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Dr. Ursula Stumpf

Kräuterweisheiten und Pflanzenkinesiologie

Pflanzen begleiten das Leben von Ursula Stumpf – von der Kindheit auf dem Bauernhof (mit Gänseblümchen und Schlüsselblume), durch das Pharmaziestudium (mit Sumpfporst und Mädesüß) und die Doktorarbeit (über eine Herzpflanze aus Peru: Espeletia grandiflora) bis in ihre Arbeit als Heilpraktikerin. In 20 Jahren eigener Praxis entwickelte sie die PhytoKinesiologie und erschloss sich mit Hilfe des Muskeltests das Wesen der Pflanzen. Bei vielen Veranstaltungen und in Büchern, Vorträgen und Seminaren gibt sie ihr Anliegen weiter: Es ist die Natur, die uns gesund macht – gesund an Körper, Geist und Seele.

Interview-Zusammenfassung:
Dr. Ursula Stumpf hat in ihrer 20-jährigen Praxis ihre beiden Herzensthemen, die Kinesiologie und die Pflanzen, zu der Pflanzenkinesiologie vereint. Wir erfahren, wie sie durch die Krankheit ihrer Töchter zur Kinesiologie kam, die Krankheit der Kinder verschwand, aber die Kinesiologie ein Teil von ihr wurde. Mit der Kinesiologie kann man sich das Wesen der Pflanzen erschließen und ihre Energie in sich aufnehmen, ohne sie zu verletzen, zu essen oder zu pflücken.
Jede Pflanze hat ein Wesen und eine bestimmte Energie, welche sie uns zur Verfügung stellt. Da gibt es persönliche Weisheiten der Pflanzen für bestimmte Personen, aber auch Botschaften, welche für alle Menschen Gültigkeit haben. Die Pflanze dient als Vermittler zwischen unseren Problemen (Dr. Ursula Stumpf hat lieber das Wort Projekt – denn dann ist eine Veränderung viel leichter möglich) und uns selbst. Die Pflanzen sind die Vermittler.
So erfahren wir etwas über das Wesen der Rose und der Eiche und wie wir sie mit 5 Sinnen erfahren können.

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  • Rezept: Giersch Pesto
  • Rezept: Gründonnerstags-Suppe

33 Antworten

  1. Vielen, vielen Dank, liebe Ursula und Heike für dieses wunderbare Gespräch. Ich hör es mir nachher nochmals an und stöbere in Ihren Büchern für die passende Pflanze zu einer (Yoga-)Meditation.
    Das die Pflanzen uns rufen, habe ich schon häufiger beim Sammeln bemerkt, wenn ich mich umschaute und fragte ‘wer möchte mit mir kommen? Plötzlich zeigten sich immer mehr Knospen, Blüten, Blätter, je nachdem. Und die Zeit vergesse ich dann sowieso.
    Herzliche Grüße
    Wanda

      1. Ich hätte stundenlang zuhören können. Ein wunderbares, zutiefst bereicherndes und herzerwärmends Inerview, das meine Liebe zu den Pflanzen noch mehr bestärkt. Ursula Stumpf hat so eine ausgleichende und ruhige Art. Das trifft genau meinen Pflanzenseelennerv. Herzliches Dankeschön.
        Liebe Grüße Ulrike

  2. Wow – nun hat das Kind einen Namen: Pflanzenkinesiologie! Bis jetzt wusste ich nicht, wie es heißt, wenn ich mich meditativ einer Pflanze nähere. Nach meiner Lieblingspflanze gefragt, wußte ich sofort, es ist der Borretsch, hier meine Meditation dazu:

    Ich sehe borstige Stängel und haarige Blätter,
    aber auch sternförmige himmelblaue Blüten mit dunklen Staubblättern.

    Ich spüre die pieksenden Haare auf den Stängeln,
    aber auch die samtige Oberfläche der Blätter unter den Haaren.

