Brennnesselsamen sammeln – Wirkung und Verwendung

Die Brennnessel zählt zu den wichtigsten Heilpflanzen in unserer heimischen Natur  und im Herbst schenkt sie uns den Samen. Das sind richtige Powerpakete um fit und vitalstoffreich über den Winter zu kommen.

Brennnesselsamen ernten – Wirkung, Verwendung und Trocknung

Wäh­rend im Früh­jahr vor allem die jun­gen Blät­ter gesam­melt wer­den, schenkt sie uns im Spät­som­mer ihre Samen. Für mich gehö­ren sie jedes Jahr zum fes­ten Win­ter­vor­rat. Mit weni­gen Hand­grif­fen las­sen sie sich sam­meln, trock­nen und viel­sei­tig verwenden.


🌿 Botanik

Die Gro­ße Brenn­nes­sel (Urti­ca dioica) gehört zur Fami­lie der Brenn­nes­sel­ge­wäch­se und ist eine der bekann­tes­ten hei­mi­schen Wild­pflan­zen. Sie ist mehr­jäh­rig, win­ter­hart und brei­tet sich sowohl über Samen als auch über unter­ir­di­sche Aus­läu­fer aus.

Je nach Stand­ort wird sie bis zu zwei Meter hoch. Ihre gezähn­ten Blät­ter und die fei­nen Brenn­haa­re machen sie unver­wech­sel­bar. Von Juli bis in den Herbst bil­det sie unschein­ba­re grün­li­che Blü­ten, aus denen sich spä­ter die Samen entwickeln.

Die Gro­ße Brenn­nes­sel ist zwei­häu­sig. Das bedeu­tet, dass es männ­li­che und weib­li­che Pflan­zen gibt. Wäh­rend die männ­li­chen Pflan­zen nur Blü­ten mit Pol­len bil­den, ent­wi­ckeln aus­schließ­lich die weib­li­chen Brenn­nes­seln Samen. Für die Samen­ern­te sind des­halb nur die weib­li­chen Pflan­zen interessant.

Weib­li­che Brennnessel

  • bil­det nach der Blü­te zahl­rei­che Samen
  • die Samen­stän­de wer­den mit der Rei­fe schwer und hän­gen nach unten
  • ide­al zum Sammeln

Männ­li­che Brennnessel

  • bil­det nur Blü­ten mit Pollen
  • die Blü­ten­stän­de sind locke­rer und ste­hen meist aufrechter
  • ent­wi­ckelt kei­ne Samen

💚 Merk­tipp: Hän­gen die Samen­stän­de deut­lich nach unten, hast Du meist eine weib­li­che Brenn­nes­sel vor Dir.

 

🌿 Erkennen

Die Brenn­nes­sel ist leicht zu erken­nen. Sie besitzt einen vier­kan­ti­gen Stän­gel, gegen­stän­dig ange­ord­ne­te, gezähn­te Blät­ter und ist mit fei­nen Brenn­haa­ren besetzt. Schon eine leich­te Berüh­rung genügt, damit die Brenn­haa­re ihre Flüs­sig­keit in die Haut abge­ben und das typi­sche Bren­nen verursachen.

Ab Juli erschei­nen die unschein­ba­ren grün­li­chen Blü­ten. Dar­aus ent­wi­ckeln sich spä­ter die Samen­stän­de. Für die Samen­ern­te sind aus­schließ­lich die weib­li­chen Brenn­nes­seln inter­es­sant. Ihre Samen­stän­de wer­den mit zuneh­men­der Rei­fe schwer und hän­gen nach unten, wäh­rend die Blü­ten­stän­de der männ­li­chen Pflan­zen locke­rer sind und meist auf­rech­ter stehen.

 

Wann sind Brennnesselsamen reif?

  • 🌱 Grün: mild im Geschmack, frisch oder getrock­net verwendbar.
  • 🌾 Grün bis leicht bräun­lich: eben­falls gut geeignet.
  • 🤎 Braun: voll­stän­dig aus­ge­reift und beson­ders lan­ge haltbar.

