Zecke auf orangefarbenem Hintergrund vor einem sommerlichen Wald, mit der Überschrift Zeckenalarm: Was Du wissen musst und wie Du Dich schützen kannst

Zecken: richtig entfernen, Borreliose und FSME erkennen und Dich schützen

Wer wie ich gern drau­ßen unter­wegs ist, Kräu­ter sam­melt oder durch hohes Gras streift, kennt sie: Zecken. Ich erin­ne­re mich noch gut an einen Spa­zier­gang durch den Wald an einem wun­der­schö­nen Som­mer­tag. Die Son­ne schien durch das Blät­ter­dach, es roch herr­lich nach fri­schem Gras, und beim Sam­meln von Heil­kräu­tern bin ich natür­lich auch durch dich­tes Gras gegan­gen. Am Abend ent­deck­te ich eine klei­ne Zecke an mei­nem Bein, ein uner­wünsch­tes Sou­ve­nir mei­nes Ausflugs.

Zecken machen vie­len Men­schen Angst. Gegen Angst hilft am bes­ten, gut Bescheid zu wis­sen. In die­sem Arti­kel erfährst Du, wie Zecken leben, wel­che Krank­hei­ten sie über­tra­gen kön­nen, wie Du eine Zecke rich­tig ent­fernst und wie Du Dich schüt­zen kannst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Zecken lau­ern in Gras und Gebüsch und las­sen sich abstrei­fen. Von Bäu­men fal­len sie nicht.
  • Sie kön­nen vor allem Bor­re­lio­se und FSME über­tra­gen. Bis zu etwa einem Drit­tel der Zecken trägt Bor­re­li­en, nach einem Stich erkran­ken aber nur weni­ge Menschen.
  • Ent­fer­ne eine Zecke so schnell wie mög­lich mit Pin­zet­te oder Zecken­kar­te: haut­nah grei­fen, lang­sam her­aus­zie­hen, nicht quet­schen, kein Öl oder Kleber.
  • Beob­ach­te die Stich­stel­le eini­ge Wochen. Bei einer Wan­der­rö­te oder grip­pe­ähn­li­chen Beschwer­den geh zum Arzt.
  • Gegen FSME gibt es eine Imp­fung, die die STIKO in Risi­ko­ge­bie­ten emp­fiehlt, gegen Bor­re­lio­se bis­her nicht.

Was sind Zecken?

Zecken gehö­ren zu den Spin­nen­tie­ren, genau­er zu den Mil­ben. Sie sind Para­si­ten, die sich vom Blut von Tie­ren und Men­schen ernäh­ren. Wir Men­schen sind gar nicht ihr eigent­li­cher Wirt, aber eine gern ange­nom­me­ne Blut­quel­le. Der klei­ne Blut­ver­lust ist dabei nicht das Pro­blem, son­dern die Krank­hei­ten, die Zecken über­tra­gen können.

Die häu­figs­te Zecken­art bei uns ist der Gemei­ne Holz­bock (Ixo­des rici­nus). Es gibt inzwi­schen auch wei­te­re Arten, denen man begeg­nen kann, ich blei­be hier aber beim Holzbock.

Wo und wann sind Zecken unterwegs?

Zecken mögen es feucht und schat­tig. Du fin­dest sie vor allem in Wäl­dern, an Wald­rän­dern, in hohem Gras, im Unter­holz und in der Nähe von Was­ser­läu­fen, aber auch in Gär­ten, beson­ders wenn sie an Wald oder Wie­sen gren­zen. Aktiv sind sie vor allem von März bis Okto­ber. Weil unse­re Win­ter oft mild sind, kann man aber auch im Win­ter eine Zecke mit nach Hau­se bringen.

Ent­ge­gen einem ver­brei­te­ten Glau­ben las­sen sich Zecken nicht von Bäu­men fal­len. Sie sit­zen an Gras­hal­men und Sträu­chern und las­sen sich von vor­bei­ge­hen­den Men­schen und Tie­ren abstrei­fen. Dabei erken­nen sie ihre Wir­te an Geruch, Kör­per­wär­me und Erschüt­te­run­gen. Auf dem Kör­per ste­chen sie auch nicht gleich zu, son­dern wan­dern oft eine Wei­le umher, bis sie eine wei­che, war­me Stel­le gefun­den haben, etwa in den Knie­keh­len, in der Leis­te, unter den Ach­seln oder hin­ter den Ohren. Übri­gens sind sie dabei schnel­ler unter­wegs als eine Weinbergschnecke.

