Lyngvig Fyr – zwischen Nordsee und Fjord

Am nächs­ten Mor­gen ging mei­ne Rei­se wei­ter Rich­tung Nor­den. Ich war immer noch auf Holms­land Klit unter­wegs, die­sem schma­len Strei­fen Land zwi­schen der Nord­see und dem Ring­kø­bing Fjord, und mein nächs­tes Ziel konn­te ich schon von wei­tem sehen: den Lyng­vig Fyr.

Leucht­tür­me gehö­ren für mich irgend­wie zum Meer. Ich mag sie, ich foto­gra­fie­re sie ger­ne und natür­lich woll­te ich auch die­sen sehen. Nur eines hat­te ich eigent­lich nicht vor: hinaufzusteigen.

Ich habe näm­lich Höhen­angst und mei­de sol­che Din­ge nor­ma­ler­wei­se eher. Ich muss nicht auf jeden Turm stei­gen, nur weil man es kann. Die Aus­sicht von unten ist schließ­lich auch schön.

Also lief ich erst ein­mal ganz gemüt­lich um den Leucht­turm her­um. Schau­te ihn mir von allen Sei­ten an, las ein biss­chen und schau­te natür­lich auch immer wie­der nach oben.

38 Meter.

Nun ja.

Der Ein­tritt kos­te­te 85 Däni­sche Kro­nen, also unge­fähr 11 Euro. Ich lief noch ein biss­chen her­um und irgend­wann kam dann doch die­ser Gedan­ke: Jetzt bin ich schon ein­mal hier. Wer weiß, wann ich wie­der­kom­me. Und die Aus­sicht zwi­schen Meer und Fjord.….sehr ver­lo­ckend. Mei­ne Neu­gier­de siegte. 

Also gut. Dann eben doch.

Warum steht der Lyngvig Fyr eigentlich hier?

Bevor ich Euch mit nach oben neh­me, muss ich aber erst ein­mal erzäh­len, war­um die­ser Leucht­turm über­haupt gebaut wur­de. Denn dahin­ter steckt eine trau­ri­ge Geschichte.

Die däni­sche West­küs­te war für die Schiff­fahrt schon immer ein schwie­ri­ges Gebiet. Stür­me, Strö­mun­gen, Sand­bän­ke und die fla­che Küs­te wur­den immer wie­der Schif­fen zum Ver­häng­nis. Zwi­schen den Leucht­tür­men Blå­vands­huk im Süden und Bovbjerg im Nor­den gab es Anfang des 20. Jahr­hun­derts zudem eine ziem­lich gro­ße dunk­le Lücke.

1903 stran­de­te dort der nor­we­gi­sche Damp­fer Avo­na.

Das beson­ders Schlim­me dar­an war, dass Men­schen vom Strand aus die Hil­fe­ru­fe der Besat­zung hören konn­ten, das Schiff in der Dun­kel­heit aber nicht sehen konn­ten. Hel­fen konn­ten sie des­halb nicht. Alle 24 Män­ner an Bord kamen ums Leben und wur­den spä­ter an den Strand gespült.

Nach die­sem Unglück dräng­te Nor­we­gen dar­auf, die­se Lücke an der däni­schen West­küs­te end­lich zu schlie­ßen. 1905 wur­de mit dem Bau des Lyng­vig Fyr begon­nen und bereits 1906 nahm er sei­nen Dienst auf. Er war der letz­te gro­ße Leucht­turm, der in Däne­mark gebaut wur­de.

Ich mag sol­che Geschich­ten, auch wenn die­se natür­lich eine sehr trau­ri­ge ist. Aber plötz­lich steht da nicht mehr ein­fach ein hüb­scher wei­ßer Leucht­turm in den Dünen. Man weiß, war­um er dort steht und dass sein Licht für die Men­schen auf der Nord­see ein­mal wirk­lich über Leben und Tod ent­schei­den konnte.

Dann gehe ich eben doch hoch

Also hin­ein in den Turm.

Der Lyng­vig Fyr ist 38 Meter hoch und weil er zusätz­lich auf einer etwa 17 Meter hohen Düne steht, liegt das Leucht­feu­er unge­fähr 53 Meter über dem Meeresspiegel.

Bis dort­hin muss­te ich nun erst ein­mal kommen.

Der Auf­stieg erin­ner­te mich ein biss­chen an ein rie­si­ges Schne­cken­haus. Die Trep­pe win­det sich immer wei­ter im Turm nach oben und ich dreh­te Run­de um Run­de. Das Gute für mich war, dass ich dabei die gan­ze Zeit inner­halb des Tur­mes war. Solan­ge ich nicht irgend­wo frei in der Höhe ste­he und nach unten schau­en muss, geht es mit mei­ner Höhen­angst meis­tens einigermaßen.

Also wei­ter.

