Qigong am See – den Tag in Verbindung mit der Natur beginnen

Die Idee entsteht

Manch­mal flüs­tert uns das Leben eine Idee ins Ohr

Ich habe das Glück, an dem Ort, an dem ich woh­ne – in Plü­der­hau­sen – einen wun­der­schö­nen See zu haben.

Es ist ein gro­ßer See. Ein Teil gehört den Men­schen, ein Teil den Ang­lern und ein Teil ein­fach der Natur. Genau das mag ich so dar­an. Jeder hat sei­nen Platz.

In die­sen hei­ßen Som­mer­ta­gen gehe ich sehr gern dort schwim­men. Ent­we­der mor­gens oder abends. Mit­tags ist mir ein­fach zu viel los. Men­schen kom­men von nah und fern an den Bade­see. Ich freue mich, dass sie ihn genie­ßen, aber ich lie­be die stil­len Übergangszeiten.

Wenn die Son­ne gera­de aufgeht.

Oder lang­sam untergeht.

Dann wird der See ganz ruhig.

Ich genie­ße es, mei­ne Bah­nen durch das Was­ser zu zie­hen. Mich anschlie­ßend auf den Rücken zu legen. Vom Was­ser getra­gen zu wer­den. In den blau­en Him­mel zu schau­en, den Wol­ken nach­zu­se­hen und ein­fach nur da zu sein.

Ganz im Hier und Jetzt. Genau dort ent­stand die Idee.

Zurück zum Qigong

Viel­leicht wis­sen das man­che von Euch gar nicht: Ich bin nicht nur Wild­pflan­zen­frau, son­dern auch Qigong-Leh­re­rin. Seit 2003 unter­rich­te ich Qigong mit gro­ßer Freu­de. Mit Coro­na habe ich jedoch auf­ge­hört. Es wur­de immer schwie­ri­ger. Räu­me fin­den, Teil­neh­mer gewin­nen, all die Unsi­cher­heit – irgend­wann war ein­fach Schluss.

Immer wie­der dach­te ich: Irgend­wann fan­ge ich wie­der an.

Aber wie?

Und dann lag ich eines Mor­gens im See.

Es war, als wür­de mir eine klei­ne Stim­me ins Ohr flüstern:

„Unter­rich­te doch hier – wir wür­den es lieben.”

In die­sem Moment war plötz­lich alles klar.

Ich stieg aus dem Was­ser, setz­te mich hin und begann zu orga­ni­sie­ren. Ich gestal­te­te Ein­la­dun­gen, stell­te mei­ne Idee in den Sta­tus und gestal­te­te Pla­ka­te, frag­te den See­wart, ob ich dort Qigong anbie­ten dürf­te, und alles war im Fluss.

So ist es manch­mal. Wenn etwas wirk­lich rich­tig ist. Dann muss man nicht kämp­fen. Dann fügt sich eins zum anderen.

Der erste Morgen am See


Am ers­ten Mor­gen stand ich vol­ler Vor­freu­de am See.

Ich war gespannt.

Ob wohl jemand kommt?

Vie­le Men­schen gin­gen schwimmen.

Vie­le lie­fen vorbei.

Aber nie­mand hat­te mein Pla­kat gese­hen oder mei­nen Sta­tus gelesen.

Ich muss­te schmun­zeln. Also sprach ich ein­fach die Men­schen an. Ein Paar blieb ste­hen. „Ja”, sag­ten sie, „wir machen gern mit. Wir ken­nen Qigong zwar nicht, aber wir pro­bie­ren es aus.” Kurz dar­auf kam noch eine lie­be Bekann­te dazu, die mei­nen Whats­App-Sta­tus gese­hen hat­te. Und so stan­den wir zu viert am See.

Die Son­ne war am Auf­ge­hen – Das Was­ser glit­zer­te – Wir übten gemein­sam – Und ich spür­te sofort:

Das hat mir gefehlt.

End­lich wie­der Qigong unter­rich­ten – End­lich wie­der Men­schen begleiten.

Das Schöns­te war am Ende die Fra­ge: “Machst Du das wie­der?” und in mir rief alles JA!