🌿 Inhaltsstoffe der Brennnesselsamen

Brenn­nes­sel­sa­men ent­hal­ten viel pflanz­li­ches Eiweiß sowie etwa 30 % fet­tes Öl, das reich an Lin­ol­säu­re ist. Außer­dem lie­fern sie zahl­rei­che Vit­ami­ne, dar­un­ter Vit­amin A, B, C und beson­ders Vit­amin E, sowie wert­vol­le Mine­ral­stof­fe wie Kal­zi­um, Kali­um und Eisen. Auch Schleim­stof­fe sind enthalten.

Damit sind Brenn­nes­sel­sa­men eine wert­vol­le Ergän­zung des Spei­se­plans und gera­de in den Win­ter­mo­na­ten eine natür­li­che Quel­le für Vit­ami­ne und Mineralstoffe.

👉 Mehr über die Brenn­nes­sel und ihre Blät­ter erfährst Du in mei­nem Arti­kel über die Brennnessel.

🌿 Traditionelle Anwendung der Samen

Brenn­nes­sel­sa­men wer­den in der tra­di­tio­nel­len euro­päi­schen Natur­heil­kun­de seit Jahr­hun­der­ten geschätzt. Sie gal­ten als stär­ken­des Mit­tel bei Müdig­keit und Erschöp­fung. Frü­her erzähl­te man sogar, dass alten Pfer­den Brenn­nes­sel­sa­men ins Fut­ter gemischt wur­den, um ihnen wie­der mehr Kraft und Vita­li­tät zu verleihen.

Im Mit­tel­al­ter wur­den Brenn­nes­sel­sa­men außer­dem als Aphro­di­sia­kum beschrie­ben. Der Über­lie­fe­rung nach sol­len sie des­halb in man­chen Klös­tern für Mön­che und Non­nen nicht erwünscht gewe­sen sein.

Da die Brenn­nes­sel­sa­men zur Brenn­nes­sel­pflan­ze gehö­ren, wer­den sie in der Volks­heil­kun­de häu­fig gemein­sam mit den Blät­tern ver­wen­det. Tra­di­tio­nell kom­men Brenn­nes­seln unter ande­rem bei Harn­weg­s­be­schwer­den, zur Unter­stüt­zung der Ver­dau­ung, in den Wech­sel­jah­ren oder als mine­ral­stoff­rei­che Ergän­zung der Ernäh­rung zum Einsatz.

Da Brenn­nes­sel­sa­men sehr eiweiß­reich sind, kön­nen sie – wie vie­le ande­re eiweiß­hal­ti­ge Lebens­mit­tel auch – in sel­te­nen Fäl­len all­er­gi­sche Reak­tio­nen aus­lö­sen. Pro­bie­re des­halb zunächst nur eine klei­ne Men­ge aus. Mehr als 1 bis 2 Tee­löf­fel täg­lich ver­wen­de ich selbst nicht.

Du kannst Brenn­nes­sel­sa­men kau­fen oder sie – wie ich – selbst in der Natur sam­meln. Für mich gehört das Sam­meln ein­fach dazu. Ich genie­ße die Zeit drau­ßen, ver­bin­de die Ern­te mit einem Spa­zier­gang und neh­me  jedes Mal ein Stück Natur mit nach Hause.

🌿 Ernte

Die Ern­te­zeit der Brenn­nes­sel­sa­men beginnt meist im August und reicht – je nach Wit­te­rung – bis in den Oktober.

Ich selbst samm­le fast aus­schließ­lich die grü­nen Samen, da sie mir ein­fach bes­ser schme­cken. Pro­bie­re ger­ne bei­de aus und ent­schei­de selbst, wel­che Du lie­ber magst.

Ach­te auf unbe­las­te­te Sam­mel­plät­ze und samm­le mög­lichst nicht an stark befah­re­nen Stra­ßen oder auf inten­siv bewirt­schaf­te­ten Feldern.

Die Ern­te ist sehr ein­fach. Ich gehe am spä­ten Vor­mit­tag los, wenn die Pflan­zen bereits abge­trock­net sind. Ich zie­he Gum­mi­hand­schu­he an und neh­me einen gro­ßen Sack oder Korb mit. Nun strei­fe ich die obe­ren 15 bis 20 Zen­ti­me­ter der Samen­stän­de direkt in den Behäl­ter. So ist die Ern­te schnell erledigt.