Irgend­wann merkt man natür­lich trotz­dem, dass man einen Leucht­turm hin­auf­steigt. Aber nun war ich schon so weit gekom­men und umdre­hen woll­te ich auch nicht mehr.

Oben ange­kom­men dach­te ich dann, ich hät­te es geschafft.

Hat­te ich aber noch nicht.

Auf allen vieren durch die kleine Holztür

Um auf die Aus­sichts­platt­form hin­aus­zu­kom­men, war­tet näm­lich ganz oben noch eine klei­ne Holz­tür. Und mit klein mei­ne ich wirk­lich klein.

Ich schau­te mir das erst ein­mal an. Lies all die Men­schen, denen das nichts aus­macht vor­bei. Ich brau­che dazu Ruhe und nie­mand der drängelt.

Da war ich nun trotz Höhen­angst den gan­zen Leucht­turm hoch­ge­stie­gen und jetzt soll­te ich prak­tisch auf allen vie­ren durch die­ses Tür­chen krab­beln, um wirk­lich nach drau­ßen zu kommen.

Aber wegen der letz­ten zwei Meter wie­der umdrehen?

Das kam nun auch nicht mehr infrage.

Also run­ter und durch.

Und dann stand ich tat­säch­lich drau­ßen auf dem Lyng­vig Fyr.

Ich wer­de Euch jetzt nicht erzäh­len, dass mei­ne Höhen­angst plötz­lich ver­schwun­den war und ich mich ent­spannt übers Gelän­der lehn­te. So war es natür­lich nicht. Aber ich war oben und konn­te mich tat­säch­lich ein biss­chen umschau­en. See­ehr vor­sich­tig und auch nicht lang, 

Aber für die Aus­sicht hat sich der Auf­stieg gelohnt.

Nordsee auf der einen Seite, Ringkøbing Fjord auf der anderen

Vor mir lag genau die Land­schaft, durch die ich am Tag zuvor gefah­ren war. Nur dass ich sie jetzt zum ers­ten Mal als Gan­zes sehen konnte.

Auf der einen Sei­te die Nord­see mit ihrem brei­ten Sand­strand, den Dünen und die­sem end­lo­sen Hori­zont. Auf der ande­ren Sei­te der Ring­kø­bing Fjord. Und dazwi­schen Holms­land Klit, die­ser schma­le Land­strei­fen, auf dem ich die gan­ze Zeit unter­wegs gewe­sen war.

Von der Stra­ße aus hat­te ich natür­lich gewusst, dass ich zwi­schen Nord­see und Fjord fah­re. Ich hat­te es auf der Kar­te gese­hen und war immer wie­der auf bei­den Sei­ten ans Was­ser gefah­ren. Aber von hier oben konn­te ich plötz­lich sehen, wie schmal die­ses Stück Land tat­säch­lich ist.

Und genau das mag ich am Rei­sen so ger­ne. Manch­mal weiß ich etwas und erst an einem bestimm­ten Ort ver­ste­he ich es wirk­lich. Ges­tern war ich durch Dünen und Hei­de gefah­ren, hat­te am Strand im Sturm mein Sand­pee­ling bekom­men und spä­ter am Fjord nach einem Über­nach­tungs­platz gesucht. Jetzt sah ich von oben, wie all die­se Orte zusammengehören.

Dafür muss­te ich eben erst einen Leucht­turm hochsteigen.

Wie funktionierte so ein Leuchtturm eigentlich früher?

Auch die Tech­nik des Lyng­vig Fyr fand ich span­nend. Heu­te macht man sich dar­über kaum Gedan­ken. Das Licht leuch­tet und dreht sich – fertig.

Als der Leucht­turm 1906 sei­nen Betrieb auf­nahm, war das natür­lich etwas aufwendiger.

Die gro­ße Lin­se wur­de von einem mecha­ni­schen Uhr­werk gedreht. Ein schwe­res Gewicht beweg­te sich dabei im Turm nach unten und trieb die Mecha­nik an. Ähn­lich also wie bei einer alten Stand­uhr, nur in deut­lich grö­ße­ren Dimensionen.

Und die­ses Uhr­werk muss­te tat­säch­lich alle vier Stun­den von Hand wie­der auf­ge­zo­gen wer­den. Die Lin­se soll­te sich schließ­lich zuver­läs­sig dre­hen, damit drau­ßen auf der Nord­see das cha­rak­te­ris­ti­sche Licht­si­gnal zu sehen war. Heu­te erkennt man den Lyng­vig Fyr an einem wei­ßen Licht­blitz, der alle fünf Sekun­den erscheint.

