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Honig Dreierlei – Power pur fürs Immunsystem

Honig angesetzt mit drei absoluten Powerpflanzen. Der Wasserdost - die Kapzinerkresse und der Sonnenhut. Jetzt ist die Zeit, in welcher alle drei Pflanzen in der Natur zu finden sind. Hier möchte ich Euch darüber berichten und wie ich mir einen "Wunderhonig" für mein Immunsystem herstelle.

Ich habe erst letz­te Woche einen Honig aus der Echinacea/ Son­nen­hut ange­setzt und war sehr glück­lich. Die Pflan­ze hat mich rich­tig ange­lacht und mich dazu auf­ge­for­dert. So hat­te ich einen wun­der­schö­nen Abend gemein­sam mit mei­ner Toch­ter als wir uns die­sen Honig ange­setzt haben. Sie­he auch hier.

Als ich mor­gens wie immer durch den Gar­ten lief um mei­ne Hüh­ner zu füt­tern rief mich eine ande­re Pflan­ze – sie rief: “war­um hast Du mich ver­ges­sen”. Ich sah mich um und mein Blick fiel auf die Kapu­zi­ner­kres­se. Eine Pflan­ze die ich sehr lie­be und viel Ver­wen­dung in mei­ner wil­den Küche in Sala­ten fin­det. Also von ver­ges­sen kann kei­ne Rede sein. Aber sie war so bestimmt, dass mir ein­fiel “ja klar – die Kapu­zi­ner­kres­se ist auch wun­der­bar für das Immun­sys­tem”. Ich ent­schul­dig­te mich und ver­sprach, das unbe­dingt nachzuholen.

Und heu­te am 15.08. war nun der gro­ße Frau­en­tag. Der Tag an dem die Buschen für den Win­ter gebun­den wer­den. Ich war drau­ßen und sam­mel­te für mei­nen per­sön­li­chen Buschen. Die Geschich­te vom gro­ßen und klei­nen Frau­en­tag und Maria Him­mel­fahrt wer­de ich Euch auch ger­ne noch erzäh­len, wenn ihr möch­tet. Doch hier geht es um eine spe­zi­el­le Pflan­ze. Ich lief über die Wie­sen und durch den Wald und da stand sie: an allen Ecken und in vol­ler Blü­te. Wo doch die meis­ten Pflan­zen schon aus­ge­blüht sind, zeigt sie sich mit ihrer gan­zen Kraft und Schön­heit. Ich spre­che vom Was­ser­dost. Die Bie­nen summ­ten auf ihm. Und sie sprach mich an, dass sie auch zu den bei­den ande­ren Pflan­zen gehö­re. Da nahm ich sie mit nach Hau­se und setz­te nun aus die­sen Drei­en – mei­nem Tri­um­vi­rat der Heil­pflan­zen für unser Immun­sys­tem – einen Honig  an. Die­ser darf nun für 3–4 Wochen rei­fen und dann wer­de ich ihn absie­ben und einen gol­de­nen Schatz für den Win­ter haben. War­um es ein gol­de­ner Schatz ist erzäh­le ich Euch:

 

Honig aus Dreien

um wel­che Drei­en han­del es sich denn?

Wie schon erzählt um 

- Was­ser­dost

- Kap­zi­ner­kres­se

- Sonnenhut/ Echinacea

was macht die Drei jetzt so Besonders?

beginnen wir bei der Echinacea:

Die Urein­woh­ner Nord­ame­ri­kas sol­len die Son­nen­hü­te schon bei Hus­ten und Erkäl­tungs­krank­hei­ten ver­wen­det haben. Es gibt vie­le ver­schie­de­nen Arten von Son­nen­hü­te. Am meis­ten wird er Pur­pur Son­nen­hut ver­wen­det. Ein Press­saft aus den ober­ir­di­schen Tei­len, aber auch als Tee wird erwähnt oder ein Ansatz/ Tee aus der Wur­zel soll heil­kräf­tig sein. Es gibt auch zahl­rei­che Stu­di­en, wel­che die Wirk­sam­keit nicht wirk­lich bele­gen, aber auch nicht wie­der­le­gen kön­nen. Es gibt eini­ge Medi­ka­men­te, wel­che den Son­nen­hut eben für Erkäl­tungs­krank­hei­ten beinhal­ten. Manch einer kennt sie viel­leicht. Denn sie sind sehr ver­brei­tet und wer­den bei begin­nen­den Erkäl­tun­gen sehr ger­ne genommen. 