    Ich rieche einen schwachen Krautduft,
    aber nach einiger Zeit steigt tatsächlich ein Gurkenduft in meine Nase.

    Ich schmecke als erstes die unangenehmen Borsten,
    aber dann doch einen zarten Gurkengeschmack.

    Und ich höre, was der Borretsch mir zu sagen hat:
    “Meine Stängel und Blätter sind borstig,
    das lässt mich stark und unbesiegbar aussehen.
    Meine Blüten jedoch sind kleine zarte Sterne
    und rufen förmlich nach Bewunderung und Zuneigung.
    Und erst meine inneren Werte:
    ich mache fröhlich und nehme die Melancholie,
    ich mache mutig und nehme die Angst,
    ich mache zuversichtlich und nähre die Hoffnung,
    Ich heile viele Leiden und mildere Leibesweh.
    Aber: willst du zuviel von mir, töte ich dich!

    Der Borretsch ist meinem Wesen so ähnlich; will er mir sagen, daß ich Außen und Innen in Einklang bringen soll oder was ist die Botschaft?

    Vielen Dank an euch beide für dieses wirklich inspirierende Gespräch, es hat mich beeindruckt und berührt – mit vielen guten Wünschen Elli

  3. Danke für den wunderschönen Beitrag 😊. Mit Ihren Worten haben Sie mir aus der Seele gesprochen. Ich möchte mich der Pflanzenwelt auch über die Sinne nähern. Über den Verstand, stehe ich nämlich immer wieder schnell vor einer „ grünen Wand“.

  4. Vielen Dank für das schöne Interview. Ich mag Uschi’s intuitive Herangehensweise an die Pflanzen über die Sinne sehr und ich konnte aus ihren Büchern schon sehr viel über die Pflanzen lernen und mein Leben bereichern. Sie hat mich sehr inspiriert mit ihren Pflanzenmeditationen.
    Liebe Grüße

  5. Herzlichen Dank für dieses wunderbare Interview.
    Ich habe mir in letzter Zeit viele Beiträge über Pflanzen angehört, aber dieses Interview hat mich tief berührt und inspiriert.
    Danke für eure wunderbare Arbeit.

  6. Liebe Frau Stumpf,herzlichen Dank für den so interessanten Beitrag! Ich möchte mich mit diesem Thema mehr beschäftigen, bin sehr beeindruckt.Die feinen Fähigkeiten,die im Laufe des Lebens untergetaucht sind,verschüttet wurden,wieder wahrzunehmen….

  7. Wieder ein so bereicherndes Interview mit Uschi Stumpf.Man darf jedes mal so viel neues Wissen mitnehmen.
    Vielen vielen Dank Euch Beiden
    Liebe Grüße
    Jutta

  8. 💖 danke für die geschichte der buchen & eichen, denn ich fragte mich schon seit jahren, warum sie ihre blätter soooo lange behalten, ob sie einfach schlecht loslassen können (wie ich selbst)
    & danke 💖 für die wunderVOLLEN bücher, die mich schon lange begleiten
    🌈 alles liebe euch beiden, marij 💫

  9. Liebe Ursula, liebe Heike,
    das war ein sehr spannender, berührender Beitrag für mich. Ich fühle auch sehr viel, wenn ich in den Wald gehe, aber das sind noch mal ganz neue, andere Aspekte. Noch wohne ich in der Stadt und bin über jedes Pflänzchen froh, das ich sehe. Nebenan ist auf dem Dach 5. Stock wächst ein Bäumchen, das finde ich auch faszinierend und über den Friedhof gehen gibt so viel Ruhe und Kraft, alle Jahreszeiten (da hat man so viel unterschiedliches wahrgenommen! Vielen, vielen Dank.
    Alle Beiträge waren bis jetzt für mich sehr gut. Ich hab nicht überall was geschrieben. Ich hoffe das ich sehr viel mitnehmen kann und immer mehr Menschen die Natur schätzen lernen. Monika