Im Leucht­turm­wär­ter­haus leb­ten damals der Leucht­turm­wär­ter, sein Assis­tent und ein wei­te­rer Wär­ter mit ihren Fami­li­en. Jeder hat­te dort sei­ne eige­ne Woh­nung. Der Leucht­turm war also nicht ein­fach nur ein Arbeits­platz, zu dem man mor­gens kurz hin­fuhr. Hier wur­de gelebt und dafür gesorgt, dass das Licht zuver­läs­sig sei­nen Dienst tat.

Und Hvi­de San­de, das heu­te nur weni­ge Kilo­me­ter ent­fernt liegt, gab es damals übri­gens noch gar nicht. Der Ort ent­stand erst spä­ter mit dem Bau der Schleu­sen­an­la­ge in den 1930er-Jahren.

Wenn ich mir vor­stel­le, wie ein­sam es hier vor mehr als hun­dert Jah­ren gewe­sen sein muss, sieht die­ser Ort gleich wie­der ganz anders aus.

Beinahe hätte es den Lyngvig Fyr heute gar nicht mehr gegeben

Auch im Zwei­ten Welt­krieg spiel­te der Leucht­turm noch ein­mal eine beson­de­re Rolle.

Wäh­rend der deut­schen Besat­zung wur­den die däni­schen Leucht­feu­er ver­dun­kelt, damit sie feind­li­chen Flug­zeu­gen und Schif­fen nicht als Ori­en­tie­rung die­nen konn­ten. Nur konn­te man einen gro­ßen wei­ßen Turm natür­lich nicht ein­fach ver­schwin­den lassen.

Der Lyng­vig Fyr war auch ohne Licht weit­hin sicht­bar und konn­te bri­ti­schen Flug­zeu­gen als Ori­en­tie­rungs­punkt die­nen. Des­halb gab es Plä­ne der deut­schen Besat­zungs­macht, den Leucht­turm zu sprengen.

Zum Glück wur­den die­se Plä­ne nie umgesetzt.

Sonst hät­te ich an die­sem Mor­gen wahr­schein­lich vor einer Infor­ma­ti­ons­ta­fel gestan­den und gele­sen, dass hier ein­mal ein Leucht­turm war. So muss­te ich statt­des­sen auf allen vie­ren durch eine Holz­tür krab­beln. Im Nach­hin­ein ist mir die­se Vari­an­te dann doch lieber.

Lohnt sich ein Besuch des Lyngvig Fyr?

Für mich auf jeden Fall.

Auch wenn Ihr nicht hin­auf­stei­gen möch­tet, ist die Lage wun­der­schön. Der Leucht­turm steht mit­ten in der Dünen­land­schaft und man kann den Besuch wun­der­bar mit einem Spa­zier­gang zur Nord­see ver­bin­den. Das ehe­ma­li­ge Leucht­turm­wär­ter­haus kann kos­ten­los besucht wer­den, Park­plät­ze gibt es eben­falls kostenlos.

Für Erwach­se­ne kos­te­te der Ein­tritt bei mei­nem Besuch 85 DKK. Kin­der und Jugend­li­che bis ein­schließ­lich 17 Jah­re haben in Beglei­tung eines Erwach­se­nen frei­en Ein­tritt. Die aktu­el­len Prei­se und Öff­nungs­zei­ten wür­de ich vor einem Besuch noch ein­mal direkt beim Muse­um nachschauen.

Und wenn Ihr wie ich eigent­lich nicht hin­auf­wollt und Höhen­angst habt, kann ich Euch natür­lich nicht ver­spre­chen, dass es Euch oben gefällt.

Ich kann nur sagen: Ich bin erst ein­mal um den gan­zen Leucht­turm her­um­ge­lau­fen, bevor ich mich ent­schie­den habe. Ich muss­te mich über­win­den, ich fand die­se klei­ne Holz­tür am Ende durch­aus gewöh­nungs­be­dürf­tig und ich wäre ganz sicher nicht auf die Idee gekom­men, oben noch eine hal­be Stun­de am Gelän­der zu stehen.

Aber ich bin froh, dass ich hoch­ge­gan­gen bin.

Denn die­sen Blick über Nord­see, Dünen, Holms­land Klit und Ring­kø­bing Fjord hät­te ich von unten nicht bekommen.

Schwarze Krähenbeere – diesmal musste ich natürlich probieren

Rund um den Lyng­vig Fyr wuchs eine Pflan­ze, die mir in die­ser Dünen­land­schaft immer wie­der begeg­ne­te und die ich mir nun genau­er anschau­en woll­te: die Schwar­ze Krä­hen­bee­re (Empe­trum nigrum).

Sie gehört tat­säch­lich zu den typi­schen Pflan­zen die­ser nor­di­schen Hei­de- und Dünen­land­schaf­ten. Mit ihren immer­grü­nen, klei­nen nadel­ar­ti­gen Blät­tern wächst sie als nied­ri­ger Strauch dicht über dem Boden. Damit kommt sie ziem­lich gut mit dem zurecht, was die däni­sche West­küs­te zu bie­ten hat: Wind, nähr­stoff­ar­me Böden und raue Witterung.