Zu Hau­se brei­te ich die Ern­te zunächst auf einem Lein­tuch im Gar­ten oder auf der Ter­ras­se aus. So haben klei­ne Käfer, Spin­nen und ande­re Tie­re, die ver­se­hent­lich mit ein­ge­sam­melt wur­den, die Mög­lich­keit zu flüchten.

🌿 Brennnesselsamen trocknen und aufbewahren

🌿 Brennnesselsamen trocknen und aufbewahren

Die Brenn­nes­sel wächst fast über­all und ist recht ein­fach zu fin­den. Ern­te­zeit ist zwi­schen August und Okto­ber. Man kann im August die noch grü­nen Samen ern­ten, und im September/ Okto­ber die brau­nen Samen. Ach­tet auf unbe­las­te­te Sam­mel­plät­ze (nicht an Stra­ßen oder mit Gly­phos­phat behan­del­te Äcker)

Die Ern­te ist sehr ein­fach. Ich gehe am spä­ten Vor­mit­tag los, wenn die Pflan­zen schon abge­trock­net sind. Ich zie­he mir Gum­mi­hand­schu­he an und neh­me einen gro­ßen Lei­nen­sack mit. Ich strei­fe nun die obe­ren 15–20 cm der Pflan­ze ein­fach ab und das direkt in mei­nen Lei­nen­sack. Die Brenn­nes­sel selbst schnei­de ich dann unten ab. Die Stän­gel kann man für die Faser­her­stel­lung ver­wen­den und die Brenn­nes­sel wächst frisch nach und gibt lecke­ren Herbst­spi­nat. Zu Hau­se gebe ich mei­ne Ern­te auf ein Leintuch/ Tisch­tuch im Gar­ten oder auf der Ter­ras­se aus. So haben alle klei­ne Tier­chen, wel­che mit ein­ge­fan­gen wur­den die Mög­lich­keit zu flüchten.

Ich lege das Lein­tuch an einen luf­ti­gen, schat­ti­gen Platz und trock­ne die Ern­te gut durch. Bit­te nicht in die Son­ne legen, da dort zu hohe Tem­pe­ra­tu­ren erreicht wer­den. Eiweiss wird über 50°C zer­stört. Mei­ne Trock­nungs­zeit ist rund eine Woche. Das ist sehr wich­tig, dass wirk­lich kei­ne Rest­feuch­te mehr vor­han­den ist, sonst kommt es doch schnell zu Schimmelbildung.

Wenn man kei­nen Platz hat, zum Aus­le­gen der Brenn­nes­sel, kann man sie auch in einem Dörr­ap­pa­rat oder im Back­ofen bei 40 °C trock­nen. Die Blät­ter müs­sen rich­tig rascheln!

Wenn alles rich­tig tro­cken ist (es muss rascheln) kön­nen die Brenn­nes­sel­sa­men abge­siebt wer­den und abge­füllt werden.

und schon hat man einen wun­der­ba­ren Mine­ral­stoff­lie­fe­ran­ten für den Winter

Wann und wie verwende ich die Brennnesselsamen:

Die Brenn­nes­sel­sa­men kön­nen jetzt in Sala­te, Smoothies, Joghurt und Pes­to gege­ben wer­den. Man kann das Pul­ver auch ein­fach in Was­ser auf­lö­sen und trin­ken oder zu einem herr­li­chen Brenn­nes­sel-Salz ver­mi­schen (ist auch immer ein ger­ne gese­he­nes Mitbringsel)

Es kann auch eine Tink­tur aus Brenn­nes­sel­sa­men her­ge­stellt werden.

Wann ist Vorsicht geboten:

Wie bei jedem Heil­kraut gibt, es auch Berei­che wo man die Brenn­nes­sel­sa­men nicht zu sich neh­men soll­te, bzw. nur nach Rück­spra­che mit dem Arzt. Dies ist auf alle Fäl­le in der Schwan­ger­schaft und bei Leber- oder Nie­ren­er­kran­kun­gen der Fall.

Da sie sehr eiweiß­hal­tig sind, kann es auch all­er­gi­sche Reak­tio­nen geben. Sie sind nicht sehr häu­fig, aber man weiß es erst, wenn man es ver­sucht hat. Also am bes­ten ein paar Samen pur in den Mund neh­men und gut ein­spei­cheln und spü­ren. Wenn sich kei­ne Reak­ti­on zeigt, erst schlu­cken. Das ist wich­tig, bevor ihr gro­ße Men­gen in ein Müs­li gebt und euch die Reak­ti­on erst spät auffällt.