  10. Von Herzen DANKE für euer wundervolles Gespräch. Das ist so inspirierend, herzerwärmend und spannend. Es hat meinen Horizont wieder ein Stück erweitert und meine Wertschätzung vergrößert. Ganz wundervoll! 🌺🙏

  11. Vielen Dank für dieses tolle Gespräch!
    Ich beschäftige mich schon sehr lange mit Pflanzen – von Phytokinesiologie habe ich heute das erste Mal gehört. Da würde ich mir tiefergehende Informationen zu wünschen – leider konnte ich kein Buch von Ursula Stumpf dazu entdecken: übersehen oder Anregung zu einem neuen Projekt im klassischen Projektsinn?
    Beim zuhören ist mir jedenfalls bewusst geworden, wie sehr ich bisher die Vielfalt meiner Sinne vernachlässigt habe. Als visuell hoch geschulte Künstlerin bin ich es offenbar mehr gewohnt, mich den Pflanzen vorrangig mit meinen Augen zu nähern. und versuche das dann über den Kopf und Aneignung von Verstandes-Wissen zu ergänzen, wovon aber vieles nicht hängen bleibt, da mich die Auflistung von Inhaltsstoffen langweilt, womit viele Heilpflanzenbücher ja voll sind.
    Deswegen gefällt mir der Zugang über mentale Bilder gut – wobei ich mehr mit moderneren Bildern, wie Heikes Unterscheidung bei Bärlauch (“Gruppenindividualist”) , Maiglöckchen (“Paar beim Schiessstand”) und Herbstzeitlose (“Krönchen”) anfangen kann, als mit den Geschichten alter Märchen.
    Und ja, als gerne Essen zubereitende und geniessende bin ich auch über den Geschmack auf meinem Teller erfreut – aber draussen als Erfahrungs-Sinn durchaus noch ausbaufähig.
    Wasser begegne ich bereits mit meinen Ohren – ab heute werde ich wenn ich in der Natur bin, noch viel bewusster all meine anderen Sinne wahrzunehmen versuchen und schulen.
    Die Pflanzen hören, z.B. über den Wind der sie zum tönen bringt, so wie die Steine und Bachbiegungen das Wasser unterschiedlich zum klingen bringen – welch faszinierende Idee.
    Ich bin sehr berührt und möchte mich ganz herzlich bei Euch beiden für diese tief empfundene Inspiration bedanken!

  12. Danke – schön, ich könnte noch Stunden zuhören! Liebe Uschi, ich hab deinen Worten schon so oft gelauscht und bin immer wieder fasziniert von deinem reichen Geschichten- und Erfahrungsschatz!

  13. Wunderbares Interview! Danke liebe Heike, dass du meinem Tipp gefolgt bist und Uschi interviewt hast! Ich hab schon viele wundervolle Seminar und Kräuterführungen bei Uschi erlebt und trotzdem habe ich heute noch einmal eine Sichtweise erhalten, die ich bisher nicht hatte! – Liebe Uschi, es ist immer wieder ein Genuss dir zuzuhören!! Danke

    1. Liebe Uschi, ich habe in meiner Community gefragt und es war von Dir eine absolute wertvolle Rückmeldung. Auch für mich war dieses Gespräch eine absolute Bereicherung und ein so wertvoller Kontakt – Danke nochmals liebe Grüße Heike

  14. Vielen herzlichen Dank für das schöne Gespräch, in dem kein gesprochenes Wort überflüssig war!
    Ich habe übrigens auch die Erfahrung gemacht, dass die Bäume einem wiedererkennen, wenn man nur oft genug in den Wald geht für die Tageswanderung. Und wie Menschen, die sehr bewandert sind in der Pflanzenwelt, die Pflanzen vermutlich dazu anregen, “Freundlichkeit auszustrahlen”. Sie machten den Eindruck als winkten sie mir zu, nachdem ich bei W.D.Storl mal ein paar Kräuterwanderungen und Vorträge miterlebt hatte.

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