In mei­ner Fami­li­en­wan­der­grup­pe gab es immer Men­schen, die stän­dig eine Zecke hat­ten, und ande­re nie. War­um Zecken man­che Men­schen bevor­zu­gen, fin­de ich bis heu­te spannend.

Der Lebenszyklus des Holzbocks

Der Holz­bock durch­läuft vier Sta­di­en, und für jeden Ent­wick­lungs­schritt braucht er eine Blut­mahl­zeit. Der gan­ze Zyklus kann zwei bis vier Jah­re dauern.

  • Ei: Nach einer Blut­mahl­zeit legt das Weib­chen bis zu 3.000 win­zi­ge Eier in Boden­nä­he ab.
  • Lar­ve: etwa 0,5 mm groß, mit sechs Bei­nen. Lar­ven sau­gen meist an klei­nen Tie­ren wie Mäu­sen, Vögeln oder Eidechsen.
  • Nym­phe: etwa 1,5 mm groß, mit acht Bei­nen. Nym­phen sau­gen an grö­ße­ren Tie­ren, aber auch an Men­schen und Haus­tie­ren. Weil sie so klein sind, wer­den sie leicht übersehen.
  • Erwach­se­ne Zecke: 2 bis 4 mm groß, die Weib­chen sind grö­ßer als die Männ­chen. Das Weib­chen saugt meh­re­re Tage, lässt sich dann fal­len und legt sei­ne Eier ab. Die Männ­chen neh­men nur wenig Blut auf.

Was passiert bei einem Zeckenstich?

Genau genom­men bei­ßen Zecken nicht, sie ste­chen. Mit ihren sche­ren­ar­ti­gen Mund­werk­zeu­gen rit­zen sie die Haut auf und schie­ben ihren Stech- und Saug­ap­pa­rat in die Wun­de. Der ist mit klei­nen Wider­ha­ken besetzt, man­che Zecken ver­kle­ben sich zusätz­lich mit der Haut. Ihr Spei­chel betäubt die Stel­le und hemmt die Blut­ge­rin­nung, des­halb bemerkst Du den Stich oft nicht. Erst spä­ter beginnt es manch­mal zu jucken wie bei einem Insek­ten­stich. Wäh­rend sie saugt, gibt die Zecke immer wie­der Flüs­sig­keit mit ihrem Spei­chel zurück in die Wun­de, und dabei kön­nen Krank­heits­er­re­ger über­tra­gen werden.

Welche Krankheiten übertragen Zecken?

Borreliose

Die Lyme-Bor­re­lio­se ist die häu­figs­te durch Zecken über­tra­ge­ne Erkran­kung in Deutsch­land. Sie wird durch Bak­te­ri­en (Bor­re­li­en) aus­ge­löst. Laut Robert Koch-Insti­tut tra­gen je nach Regi­on etwa 5 bis 35 % der Zecken Bor­re­li­en in sich. Das klingt viel, aber nach einem Stich infi­zie­ren sich nur etwa 1,5 bis 6 % der Men­schen, und nur 0,3 bis 1,4 % erkran­ken tat­säch­lich. Das Risi­ko steigt, je län­ger die Zecke saugt. Des­halb ist schnel­les Ent­fer­nen so wichtig.

Typi­sches ers­tes Zei­chen ist die Wan­der­rö­te (Ery­the­ma migrans): ein roter Fleck oder Ring, der sich Tage bis Wochen nach dem Stich rund um die Stich­stel­le aus­brei­tet. Eine Bor­re­lio­se kann aber auch ohne Wan­der­rö­te ver­lau­fen, etwa mit grip­pe­ähn­li­chen Beschwer­den, Müdig­keit, Kopf­schmer­zen oder Gelenk­be­schwer­den. Recht­zei­tig erkannt, lässt sie sich gut mit Anti­bio­ti­ka behan­deln. Eine Imp­fung gegen Bor­re­lio­se gibt es bis­her nicht.

FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis)

FSME wird durch ein Virus aus­ge­löst und kann eine Ent­zün­dung von Gehirn und Hirn­häu­ten ver­ur­sa­chen. Oft beginnt sie mit grip­pe­ähn­li­chen Beschwer­den, bei einem Teil der Erkrank­ten folgt eine zwei­te Pha­se mit neu­ro­lo­gi­schen Beschwer­den. FSME kommt vor allem in bestimm­ten Risi­ko­ge­bie­ten vor, beson­ders in Baden-Würt­tem­berg und Bay­ern, im süd­li­chen Hes­sen, im süd­öst­li­chen Thü­rin­gen, in Sach­sen und im süd­öst­li­chen Bran­den­burg. Anders als Bor­re­li­en kann das Virus schon zu Beginn des Stichs über­tra­gen wer­den, schnel­les Ent­fer­nen schützt hier also nicht.

Gegen FSME gibt es eine Imp­fung. Die Stän­di­ge Impf­kom­mis­si­on (STIKO) emp­fiehlt sie allen, die in Risi­ko­ge­bie­ten leben oder sich dort auf­hal­ten und Zecken­sti­chen aus­ge­setzt sein kön­nen. Ob die Imp­fung für Dich infra­ge kommt, besprich am bes­ten mit Dei­ner Ärz­tin oder Dei­nem Arzt.

Zecke richtig entfernen

Wenn Du eine Zecke an Dir ent­deckst, ent­fer­ne sie so schnell wie mög­lich. So gehst Du vor:

  1. Werk­zeug neh­men: Eine spit­ze Pin­zet­te, eine Zecken­zan­ge oder eine Zecken­kar­te aus der Apo­the­ke. Ich per­sön­lich mag eine spit­ze Pin­zet­te am liebsten.
  2. Haut­nah grei­fen: Pack die Zecke so nah wie mög­lich an der Haut, also an ihrem Kopf, nicht am Hinterleib.
  3. Lang­sam her­aus­zie­hen: Zieh die Zecke lang­sam und gleich­mä­ßig gera­de her­aus. Dre­hen ist nicht nötig.
  4. Nicht quet­schen: Drück nicht auf den Kör­per der Zecke, sonst kann Magen­in­halt in die Wun­de gelangen.
  5. Stich­stel­le desinfizieren.
  6. Zecke unschäd­lich machen: Zecken über­le­ben im Was­ser, des­halb nicht ein­fach ins Klo spü­len. Wick­le sie in ein Papier­tuch und zer­drück sie mit einem har­ten Gegen­stand, so kommst Du nicht mit ihr in Berührung.

Bit­te nicht: Öl, Kleb­stoff, Nagel­lack oder Alko­hol auf die Zecke geben, bevor Du sie ent­fernst. Das stresst die Zecke, und sie gibt mög­li­cher­wei­se mehr Erre­ger ab. Und kei­ne Sor­ge, wenn der Stech­ap­pa­rat in der Haut ste­cken bleibt: Das ist nicht der „Kopf“, und der Kör­per stößt ihn meist in den nächs­ten Tagen von selbst ab. Die Erre­ger sit­zen in der Zecke, nicht in die­sem klei­nen Rest.

Mein Tipp gegen den Juckreiz

Nach dem Ent­fer­nen gehe ich gern mit einem Hit­ze­stift wie Bite away oder Heat it auf die Stich­stel­le, oder mit einem Tee­löf­fel, den ich vor­her in hei­ßen Tee gestellt habe. Das lin­dert bei mir den Juck­reiz. Ach­te dar­auf, Dich nicht zu ver­bren­nen. Vor einer Bor­re­lio­se oder FSME schützt die Wär­me nicht.

Nach dem Stich: worauf Du achten solltest

Beob­ach­te die Stich­stel­le eini­ge Wochen lang. Mar­kier sie Dir am bes­ten mit einem Stift und notier Dir das Datum. Geh zur Ärz­tin oder zum Arzt, wenn sich ein roter Fleck oder Ring um die Stich­stel­le aus­brei­tet oder wenn Du grip­pe­ähn­li­che Beschwer­den, Fie­ber, star­ke Kopf­schmer­zen oder Gelenk­be­schwer­den bekommst. Und behal­te den Zecken­stich bei uner­klär­li­chen Beschwer­den auch spä­ter im Hin­ter­kopf, damit er bei der Abklä­rung berück­sich­tigt wer­den kann.

