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Die Ringelblume – die kleine Sonne aus dem Garten

Wer kennt Sie nicht, diese wundervolle lang blühende Pflanze in den Vorgärten. Sie besticht mit herrlichem gelb und orange und verströmt einen sehr eigenen Duft. Was kann man aus ihr zaubern? Welche tollen Inhaltsstoffe enthält sie? Darüber möchte ich Euch hier berichten.

Die Ringelblume

Die Rin­gel­blu­me wird auch Calen­du­la genannt.

Sie ist ein ein­jäh­ri­ger Korb­blüt­ler und hat wun­der­vol­le, leuch­ten­de, gel­be und oran­ge Blü­ten und einen behaar­ten Stän­gel. Sie wird 30 bis 70 cm hoch (je nach Stand­ort) und blüht von Mai bis Okto­ber. Die Blät­ter sind läng­lich, behaart und haben eine run­de Spit­ze. Die Pflan­ze fühlt sich kleb­rig an.

Inhaltsstoffe:

Sie ent­hält Fla­vo­no­ide, Tri­ter­pensa­po­ni­ne, Caro­ti­no­ide und Polysaccharide.

Volksmund:

Die Rin­gel­blu­me galt in frü­he­ren Jah­ren als Regen­an­zei­ger. Wenn die Blü­te der Rin­gel­blu­me mor­gens um 7.00 Uhr noch geschlos­sen war, kommt am glei­chen Tag Regen.

Wild-Pflanzenkost:

In der Wild­pflan­zen­kost sind die Blät­ter und die Blü­ten ver­wend­bar. Bei den Blät­tern schme­cken nur die ganz jun­gen Blät­ter gut. Man kann sie klein­schnei­den und sie z.b. in den Salat geben. Die Blü­ten kann man als Gan­zes ver­wen­den oder klein­zu­p­fen und als Deko­ra­ti­on über Spei­sen geben oder auch zum Fär­ben ver­wen­den. Ideen wo die Rin­gel­blu­me in der Ernäh­rung sonst noch ver­wen­det wer­den kann:

  • im Knä­cke­brot
  • Wild­pflan­zen­salz
  • Salat- und Rohkostspeisen
  • kan­diert als Süßspeise
  • in einem Sor­bet oder als Gelees
  • im Blü­ten­zu­cker
  • als Tee
  • in der Wildpflanzenlimonade
  • als kurz­ge­bra­te­nes Gemüse
  • Zutat zu Bratlingen
  • Knos­pen ein­ge­legt als Kapern
  • in But­ter

Naturheilkunde:

Äußer­lich kann man die Rin­gel­blu­me wun­der­voll als Sal­be bei schrun­di­ger Haut, wun­den Baby­po­pos, ent­zün­de­te Brust­war­zen, schlecht hei­len­den Wun­den, Krampf­adern, Fuß­pilz und Ent­zün­dun­gen der Haut und der Schleim­häu­te anwen­den. Man kann Extrak­te zum Gur­geln und Spü­len bei Zahn­fleisch­ent­zün­dun­gen her­stel­len. Man kann auch Auf­la­gen aus Rin­gel­blu­men­tink­tur bei ver­ei­ter­ten Nägeln, Son­nen­brand, offe­nen Bei­nen (Deku­bi­tus) usw. anwen­den. Die Rin­gel­blu­me wirkt all­ge­mein ent­zün­dungs­hem­mend, immun­sti­mu­lie­rend und wundheilungsfördernd.

Pfar­rer Kneipp, Dr. Stä­ger, Dr. Bohn, Dr. Halen­ser und Maria Tre­ben set­zen die Rin­gel­blu­me auch bei bös­ar­ti­gen Geschwü­ren ein.

Inner­lich kann man die Rin­gel­blu­me bei Magen-Darm­ge­schwü­ren oder bei Frau­en­lei­den (Dys­men­hor­röe) ver­wen­den. Auch bei Lymph­kno­ten­schwel­lun­gen und ange­schwol­le­nen Man­deln kann ein Tee aus Rin­gel­blu­men­blü­ten hel­fen. Für den Tee wer­den Blü­ten, Blät­ter und Stän­gel heißt über­brüht und unge­süßt getrunken.

Man soll­te die Pflan­ze bei strah­len­dem Son­nen­schein sam­meln, da dann die Heil­kräf­te die größ­te Wir­kung haben sollen.

Für den Tee: 1 gehäuf­ten tl Kräu­ter auf 1/4 Liter Was­ser und unge­süßt trinken.

Woher bekomme ich nun die Ringelblumen:

Rin­gel­blu­men­sa­men bekommt man in jedem Fach­han­del zu kau­fen oder auch

Ihr könnt die Samen bis in den August hin­ein ein­fach aus­sä­hen. Die Rin­gel­blu­me sät sich dann in den Fol­ge­jah­ren selbst aus, sodass Ihr immer Nach­schub an der wun­der­schö­nen und nütz­li­chen Pflan­ze habt.

 

Wofür ver­wen­det Ihr die Rin­gel­blu­me und sei es nur als wun­der­schö­ne Tisch­de­ko­ra­ti­on. Lasst mir ein­fach einen Kom­men­tar dazu da und wenn Euch der Arti­kel gefällt teilt ihn mit Euren Freun­den und tragt Euch in mei­nen News­let­ter ein und Ihr ver­passt kei­ne neu­en Arti­kel mehr von mir.

Alles Lie­be für Euch

Eure Hei­ke

“Ich neh­me Sie als auf­ge­klär­te Pati­en­ten ernst und gehen davon aus, dass Ihnen bekannt ist, dass Heil­prak­ti­ker über­wie­gend Behand­lungs­me­tho­den aus der Kom­ple­men­tär- oder Alter­na­tiv­me­di­zin ver­wen­den, für deren Wirk­sam­keit es kei­ne gesi­cher­ten wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­se gibt. Den­noch sind wir aus recht­li­chen Grün­den gezwun­gen, Sie dar­auf hin­zu­wei­sen, dass kei­ne gesi­cher­ten wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­se über die the­ra­peu­ti­sche Wirk­sam­keit der ange­bo­te­nen Behand­lung bzw. Behand­lungs­me­tho­den vorliegen.”

 

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