Glück­lich sank ich in den See und zog mei­ne Bah­nen – Ich war glück­lich. Etwas Neu­es ist enstan­den – und mir war klar – das darf wach­sen. Zu Hau­se setz­te ich mich wie­der an den Rech­ner und gestal­te­te neu­en Pla­ka­te, kauf­te einen gro­ßen Bogen Papier und mal­te von Hand. Hach – es war eine Freu­de in mir. Ich lie­be das, wenn Neu­es ent­steht und in einem ist das glit­zern­de Glück am hoch und runterrieseln. 

Inzwi­schen gibt es eine Whats­App-Grup­pe, damit ich die Ter­mi­ne leich­ter wei­ter­ge­ben kann. Ich habe neue Pla­ka­te gestal­tet, Fly­er im Ort aus­ge­legt und sogar ein gro­ßes Schild gemalt, das ich an mein Fahr­rad hän­ge. So kön­nen die Men­schen direkt am See lesen, was hier ent­steht, und sich ein­ge­la­den fühlen.

Noch ist alles klein, aber begin­nen nicht genau so die schöns­ten Geschich­ten: Mit einer lei­sen Stim­me und mit dem Gefühl: Ich bin genau dort, wo ich gera­de sein soll.

Viel­leicht hast Du ja Lust, ein­mal mit uns den Tag zu beginnen.

Qigong am See – alle Informationen

Wann?

Wir tref­fen uns mor­gens um 7.30 Uhr.

An wel­chen Tagen ich am See bin, erfährst Du in der Whats­App-Grup­pe.

Bei star­kem Regen oder Gewit­ter fin­det kein Qigong statt.

Wo?

Wir tref­fen uns am Bade­see Plü­der­hau­sen.

Wenn Du vom Park­platz zum See gehst, fin­dest Du uns gleich rechts unter der gro­ßen Lin­de – mit einem wun­der­schö­nen Blick über den See.

Für wen?

Jeder ist herz­lich willkommen.

Du brauchst kei­ne Vor­kennt­nis­se. Die Übun­gen sind leicht zu erler­nen und kön­nen an jedes Alter und jede kör­per­li­che Ver­fas­sung ange­passt werden.

Energieausgleich:

Ich freue mich über einen frei­wil­li­gen Ener­gie­aus­gleich. So unter­stützt Du mich, mei­ne Arbeit und dass Qigong am See wei­ter wach­sen kann und nicht gleich wie­der auf­hö­ren muss.

WhatsApp-Gruppe

Da wir uns in der Natur tref­fen und sich Ter­mi­ne wet­ter­be­dingt auch ein­mal ändern kön­nen, habe ich eine klei­ne Whats­App-Grup­pe eingerichtet.

Dort erfährst Du:

🌿 an wel­chen Tagen Qigong statt­fin­det
🌿 kurz­fris­ti­ge Ände­run­gen bei schlech­tem Wet­ter
🌿 alle Infor­ma­tio­nen rund um Qigong am See

👉 Hier kannst Du der Whats­App-Grup­pe bei­tre­ten:

Was Du mitbringen darfst

  • beque­me Kleidung
  • etwas zu trinken
  • Freu­de an der Natur

Und wenn Du magst, springst Du anschlie­ßend ein­fach noch in den See und beginnst den Tag erfrischt und mit neu­er Energie.

Gedanken:

Ich hät­te vor einer Woche selbst nicht gedacht, dass dar­aus so schnell etwas entsteht.

Eigent­lich woll­te ich ein­fach nur schwim­men gehen.

Und dann war da die­se klei­ne Idee.

Heu­te gibt es schon die ers­ten gemein­sa­men Qigong­stun­den, eine Whats­App-Grup­pe, Pla­ka­te im Ort und Men­schen, die mit mir den Tag am See beginnen.

Ich bin gespannt, wie sich alles weiterentwickelt.

Im Moment genie­ße ich ein­fach jeden Mor­gen am See und freue mich über jeden Men­schen, der dazukommt.

Viel­leicht sehen wir uns ja ein­mal unter der Lin­de am See.

Ich wür­de mich freuen.

Herz­lich

Dei­ne Heike

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