Jetzt im August trug sie ihre schwar­zen Bee­ren und natür­lich muss­te ich probieren.

Die Bee­ren sind ess­bar und ich war gespannt, wie sie wohl schme­cken wür­den. Beim Rein­bei­ßen war ich erst ein­mal über­rascht, wie frisch und saf­tig sie waren. Geschmack­lich pas­sier­te dage­gen nicht beson­ders viel. Kein inten­si­ves Bee­ren­aro­ma, wie man es viel­leicht bei einer Hei­del- oder Brom­bee­re erwar­ten wür­de. Viel Saft, ange­nehm frisch – aber eher wenig Geschmack.

Ich fin­de gera­de sol­che Erfah­run­gen span­nend. Ich kann in einem Pflan­zen­buch lesen, dass eine Bee­re ess­bar ist und wie sie beschrie­ben wird. Aber wenn ich drau­ßen ste­he, sie selbst pflü­cke und pro­bie­re, habe ich plötz­lich eine ganz ande­re Erin­ne­rung an die­se Pflanze.

Die Krä­hen­bee­re wur­de beson­ders in den nörd­li­chen Regio­nen Euro­pas schon lan­ge als Nah­rungs­mit­tel genutzt. Dort, wo Obst und Bee­ren nur wäh­rend eines kur­zen Som­mers zur Ver­fü­gung ste­hen, waren sol­che Wild­früch­te natür­lich wert­voll. Sie wur­den frisch geges­sen oder für spä­ter halt­bar gemacht.

Und irgend­wie pass­te die­se unschein­ba­re schwar­ze Bee­re für mich wun­der­bar zu die­ser Land­schaft. Sie drängt sich nicht auf und schmeckt auch nicht spek­ta­ku­lär. Aber sie wächst genau dort, wo Wind, Sand und kar­ge Böden vie­len ande­ren Pflan­zen das Leben ziem­lich schwer machen.

Beim nächs­ten Mal, wenn ich eine Dünen­hei­de sehe, weiß ich jeden­falls, wonach ich zwi­schen all dem Hei­de­kraut noch schau­en kann.

Mit den Wildpflanzen durchs Jahr

Viel­leicht ist es genau die­ses Hin­schau­en, das mei­ne Rei­sen immer wie­der mit mei­ner Arbeit ver­bin­det. Ich kann an einem Leucht­turm ste­hen und mich für sei­ne Geschich­te und sei­ne Tech­nik begeis­tern und irgend­wann lan­de ich trotz­dem wie­der bei den Pflan­zen, die direkt dane­ben wachsen.

Je mehr ich davon ken­ne, des­to mehr alte Bekann­te tref­fe ich auch unter­wegs. Und bei allem, was ich noch nicht ken­ne, kommt ziem­lich schnell die Fra­ge: Wer bist denn Du?

Genau dar­um geht es mir auch in mei­nem Kurs „Mit den Wild­pflan­zen durchs Jahr“. Gemein­sam gehen wir durch die Jah­res­zei­ten, ler­nen Wild­pflan­zen drau­ßen ken­nen, schau­en genau hin und beschäf­ti­gen uns natür­lich auch damit, wie wir sie ver­wen­den können.

→ Mehr über mei­nen Kurs „Mit den Wild­pflan­zen durchs Jahr“

Weiterlesen – meine Reise durch Dänemark

Nach mei­nem Aus­flug in luf­ti­ge Höhe ging mei­ne Rei­se wei­ter nach Søn­der­vig. Dort war­te­ten schon die nächs­ten beein­dru­cken­den Bau­wer­ke auf mich. Dies­mal aller­dings nicht aus Stein, son­dern aus Sand: Ich besuch­te die gro­ßen Sand­skulp­tu­ren und woll­te natür­lich auch wis­sen, wie man aus­ge­rech­net aus Sand sol­che rie­si­gen Kunst­wer­ke bau­en kann.

Und anschlie­ßend lan­de­te ich wie­der am Strand, wo zwi­schen Dünen und Nord­see noch ganz ande­re Zeu­gen der Ver­gan­gen­heit lagen: alte Bun­ker aus dem Zwei­ten Weltkrieg.

→ Wei­ter geht es: Die Sand­skulp­tu­ren von Søndervig

Wer vor­her noch ein­mal mit mir durch die blü­hen­de Hei­de und die Dünen fah­ren möchte:

→ Däne­marks West­küs­te – zwi­schen Dünen, Hei­de und Meer

Und alle bis­he­ri­gen Sta­tio­nen mei­ner Däne­markrei­se fin­det Ihr natür­lich unter:

→ Rei­sen & Begeg­nun­gen – alle mei­ne Reiseberichte

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