Wiesenschaumkraut

Heute möchte ich Euch etwas über das zarte und wunderschöne Pflänzlein Wiesenschaumkraut erzählen, welches eine typische Frühjahrspflanze ist.

Das Wie­sen­schaum­kraut – Car­da­mi­ne pratensis

es ist so eine wun­der­schö­ne Pflan­ze und ich freue mich im Früh­jahr sehr, wenn sie sich so ab April so lang­sam zeigt. Meist geht es ganz schnell dass sie zur Blü­te kommt. Sie gehört zu den Kreuz­blü­ten­ge­wäch­sen (Bras­si­caceae) und auch in den Kreis der ess­ba­ren Wild­pflan­zen. Sie soll­te jedoch nicht in zu gro­ßen Men­gen kon­su­miert wer­den, wel­che sonst zu Magen- Darm­rei­zun­gen füh­ren kann. Sie kann in rich­ti­ge Blü­ten­tep­pi­chen vor­kom­men und ver­schwin­det nach eini­ger Zeit wie­der völ­lig von der Bildfläche.

Vorkommen des Wiesenschaumkrauts:

es ist oft auf Wie­sen zu fin­den und Nah­rungs­quel­le des Auro­ra-Fal­ters. Es mag feuch­te, leh­mi­ge und ton­rei­che Böden. Aber es ist auch in Auwäl­der, auf Wald­lich­tun­gen und in den Ber­gen bis 1400 m zu finden.

 Wuchs und Aussehen:

Cardamine_pratensis von 1891 Author Permission aus common wikipedia
Cardamine_pratensis von 1891 Aut­hor Per­mis­si­on aus com­mon wikimedia

Es ist eine mehr­jäh­ri­ge Pflan­ze wel­che bis zu 30 cm hoch wird. Die boden­na­hen Blät­ter sind fie­der­för­mig und bestehen aus 2–5 Blatt­paa­ren mit einem grö­ße­ren End­blatt. Die Blätt­chen am Stän­gel sind viel zier­li­cher und fili­gra­ner und haben eine spitz-lan­zett­li­che Form mit meist drei oder vier Blatt­paa­ren und einer End­fie­der. Der Stän­gel selbst ist rund un hohl. Die Blü­ten bestehen aus vier Blü­ten­blät­tern, deren Ach­se ein Kreuz bil­det. Die Far­be der Blü­ten geht von weiß über rosa bis ins blasslila.

charakteristische Inhaltsstoffe:

typisch sind die Senf-Gly­ko­si­de, wel­che der Pflan­ze auch die Schär­fe ver­lei­hen. Ansons­ten ent­hält sie Mine­ral­stof­fe, Spu­ren­ele­men­te und Gerb­stof­fe. Viel Vit­amin C (360 mg/ 100 g Frischpflanze)

Volksheilkunde:

Das Wie­sen­schaum­kraut war schon im Mit­tel­al­ter bekannt und wur­de dort als Heil­pflan­ze verwendet.

Den Senf-Gly­ko­si­de wird eine auf anre­gen­de Wir­kung auf den Stoff­wech­sel, spe­zi­ell  Leber und Gal­le nachgesagt.

Darauf solle man beim sammeln achten:

Natür­lich die nor­ma­len Sam­mel­tips beachten.

Die Schaumz­i­ka­de mag den Saft des Wie­sen­schaum­krauts eben­falls sehr und die­se Pflan­zen soll­ten nicht geern­tet wer­den. Auch bit­te nicht alles abern­ten. Spe­zi­ell der Aurora­fal­ter ernährt sich von der Pflan­ze. Aber auch ande­re Insek­ten sind auf das Wie­sen­schaum­kraut als Nah­rungs­quel­le ange­wie­sen. Also acht­sam und nicht zuviel ern­ten und viel­leicht ein paar Samen für Bie­nen­wei­den zurückgeben.

Was von der Pflanze wird geerntet:

es kön­nen Blü­ten (April/ Mai) und Blät­ter (März/ Mai) geern­tet werden.

Wildpflanzenküche:

Als Zugabe im Salat:

Ich hole mir ger­ne ein Sträuß­chen nach Hau­se. Die Blät­ter schnei­de ich direkt in den Salat und die Blü­ten gebe ich gern als Deko­ra­ti­on darüber.

Wiesenschaumkrautsalat (c) Heike Engel

Würzigen Kräutersalat:

eine hand­voll Wie­sen-Schaum­kraut-Blät­ter waschen und kleinschneiden

mit einem Salat aus dem Gar­ten vermischen

Salz und Pfef­fer dazu

Oran­gen oder Zitronensaft

ein wenig Honig

Was­ser

schmeckt wun­der­voll zu klein­ge­schnit­te­nen Karot­ten, Kohl­ra­bi, Gurke

Ich wün­sche Euch viel Freu­de mit der wun­der­hüb­schen Pflanze.

Quel­len:

Aus­bil­dungs­un­ter­la­gen zur Fach­be­ra­te­rin zur Selbst­ver­sor­ung mit Wild­pflan­zen der Hoch­schu­le Nürtingen

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