Es gibt die Ver­wen­dung in der His­to­rie bei Erkäl­tungs­krank­hei­ten und frü­her wur­de viel durch Beo­ach­tung ange­wen­det und weiterentwickelt.

Und dann ist für mich auch noch mei­ne eige­ne Wahr­neh­mung wich­tig. Habt ihr schon den Blü­ten­stand des Pur­pur Son­nen­huts berührt. Wie stark und sta­che­lig er ist. Er strahlt eine Stär­ke aus. Für mich eine Ener­gie der Wider­stands­kraft und der Stär­ke. Für mich Grund genug ihn für mei­nen Honig zu verwenden.

Dies ist also unse­re ers­te Pflan­ze in unse­rem Schatz!

Die Kapuzinerkresse – Tropaeolum majus

Der Name kommt von der Blü­te her. Denn die Blü­te erin­nert an die Kapu­ze der Mön­che. Die Pflan­ze stammt ursprüng­lich aus Peru. Heu­te wächst sie in vie­len Gär­ten krie­chend oder ran­kend und hat ihre Haupt­blü­te im August. Sie sieht unglaub­lich schön aus – ist aber viel mehr als nur ein Zier­ge­wächs. Sie ist ein­jäh­rig und soll­te wenn man die­sen Schatz im Gar­ten haben möch­te, jedes Jahr aufs neue aus­ge­säht werden.

Die Kapu­zi­ner­kres­se war Heil­pflan­ze des Jah­res 2013 und das nicht ohne Grund:

Jeder der sie schon pro­biert hat, kennt ihren schar­fen Geschmack. In die­sen Scharf­stof­fen liegt auch ihre Heil­wir­kung. Es han­delt sich um Glu­co­si­no­late. Die­se wie­der­um spal­ten sich in Senf­öle und die­se Senf­öle sind es, wel­che für uns so wich­tig sind. Sie kön­nen sich an Pro­te­ine bin­den und die Wis­sen­schaft zeigt, dass die­se Senf­öle wun­der­voll Erre­ger stop­pen und auf­hal­ten kön­nen. Sie gel­ten als pflanz­li­che Anti­bio­ti­ka. Sie ent­hält auch jede Men­ge Vit­amin C. So sagt man ihr unter ande­rem eine anti­vi­ra­le Wir­kung, eine Ver­bes­se­rung bei Sinu­si­tis, Bron­chi­tis und Bla­sen­ent­zün­dung nach. 

Man kann Blü­ten und Blät­ter ein­fach in Salat schnei­den oder auch Sup­pen damit gar­nie­ren. Man kann sich einen Frisch­saft pres­sen oder auch einen Tee aufbrühen.

oder eben wie hier einen Honig ansetzen

Auf alle Fäl­le ein Schatz!

 

Zu guter letzt der Wasserdost – Eupatorium

Der Was­ser­dost hat sei­ne Haupt­blü­te­zeit vom Juli bis Sep­tem­ber. Das ist dann auch der opti­ma­le Sammelzeitpunkt.

Es ist eine Pflan­ze, wel­che als leicht gif­tig ein­ge­stuft wird. Man sollt also nicht zuviel von ihr ver­wen­den. Sie ent­hält Fla­vo­no­ide, Gerb­stof­fe und äthe­ri­sches Öl.  In der Volks­heil­kun­de wird er als Immun­stim­mu­lie­rend, ent­zün­dungs­hem­men, harn­trei­bend, gal­le­se­kre­ti­ons­för­dernd beschrieben. 

Lei­der gehört der Was­ser­dost auch zu den Pflan­zen, wel­che Pyr­ro­li­zi­d­i­nal­ka­lo­ide ent­hal­ten. Die­sen wird nach­ge­sagt leber­schä­di­gend zu sein. So wird der Was­ser­dost heut­zu­ta­ge nicht mehr medi­zi­nisch ein­ge­setzt. Hier könnt ihr etwas über die Pyr­ro­li­zinin­al­ka­lo­ide nachlesen. 

