zin über die Auf­ga­ben der Leber weiß und wie sie unser Wohl­be­fin­den beein­flusst. Dann öff­ne­ten wir den Blick in die Tra­di­tio­nel­le Chi­ne­si­sche Medi­zin, in der die Leber als zen­tra­les Organ für den frei­en Fluss der Lebens­en­er­gie gilt, eng ver­bun­den mit den Ele­men­ten und den Gefüh­len. Aus bei­den Sicht­wei­sen lei­te­ten wir kon­kre­te Impul­se für unse­ren All­tag ab.

Rituale, die unter die Haut gehen

Wie ein roter Faden beglei­te­te uns ein scha­ma­ni­sches Ritu­al, das Sand­pain­ting. Von Anfang bis Ende wirk­te es wie ein Spie­gel für jeden Ein­zel­nen, und es war eine Freu­de zu sehen, wie sich die Bil­der ver­än­der­ten und neue Erkennt­nis­se kamen.

Dane­ben gab es wei­te­re Momen­te der Hin­ga­be. Ich berei­te­te für alle Leber­wi­ckel vor, und es war eine stil­le Freu­de für mich, alle im Matrat­zen­la­ger ein­zu­pa­cken und dazu eine pas­sen­de Medi­ta­ti­on zu spre­chen. The­men wie Los­las­sen, Erden, die inne­re Mit­te stär­ken, bei sich blei­ben und Ruhe fin­den beglei­te­ten uns durch die­se Tage.

Collage: Wildpflanzen sammeln auf der Wiese, bunte Teller mit Wildpflanzengerichten und das Lagerfeuer am letzten Abend
Wild­pflan­zen sam­meln, gemein­sam kochen und das Abschlussfeuer

Am letz­ten Abend ent­zün­de­ten wir ein Feu­er, san­gen fröh­li­che Lie­der, tanz­ten im Kreis unter dem Ster­nen­him­mel und erleb­ten ein wun­der­schö­nes Abschluss­ri­tu­al, um gestärkt in den All­tag zu gehen. Als das Feu­er lang­sam zur Glut wur­de, war die Luft erfüllt von Wär­me, Nähe und Dank­bar­keit, und man­che Bli­cke sag­ten mehr als Worte.

Ein Ort außerhalb der Zeit

Es war, als hät­ten wir für ein paar Tage eine ande­re Welt betre­ten, außer­halb von Zeit und All­tag. Die Strah­le­Mensch-Tage haben uns nicht nur ver­bun­den, son­dern allen Kraft, Klar­heit und Freu­de geschenkt, um gestärkt ins eige­ne Leben zurück­zu­keh­ren. Und auch wenn wir uns ver­ab­schie­den muss­ten, war allen klar: Das war erst der Anfang.

Stimmen der Teilnehmenden

„Es war eine wun­der­ba­re, rei­che, viel­fäl­ti­ge Zeit für mich. Ich füh­le mich sehr, sehr beschenkt. Dan­ke für die reich­hal­ti­ge, gesun­de und krea­ti­ve Versorgung!“

„Dan­ke für die wun­der­ba­re Zeit an die­sem tol­len, schö­nen, wild­pflan­zen­rei­chen Ort und das vie­le Wis­sen, das Hei­ke mit uns geteilt hat.“

„Du hast es bewun­derns­wert gemacht. Mit Geduld und Stär­ke. Ein­fach schön zu sehen, Dei­ne Persönlichkeit.“

„Vie­len Dank für den super­tol­len Work­shop. Er kam zur rich­ti­gen Zeit in mein Leben.“

„Ein sehr schö­ner Ort in der Natur, sehr ange­neh­me Men­schen aus nah und fern, eine wich­ti­ge Erfah­rung: gemein­sam Zeit verbringen.“

„Es war eine tol­le Grup­pe. Schön, dass Du die­se Idee hat­test und wir Dei­ne ers­te Grup­pe sein durften.“

Wie es weitergeht

Die Strah­le­Mensch-Tage gibt es seit­dem jedes Jahr. 2027 wer­den sie eine Natur­aus­zeit nur für Frau­en, mit noch mehr Raum für Ruhe, Begeg­nung und das Zu-sich-Kom­men. Viel­leicht bist Du ja dabei?

Blühende Wiese vor der Schorndorfer Hütte auf dem Kalten Feld

StrahleMensch-Tage 2027: Zeit außerhalb der Zeit

Vom 2. bis 6. August 2027 lade ich wie­der auf die Schorn­dor­fer Hüt­te am Kal­ten Feld ein, dies­mal als Natur­aus­zeit nur für Frau­en mit höchs­tens zwölf Teil­neh­me­rin­nen. Mit Qigong, Wild­kräu­tern, Acht­sam­keit und viel Raum, um zur Ruhe und zu Dir selbst zu kommen.

Weiterlesen auf StrahleMensch

→ Rück­blick: Strah­le­Mensch-Tage 2026 auf dem Kal­ten Feld Der Rück­blick auf das zwei­te Jahr.

→ Was ist Qigong? Was hin­ter unse­rem Mor­gen­ri­tu­al steckt.

→ Der siche­re Ort: wo ich ein­fach nur sein darf War­um wir Orte brau­chen, an denen wir nichts leis­ten müssen.

→ Der Mensch am Wen­de­punkt: vom ers­ten ins zwei­te Leben Der Über­blick über alle Seelenwege-Artikel.


Ich bin Hei­ke Engel, Heil­prak­ti­ke­rin, Qigon­g­leh­re­rin, Fach­be­ra­te­rin für Selbst­ver­sor­gung mit ess­ba­ren Wild­pflan­zen und Pilz­coach. Hier auf Strah­le­Mensch tei­le ich mein Wis­sen über Wild­pflan­zen, Pil­ze, Natur­heil­kun­de und Qigong und beglei­te Men­schen in Kur­sen und Online-Ange­bo­ten zurück zur Natur und ein Stück näher zu sich selbst.

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Heike Engel von StrahleMensch

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