Wie Du Dich vor Zecken schützen kannst

  • Klei­dung: Trag lan­ge Hosen und lang­är­me­li­ge Ober­tei­le, am bes­ten hell, dann siehst Du krab­beln­de Zecken leich­ter. Steck die Hosen­bei­ne in die Socken.
  • Wege nut­zen: Hohes Gras und Unter­holz sind die Lieb­lings­plät­ze der Zecken. Ganz mei­den lässt sich das beim Sam­meln natür­lich nicht.
  • Absu­chen: Such Dich nach jedem Auf­ent­halt drau­ßen gründ­lich ab, beson­ders Knie­keh­len, Leis­te, Ach­seln, Bauch­na­bel und hin­ter den Ohren, und ver­giss Dei­ne Haus­tie­re nicht.
  • Klei­dung behan­deln: Zecken über­le­ben eine 40-Grad-Wäsche, aber nicht den hei­ßen Trock­ner. Gib Dei­ne Klei­dung nach einem Wald­spa­zier­gang des­halb am bes­ten in den Trockner.
  • Zecken­schutz­mit­tel: Mit­tel mit Wirk­stof­fen wie Ica­ri­din oder DEET hal­ten Zecken eini­ge Stun­den fern. Einen abso­lu­ten Schutz bie­ten sie nicht, absu­chen musst Du Dich trotzdem.

Ich per­sön­lich mag che­mi­sche Zecken­schutz­mit­tel über­haupt nicht. Wenn ich etwas ver­wen­de, dann rei­be ich freie Haut­stel­len mit Kokos­öl ein oder sprü­he sie mit äthe­ri­schen Ölen ein. Wie gut das wirkt, ist wis­sen­schaft­lich nicht so klar belegt wie bei den Mit­teln aus der Apo­the­ke. Neu­lich habe ich eine noch krab­beln­de Zecke an mir gefun­den und dach­te: Wun­der­bar, dann tes­te ich doch gleich ein­mal, wie sie auf äthe­ri­sche Öle reagiert. Den Ver­such habe ich in einem Video auf You­Tube festgehalten.

Mei­ne Erfah­rung ist außer­dem, dass ich weni­ger gesto­chen wer­de, wenn ich in der Zecken­zeit Bier­he­fe oder einen Tee­löf­fel Schwarz­küm­mel­öl zu mir neh­me. Belegt ist das nicht, es ist ein­fach mei­ne Beobachtung.

Ich habe mir ange­wöhnt, nach jedem Spa­zier­gang mei­nen Kör­per sorg­fäl­tig abzu­su­chen. Die­se Rou­ti­ne hat mir schon oft gehol­fen, Zecken schnell zu ent­de­cken. Lass Dir die Freu­de an der Natur nicht ver­der­ben, sei ein­fach ein biss­chen aufmerksam.

Häufige Fragen zu Zecken

Wie entferne ich eine Zecke richtig?

Mit einer spit­zen Pin­zet­te, Zecken­zan­ge oder Zecken­kar­te haut­nah grei­fen und lang­sam gera­de her­aus­zie­hen, ohne den Kör­per zu quet­schen. Danach die Stich­stel­le des­in­fi­zie­ren. Kein Öl oder Kle­ber vorher.

Was mache ich, wenn der Kopf stecken bleibt?

Was ste­cken bleibt, ist meist nur ein Teil des Stech­ap­pa­rats. Das ist nicht schlimm, der Kör­per stößt ihn in der Regel von selbst ab. Des­in­fi­zie­re die Stel­le und beob­ach­te sie.

Wie viele Zecken übertragen Borreliose?

Laut Robert Koch-Insti­tut tra­gen je nach Regi­on etwa 5 bis 35 % der Zecken Bor­re­li­en. Nach einem Stich erkran­ken aber nur 0,3 bis 1,4 % der Menschen.

Wann sollte ich nach einem Zeckenstich zum Arzt?

Wenn sich Tage bis Wochen nach dem Stich ein roter Fleck oder Ring aus­brei­tet (Wan­der­rö­te) oder wenn Du Fie­ber, grip­pe­ähn­li­che Beschwer­den, star­ke Kopf­schmer­zen oder Gelenk­be­schwer­den bekommst.