Sie ent­hält auch Ses­quter­pen­lac­to­ne, wel­che haut­rei­zend sein kön­nen. Es ist also immer gut, vor­sich­tig zu sein, wenn man sich die­ser Pflan­ze das ers­te mal nähert.

Ich schaue mir die Pflan­ze immer genau an. Ich beob­ach­te wo, wie und in wel­cher Häu­fig­keit sie vor­kommt. Und der Was­ser­dost kommt bei uns sehr häu­fig vor. Die Wäl­der sind voll von die­ser Pflan­ze. Schon allein das ist Grund genug mich mehr mit ihr zu beschäf­ti­gen und mich auch mit ihr anzu­freun­den und sie in mei­nen Heil­kräu­ter­schatz mit auf­zu­neh­men. Sie woll­te mit dabei sein.

und so ent­stand mein Tri­um­vi­rat der Immun­mo­du­la­ti­on für mich. Ich fin­de es sehr span­nend, die Pflan­zen so auf mich wir­ken zu las­sen. Mich gemein­sam mit ihnen zu ent­wi­ckeln – Jahr für Jahr – man­ches ver­än­dert sich. Bei man­chem kommt etwas dazu und bei wie­der ande­rem fällt auch mal was weg.

Ich bin gespannt, wie es mir mit die­sem Honig geht. Falls Ihr Euch auch aus­pro­biert oder auch schon Erfah­run­gen habt, wür­de ich mich sehr über Eure Rück­mel­dun­gen freuen. 

Wie ihr seht, ern­te ich drau­ßen und zau­be­re auch drau­ßen. Dort bin ich mit der Erd­ener­gie ver­bun­den. Die Erfül­lung und Dank­bar­keit, wel­che ich dabei emp­fin­de ist unglaub­lich groß.

4 Antworten

  1. Ich fin­de es sehr schön, dass du die Heil­kräf­te der Natur so nutzt. Ich fin­de auch immer mehr hin zur natür­li­chen Hei­lung. Ange­fan­gen hat das bei mir mit Heil­erfol­gen in der tra­di­tio­nel­len chi­ne­si­schen Medi­zin. Akku­punk­tur und Kräu­ter­tees gehö­ren inzwi­schen zu mei­ner nor­ma­len Vor­sor­ge­pro­ze­dur. Ich neh­me auch regel­mä­ßig Gin­seng, eine tra­di­tio­nel­le chi­ne­si­sche Heil­pflan­ze, als Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­tel ein, um mei­nen Kör­per zu stär­ken. Mit unse­ren hei­mi­schen Pflan­zen ken­ne ich mich über­haupt nicht aus und habe mir auch noch nie etwas in die Rich­tung selbst her­ge­stellt. Honig hört sich aber super an für den Anfang. Dan­ke dir für die­se tol­le Inspi­ra­ti­on, ich wer­de mir nun mal Honig für den Win­ter machen. 🙂

    Alles Lie­be
    Angelika

  2. Grüß dich lie­be Heike !!! 🌿

    Ich mache schon län­ger Johan­nis­kraut­öl, Mai­wip­ferl­saft, Bein­well­sal­be, Pech­sal­be, Löwenzahnhonig…Heuer möch­te ich aus den Wur­zeln des Löwenzahn‘s Kaf­fee her­stel­len & auch das­sel­be mit den Beinwellwurzeln…
    Ich war 3 Sai­so­nen Sen­ne­rin, dadurch weiß ich mei­ne Stellen…
    Ich gebe bei einer Sup­pe oft 10 Wild- & Gar­ten­kräu­ter dazu, wie den Dost, Quen­del, Wald­meis­ter usw.
    Wo ich mir nie sicher bin ist der Acker­schach­tel­halm…🤷‍♀️
    Glg. Elfi
    Freue mich schon auf den Kon­gress, wobei ich schon eini­ge ganz gut kenne…👌

    1. Lie­be Elfi, so schön was Du erzählst und schreibst! Da bist Du schon wun­der­voll in der Natur ver­an­kert. Den Acker­scha­chel­halm meis­terst du auch noch. So schwie­rig ist es nicht. Man muss sich nur die Län­ge der Sei­ten­äs­te zum Spross anschaun und kann ihn da sicher bestim­men. Lie­be Grü­ße Heike

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