Ich wün­sche Dir viel Freu­de beim Sam­meln und Aus­pro­bie­ren. Viel­leicht gehö­ren die Brenn­nes­sel­sa­men ja schon bald genau­so selbst­ver­ständ­lich zu Dei­nem Win­ter­vor­rat wie zu meinem.

Wenn Euch mein Arti­kel gefällt, freue ich mich auf Rück­mel­dun­gen von Euch und wenn ihr den Arti­kel mit euren Freun­den teilt.

Herz­li­che Grüße

Hei­ke

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🌼 Wil­de Brenn­nes­sel-Chips
💚 Wild­pflan­zen erken­nen, nut­zen und lieben

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18 Kommentare

  1. Tol­le Idee Samen zu trock­nen für den Win­ter, da bin ich dabei!
    In mei­nem Gar­ten wächst die Brenn­nes­sel etwa 3 Meter recht üppig in einer Linie. War­um nur? Jetzt fand ich in einem Buch über Ruten­ge­hen, dass Brenn­nes­seln ger­ne auf geo­pa­thi­schen Punk­ten wachsen

  2. Lie­be Hei­ke, ich dan­ke dir für dei­ne wun­der­ba­re Arbeit! Schon als jun­ge Frau hab ich Kräu­ter und Früch­te aus der Natur gesam­melt und mir dabei immer jeman­den gewünscht, der mir etwas bei­brin­gen wür­de. Dann in der Kin­der­zeit und Selb­stän­dig­keit hat­te ich kei­ne Zeit mehr dafür – es haben mich nur noch Johan­nis­kraut­öl (jedes Jahr- seit 40 Jah­ren!) und Ber­be­rit­zen kon­ti­nu­ier­lich begleitet.
    Nun, als Oma und fast schon in Ren­te ?, neh­me ich mein altes Wis­sen wie­der her­vor und freue mich sehr über die Teil­ha­be an dei­nem! Ich freu mich ganz beson­ders dar­an, dass ich nun noch rich­tig viel ler­nen kann. Ein Glas Bren­nes­sel­sa­men vom August steht schon bereit? nun wer­de ich mei­ne Pflänz­chen im Gar­ten noch­mal Ende Sep­tem­ber ern­ten und dei­ne Idee mit dem Salz aufnehmen.
    Dir wün­sche ich viel Kraft und Gesund­heit und grü­ße dich aus dem All­gäu ??‍♀️
    Karin

    1. Vie­len Dank für Dei­ne wun­der­vol­le Rück­mel­dung. Ich lie­be es die wil­den Frau­en umd Män­ner zu ver­bin­den und ein schö­nes grü­nes Netz­werk auf­zu­bau­en. Schön dass Du da bist

  3. Lie­be Hei­ke, Karin hat oben ein wun­der­schö­nes State­ment abge­ge­ben, ich emp­fin­de es genauso.
    Eine Fra­ge: sind die dunk­len, dicken Samen an einer weib­li­che Brenn­nes­sel und die grü­nen Samen an männ­li­chen Pflanzen?
    Ich wün­sche Euch allen einen rei­chen Herbst

  4. Lie­be Hei­ke dan­ke zuerst für dei­ne immer inter­es­san­ten Bei­trä­ge ich habe gehört dass es gesund­heit­lich sinn­voll ist ‚nur die weib­li­chen Samen zu ver­wen­den. Es sol­len wesent­lich effekt­vol­ler sein als die männlichen
    Stimmt das?

    1. Lie­be Bri­git­te, die männ­li­chen Blü­ten die­nen “nur” der Befruch­tung der weib­li­chen Brenn­nes­sel­blü­ten. Danach haben sie ihren “Dienst” getan. Es ist nicht ihr Auf­ga­be, neue Brenn­nes­seln zu erzeu­gen und so ist es klar, dass die männ­li­chen Blü­ten nicht so gehalt­voll sind, wie die weib­li­chen Samen­stän­de. Die­se wie­der­um kann man sehr gut erken­nen, da sie trau­ben­för­mig an den Brenn­nes­sel­stän­geln hän­gen, wobei die Männ­li­chen “nur” abste­hen. Um Dei­ne Fra­ge zu beant­wor­ten – ja ‑ich samm­le nur die weib­li­chen Samen­stän­de. Vie­le Grü­ße Heike

      1. Dan­ke für den Hin­weis. Ich habe gehört, dass die Brenn­nes­sel Tes­to­ste­ron ent­hält. Gilt das für die gan­ze Pflan­ze, oder etwa für die männ­li­chen Samen?