Kann man sich gegen Zecken impfen lassen?

Gegen FSME ja, die STIKO emp­fiehlt die Imp­fung in Risi­ko­ge­bie­ten. Gegen Bor­re­lio­se gibt es bis­her kei­ne Imp­fung, hier hel­fen nur Vor­beu­gung und schnel­les Entfernen.

Was sind Dei­ne Erfah­run­gen mit Zecken? Erzähl es mir gern in den Kom­men­ta­ren. Ich wün­sche Dir vie­le schö­ne Stun­den drau­ßen, und mög­lichst kei­ne Zecken.

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Quellen


Ich bin Hei­ke Engel, Heil­prak­ti­ke­rin, Qigon­g­leh­re­rin, Fach­be­ra­te­rin für Selbst­ver­sor­gung mit ess­ba­ren Wild­pflan­zen und Pilz­coach. Hier auf Strah­le­Mensch tei­le ich mein Wis­sen über Wild­pflan­zen, Pil­ze, Natur­heil­kun­de und Qigong und beglei­te Men­schen in Kur­sen und Online-Ange­bo­ten zurück zur Natur und ein Stück näher zu sich selbst.

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21 Kommentare

  1. Hal­lo Heike.…super inter­es­sant, was du zu die­sem The­ma mit uns teilst…herzlichen Dank …ich hat­te näm­lich schon ewig kei­ne Zecke mehr…bis zu einer wun­der­schö­nen Wan­de­rung vor einem Jahr, seit­dem ver­su­che ich der immer wie­der mal auf­fla­ckern­den Wan­der­rö­te ohne Anti­bio­ti­ka in Tablet­ten­form Herr zu werden…mit mei­ner Heil­prak­ti­ke­rin bin ich schon gegen ver­schie­dens­te Para­si­ten ange­gan­gen, Bor­re­lio­se ist es keine…aber die Wan­der­rö­te habe ich immer noch…interessant ist auch, dass die nach alter­na­ti­ven natür­li­chen Behand­lun­gen, wie zB mit DMSO wie­der so rich­tig inten­siv wird.…Wilde Kar­de Tink­tur, Arte­mi­sia Annua Tink­tur, Vit­amin C hoch­do­siert u Vit­amin D habe ich auch lan­ge genommen…seit ein paar Tagen rei­be ich die Rötun­gen mit gutem Apfel­es­sig ein u gebe ihn auch mit oder ohne Honig in ein Glas Was­ser zum Trin­ken u man­che Rötun­gen schei­nen dar­auf­hin weni­ger zu wer­den, auch diver­se ande­re Schmer­zen wie zB am Knie las­sen nach.….das Buch zum The­ma Bor­re­lio­se von Wolf Die­ter Störl ist auch empfehlenswert…alles Liebe…

    1. Hal­lo lie­be Mari­on, vie­len Dank für Dei­nen Erfah­rungs­be­richt – sehr wert­voll. Ja – die Wan­der­rö­te kann auch von ande­ren “Blut­saugern” aus­ge­löst wer­den und es ist auch kein 100 % Zei­chen. Man weiss auf alle Fäl­le, dass der Kör­per in einen Pro­zess gekom­men ist und man auf­merk­sam sein muss, wel­che Unter­stüt­zung er benö­tigt. Du hast wirk­lich schon die rich­ti­gen Sachen aus­pro­biert und es hat Dei­nem Kör­per auf alle Fäl­le gut­ge­tan, was Du mit nach­las­sen­den Knie­schmer­zen auch aus­drückst. Bor­re­lio­se Buch von WD Storl ist auf alle Fäl­le dazu zu emp­feh­len. Wenn die Wan­der­rö­te immer wie­der lokal auf­fla­ckert wür­de ich mich spe­zi­ell mit der Regi­on beschäf­ti­gen. Nicht nun sub­stan­zi­ell (wo Du schon super unter­wegs bist), son­dern auch wofür steht der Bereich und was könn­te sich da noch ver­ber­gen. Zb ist es rech­tes oder lin­kes Knie, kann Vater oder Mut­ter The­ma bedeu­ten oder auch Fort­be­we­gung. Gelingt es Dir zb nicht Dich im Leben fort­zu­be­we­gen etc. Ich habe ja kei­ne nähe­ren Infor­ma­tio­nen von Dir und wür­de das auch nicht öffent­lich hier bear­bei­ten. Aber ich möch­te Dir den Gedan­ken mit­ge­ben, dass es noch wei­te­re Wege gibt. Dir alles Lie­be Heike

