Löwenzahn-Marmelade

Der herrliche Löwenzahn, welcher uns an allen Ecken mit seinen wundervollen Sonnenblüten entgegenlacht, inspiriert mich zu einem Rezept nach dem Anderen, welche ich gerne mit Euch teile.

Der Löwenzahn

wenn ich diese gelbe Blüten sehe jubelt mein Herz. Ich achte darauf wo sie blühen, ob es eine stark gedüngte Wiese ist, oder ob es an einer stark befahrenen Straße oder an an einer sogenannten “Hundeauführstrecke” ist. Denn der Löwenzahn liebt Hundepipi und stark gedüngte Wiesen und wird groß und kräftig. Doch das ist nur wunderschön zum Herzerfreuen. Wenn ich den Löwenzahn ernten und für mich zubereiten will, suche ich mir bessere Orte wie im eigenen Garten oder unter Hecken oder am Waldrand oder in Auwäldern. An wunderschönen Orten einfach. Und jetzt ist die beste Zeit zum Ernten! Der Löwenzahn begleitet uns zwar das ganze Jahr, aber jetzt so frisch schmeckt er einfach am besten.

Wenn Ihr mehr über den Löwenzahn erfahren möchtet, könnt Ihr hier nachsehen.

 

Heute habe ich für Euch eine herrliche Löwenzahn-Marmelade gezaubert:

Zutaten:

  • 200 g Löwenzahnblüten
  • 100 g Gelierzucker 1:1
  • 1 Biozitrone
  • 200 ml Wasser

Zubereitung:

  • Löwenzahnköpfe sammeln
  • im Mixer kurz mixen
  • Zucker und Saft der Zitronen zugeben
  • ich lasse es immer kurz ziehen
  • dann 200 ml Wasser zugeben
  • verrühren und aufkochen
  • wenn es kocht noch 4 Min. köcheln lassen
  • in Gläser abfüllen

Für  Thermomixinhaber:

12 min auf 100 ° C auf Stufe 2 köcheln lassen

Dabei bleiben

und abfüllen

 

Die Marmelade ist etwas bitter und herrlich im Aroma – ich habe mich wirklich spontan verliebt und werde sie noch öfters zaubern. Werde mit dem Zucker und Ersatzstoffe noch spielen. Werde Euch auf dem laufenden halten.

9 Antworten

  1. Liebe Heike, ich habe ihre Seite bei Facebook gefunden. Mich interessieren ihre Tips und Rezepte. Vielen Dank! Liebe Grüße Ines

    1. Hallo liebe Kathrin, ja – das stimmt – 200 g sind ungefähr eine Butterbrot-Tüte voll mir Blüten – zumindest bei mir. Aber wenn was übrig ist kann man den Rest trocknen für Tee, oder die Blüten in den Salat geben oder ein Pesto machen. Es bleibt also eigentlich nie was übrig. Viel Freude Heike

  2. Damit die Marmelade nicht bitter schmeckt, sollte der Blütenansatz( das grüne Körbchen) samt darin enthaltener Wolfsmilch zB mit einer Schere weggeschnitten werden. Der Aufwand lohnt sich! Und es duftet u schmeckt dann nur noch nach frischem Blutenhonig und bleibt schön goldgelb.
    Die Menge der Blütenköpfe erhöht sich ein wenig..

    1. Hallo liebe Laura, vielen Dank für Deine Rückmeldung. Ja – das kann man machen und Du hast vollkommen recht – es wird lieblicher und süßer. Ich persönlich liebe jedoch die etwas bittere, herbere Note und mag genau das. Wenn man aber das eher Bittere der Wildpflanzen noch nicht so gewöhnt ist, hast Du vollkommen Recht. Also auf ins Geschmacksland und am besten Beides ausprobieren und herausfinden, was man selbst gerne mag. Und Geschmäcker können sich auch immer ändern. Liebe Grüße Heike

  3. Hallo 🙋

    Muss man die Blüten erst einmal trocken lassen, oder kann man sie nach dem pflücken direkt zur Marmelade verarbeiten ?

    LG Manuela 🤗

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