        1. Vie­len Dank für Ihre inter­es­san­te Fra­ge. 😊 Ein klei­ner Hin­weis vor­weg: Es gibt eigent­lich kei­ne männ­li­chen Brenn­nes­sel­sa­men. Die Samen wach­sen aus­schließ­lich an den weib­li­chen Brennnesselpflanzen. 🌿

          Die Brenn­nes­sel selbst ent­hält kein Tes­to­ste­ron. Ver­mut­lich stammt die­se Aus­sa­ge daher, dass Inhalts­stof­fe der Brenn­nes­sel­wur­zel den Tes­to­ste­ron­stoff­wech­sel beein­flus­sen kön­nen. Vor allem bei Män­nern wird die Wur­zel tra­di­tio­nell zur Unter­stüt­zung der Pro­sta­ta und der Harn­we­ge ein­ge­setzt. Die Samen sind dage­gen vor allem für ihren hohen Gehalt an wert­vol­len Nähr­stof­fen bekannt. Vie­le Grü­ße Heike

  5. Hal­lo lie­be Hei­ke, ich lie­be Bren­nes­seln! Hab immer ein biss­chen Sor­ge, dass ich bei zuviel Genuß von Bren­nes­sel­sa­men und ‑blät­tern zuviel Phy­to-Östro­ge­ne abbe­kom­me. Denn ten­den­zi­ell haben wir Frau­en ja im Ver­hält­nis zum Pro­ges­te­ron einen Östrogenüberschuss.
    Wie siehst du das?
    Kann man z.B. mit Wald­meis­ter­tee even­tu­ell das Gan­ze wie­der ausgleichen?
    Grü­ße von Geiberuam

    1. Hal­lo lie­be Gei­be­ruam, ich bin die Ver­tre­te­rin, dass man nie immer nur ein Kraut zu sich neh­men soll­te. Ich mag es ger­ne Mono und jeden Tag ein ande­res Kraut, wechl­se also immer durch. Ich fol­ge die­sem Prin­zip und es bekommt mir ganz wun­der­bar. Herz­li­che Grü­ße Heike

  6. Ja ich ver­kos­te auch vie­le ver­schie­de­ne Kräu­ter aber die meis­ten nur in klei­nen Men­gen, weil sie mir sonst zu bit­ter sind, aber Giersch und Bren­nes­sel ver­wen­de ich sehr viel als Gemü­se, Sup­pen, und im Salat, weil sie so mild und den­noch sehr wür­zig sind. Und dann noch die Samen als Top­ping für alles mög­li­che. Dar­um mei­ne Sor­ge und zudem weiß ich, dass ich einen Pro­ges­te­ron­man­gel habe

  7. bit­te um Ant­wort: wie lan­ge hal­ten sich die getrock­ne­ten Bren­nes­sel­sa­men in ihrer vol­len Qualität?
    dan­ke und ganz herzl. Grüße

    1. Hal­lo Bri­git­te, ich ver­wen­de die gesam­mel­ten Brenn­nes­sel­sa­men bis es wie­der Neue gibt. Sie sind meist auch über den Win­ter bei mir schon auf­ge­braucht. Ein nor­ma­ler Wild­pflan­zen­ryth­mus. Was bedeu­tet für Dich vol­le Qua­li­tät? Je fri­scher, des­to bes­ser und je älter, des­to mehr ver­lie­ren Samen, Pflan­zen auch. Ich habe so etwas noch nie in einem Labor über­prü­fen las­sen, wie sich der Gehalt ver­än­dert. Für mich fühlt es sich stim­mig an, die alten ver­braucht zu haben, bevor die neu­en da sind. Hof­fe, das hilft Dir wei­ter. Vie­le Grü­ße Heike

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