  2. Lie­be Hei­ke,
    habe gra­de dein Zecken­vi­deo ange­schaut, ist ja sehr beein­dru­ckend! Wir wer­den in unse­rem Gar­ten lei­der auch oft von Zecken heim­ge­sucht und benut­zen meist Kokos­öl zum ein­rei­ben – was jedoch nicht immer hilft… Wür­dest du viel­leicht noch dein Rezept mit den äthe­ri­schen Öl tei­len? Also welche(s) in wel­cher Men­ge und wie das Spray her­ge­stellt wird?
    Übri­gens, die Vie­cher sind wirk­lich seee­ehr hart­nä­ckig was die alles über­le­ben! Hab auch schon mal gedacht sie wäre tot… aber nach Stun­den ist sie dann wie­der zum Leben erwacht und mun­ter her­um­ge­krab­belt (hat­te sie extra in einem Glas zur Beob­ach­tung, wegen Biss) – also ich hof­fe dei­ne Zecke war nicht ein­fach nur betäubt.
    Lie­be Grü­ße, Elke

    1. Hal­lo lie­be Elke, dan­ke für Dei­ne Rück­mel­dung – ja – Du hast Recht sie sind sehr hart­nä­ckig – auch ein­frie­ren etc. kön­nen sie über­le­ben. Mei­ne war tat­säch­lich tot. Aber es ist nur ein ein­zel­ner Ver­such gewe­sen. Kokos­öl ist schon eine tol­le Sache und auch Schwarz­küm­mel­öl ein­neh­men. Mit dem Spray schau ich auf alle Fäl­le nach, was alles drin ist und erzäh­le es Euch. Bin nur gera­de nicht zu Hau­se. Aber es sind Öle wie Laven­del, Zitro­nella, Zitro­ne, Gera­nie, Tee­baum, Euka­lyp­tus, Patchouli, etc.…ich den­ke, es ist ein­fach wich­tig, dass es für sie unan­ge­nehm riecht – aber ich schau nach der genau­en Zusam­men­stel­lung. Vie­le Grü­ße Heike

  3. Hal­lo lie­be Hei­ke! Herz­li­chen Dank! Das ist ja so inter­es­sant und hilf­reich!
    Hast du auch Erfah­rung mit Bio Schwarz­küm­mel­öl gemacht? Habe gele­sen dass ich es ein­neh­men soll und dadurch Zecken nicht ando­cken.
    Son­ni­ge Grüs­se aus Wies­ba­den!
    Sabine

    1. Hal­lo lie­be Sabi­ne, ja habe ich tat­säch­lich. Ich habe eine zeit­lang mor­gens 1 TL Schwarz­küm­mel­öl zu mir genom­men. Dann auch mal Kap­seln, denn das Öl ist mir auf­ge­sto­ßen. Ich habe tat­säch­lich weni­ger Bis­se, auch von Schna­ken in der Zeit gehabt. Ich den­ke ein­fach, dass das Blut anders schmeckt oder man grund­sätz­lich anders riecht. Aber ist eine tol­le Sache – Lie­be Grü­ße Heike

  4. Hal­lo lie­be Hei­ke.
    Dan­ke dir für dein inter­es­san­tes Video.
    Ich sel­ber haber eigent­lich nie Zecken, aber mei­nen Hund bekommt von März bis Ende Okto­ber eine Mas­sa­ge von der Nase bis zur Schwanz­spit­ze aus einer Mischung aus 4 Tei­len Kokos­öl des rich­tig inten­siv duf­tet und einem Teil Schwarz­küm­mel­öl. Hilft echt gut.
    Lie­be Grü­ße
    Christina

    1. Lie­be Chris­ti­na, super – vie­len Dank für die­se tol­le Rück­mel­dung – wird vie­le Fell­na­sen­be­sit­zer auf alle Fäl­le freu­en, dass Du gute Erfol­ge mit der Mischung hast. Ich kann es für Zwei-Bei­ner bestä­ti­gen. Lie­be Grü­ße Heike

  5. Lie­be Hei­ke,
    Dei­nen Zecken Blog, und ganz beson­ders das Video fand ich total span­nend. Ich bin näm­lich bei den Zecken sehr begehrt und habe in mei­nem Leben sicher­lich schon eini­ge hun­dert Zecken­bis­se gehabt. obwohl ich schon sehr acht­sam bin fin­de ich doch immer wie­der wel­che, die gera­de ange­bis­sen haben, oder grad an mei­nem Kör­per hoch­krab­beln. Sie krab­beln auch mun­ter über mei­ne Klei­dung, oder über Haut­stel­len auf die ich äthe­ri­sches Laven­del­öl auf­ge­tra­gen hat­te. Doch ich hat­te sie ent­fernt und nicht geschaut wie sie sich ver­hält. das kann ich beim nächs­ten mal beob­ach­ten. Eines kann ich beob­ach­ten, durch die vie­len Zecken­bis­se hab ich jede Angst vor Zecken ver­lo­ren, und das Ent­fer­nen ist zur ent­spann­ten Rou­ti­ne gewor­den.
    Ich dan­ke Dir ganz herz­lich für Dei­nen infor­ma­ti­ven Bei­trag über Zecken und wün­sche Dir eine glück­li­che Zeit.
    Herz­li­che Grü­ße
    Gertraude

    1. Hal­lo lie­be Ger­trau­de, vie­len Dank für Dei­nen Bericht. Er ist für vie­le sicher­lich sehr wert­voll, um die “Gefahr” Zecke in ein noch ande­res Licht zu stel­len, dass bei Dir nach eini­gen Hun­dert Zecken­bis­sen das Zecken­ent­fer­nen zur ent­spann­ten Rou­ti­ne gewor­den ist. Natür­lich ist die Mög­lich­keit der Krank­heits­über­tra­gung vor­han­den, aber nicht bei jeder Zecke der Fall. Es gibt Men­schen, wel­che unzäh­li­ge von Zecken hat­ten und nie krank gewor­den sind und ande­re wel­che einen Zecken­biss hat­ten und hoch­gra­dig unter Bor­re­lio­se lei­den. Ja – ich habe auch ganz ent­täuscht “mei­ner” Zecke zuge­schaut, wie sie über das Öl gekrab­belt ist und dach­te auch schon, “oh mist – das bringt ja gar nichts”, aber als sie dann auf ein­mal sich nicht mehr reg­te, war die Wir­kung doch da. Es ist die Fra­ge, ob sie durch das Auf­sprü­hen nicht mehr bei­ßen. Aber viel­leicht gehen sie von vorn­her­ein über­haupt nicht an die­sen Wirt. Also ich den­ke, es bleibt span­nend dies zu beob­ach­ten und ich fin­de es super klas­se, wenn wir uns alle unse­re Erfah­run­gen tei­len. Wir wer­den gemein­sam sicher tol­le Sachen her­aus­fin­den, aus­pro­bie­ren und tei­len. Vie­len Dank Lie­be Grü­ße Heike

  6. Lie­be Hei­ke,
    dan­ke für dei­ne Infos.
    Mei­nem Hund gebe ich seit einem drei­vier­tel Jahr jeden Tag Schwarz­küm­mel­öl ins Essen, hilft lei­der nicht. Die­ses Jahr waren es beson­ders vie­le Zecken, aber ich bürs­te ihn nach jedem Spa­zier­gang durch und zie­he täg­lich noch eini­ge raus. Er hat ein gutes Immun­sys­tem, weil er Bio­fut­ter, lan­ge Spa­zier­gän­ge und Lie­be bekommt. So geht es ihm trotz­dem bes­tens. Habe ihn auch noch nie ent­wurmt und er hat noch nie Wür­mer gehabt, dass das so oft vor­beu­gend gemacht wird fin­de ich schreck­lich.
    Wenn bei uns Men­schen eine Zecke ange­bis­sen hat gibt es auch die Mög­lich­keit mit etwas Spu­cke kreis­för­mig solan­ge zu mas­sie­ren bis die Zecke von selbst los­lässt, weil sie prak­tisch tie­fen­ent­spannt ist. Manch­mal geht es sehr schnell manch­mal muss man ein biss­chen län­ger krei­sen, funk­tio­niert aber super und ver­hin­dert dass die Beiss­werk­zeu­ge ste­cken blei­ben beim zie­hen mit einer Zan­ge. Ich hat­te auch schon sehr vie­le Zecken in mei­nem Leben. Ein­mal auch Bor­re­lio­se, die ich mit der Kar­den­kur von Storl weg­ge­bracht hat­te. Inzwi­schen, ich glau­be es liegt an einer höhe­ren Schwin­gung, spü­re ich die Zecken ener­ge­tisch und ent­de­cke sie fast immer (Nachts haben sie noch Chan­cen) bevor sie zubeißt.
    Ich habe kei­ne Angst,
    alles Lie­be Anja

  7. Herz­li­chen Dank lie­be Hei­ke für dei­ne Ant­wort und dei­ne Impul­se.
    Ich wer­de das echt wei­ter­hin beob­ach­ten.
    Ganz lie­be Grü­ße Gertraude

  8. Lie­be Hei­ke und ande­re Leser*in,
    Wenn ich das so lese ist die Zecke nicht die Gefahr, doch die noch klei­ne­re unsicht­ba­re Bak­te­ri­en oder Viren, die die Zecke über­tra­gen. Und dazu Heut­zu­ta­ge die vie­le Welt­wei­te Kri­se die ich nicht sehe, aber etwas Angst ver­ur­sa­chen.
    Son­der­bar auch, wie du sagst und ich auch sehe, daß ‑Es gibt Men­schen, wel­che unzäh­li­ge von Zecken hat­ten und nie krank gewor­den sind und ande­re wel­che einen Zecken­biss hat­ten und hoch­gra­dig unter Bor­re­lio­se lei­den-. Dazu habe ich mal gehört, das es mit dei­ne psy­chi­sche Hal­tung zu hat: Leu­te mit eine offe­ne lie­be Hal­tung wer­den öfter durch Zecken gesto­chen, dann Leu­te mit ein star­kes “ICH” und die Nase in die Höhe. Dann wei­ter fol­gern: die Leu­te mit eine offe­ne Hal­tung wer­den öfter ange­fal­len und haben des­to ein star­ker Immun­sys­tem. Wenn Leu­te mit ein star­kes Ich ange­fal­len wer­den, dann ist das für sie schwie­rig zu ver­ar­bei­ten, weil das für sie unge­wohn ist. Aber Wis­sen­schaft­lich ist das nicht zu bewei­sen. Fällt etwas bei Dir ein, Hei­ke, in die­sem Fall ‑Offen­heit vs Abwehr- ? Wel­che Äuße­rung wagen wir Heut­zu­ta­ge laut zu sagen, ohne ‑oder mit- rote Fle­cken? Oder gehe ich hier zu weit weg von der klei­nen Tier­chen?
    Wis­sen­schaft­ler for­schen am Moment die­se The­se: Kühe töten die Bor­re­lia-Bak­te­rie auch die in der Zecke und der Zecke wird Bor­re­lia-frei nach einen Bisch eines Rin­des.
    Lie­be Grü­ße, Maya

    1. Lie­be Maya, vie­len Dank für Dei­ne span­nen­den Zei­len. Ich den­ke, es gilt immer gut zu beob­ach­ten und han­deln. In die Angst zu gehen, ist immer ein schlech­ter Rat­ge­ber. Für mich ist das Ver­trau­en noch sehr wich­tig. Ver­trau­en in die Natur und in mei­nen Kör­per. Wenn man betrof­fen ist, ist es schwer und ich nie­mand zu Nahe tre­ten, denn die Bor­re­lio­se löst har­te Schick­sa­le aus und auch da gilt es gut zu unter­stüt­zen und zu beglei­ten. Aber es gilt immer offen hin­zu­se­hen. Dir alles Lie­be Heike

      1. Dan­ke für dei­ne Ant­wort, ja es ist immer auf­pas­sen. Ich hof­fe es geht dir gut und bist nicht betrof­fen. Ich schrei­be noch­mal, weil 1 Kuh nie 3000 Zecken in 1 Jahr ent­gif­ten kann (3000 Eier legt 1 Zecke). Ich mag dein Video, du hast Mut. Lie­be Grü­ße und gute Nacht.

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