Meine Schwägerin Kornelia Eckstein hat schon vor längerer Zeit begonnen Seifen zu sieden und mich mit diesen Schätzen zu beschenken. Von ihr habe ich die Grund-Techniken gelernt und bin nun im völligen Seifen sieden Fieber angekommen. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Seit dieser Zeit gibt es bei mir im Haus, keine gekauften Seifen und Shampoos mehr. Ich verwende die Seifen nicht nur zum Händewaschen, sondern auch zum Duschen und wasche mir damit auch meine Haare.

Sie schäumen natürlich nicht so stark wie die gewohnten Shampoos, aber doch ein wenig, je nachdem welche Öle man verwendet

Der Schaum gibt einem das Gefühl sich zu reinigen – wichtig ist er eigentlich nicht.

Viele verwenden nach dem Duschen noch eine sogenannte “saure Rinse” das ist etwas Apfelessig in warmem Wasser mit welchem Mann die Haare zum Schluss noch spült und nicht mehr auswäscht. Ich bin nun kein Chemiker und kann Euch das nicht erklären, warum es nötig sein sollte. Aber ich kann Euch sagen, dass ich es seit gut 1,5 Jahren nicht tue und meine Haare super sind. Meine Friseurin ist sogar sehr begeistert. Mein recht dünnes Haar hat sich sogar verbessert und ich hätte eine wundervolle Kopfhaut.

Ich nehme meine Seifen sogar zu meiner Friseurin mit und sie ist immer total glücklich, da sie hinterher ganz gepflegte Hände hat.

Dies hängt mit dem hohen Anteil an Olivenöl zusammen, welcher die Hände pflegt.

Meine Seifen bestehen auch nur aus natürlichen Zutaten. Außer das Ätznatron, das wird im Labor hergestellt. Im Verseifungsprozess wandelt er sich komplett um.

Wenn man handgesiedete Seifen kauft, kommen oft chemische Seifenöle zur Verwendung. Denn ätherische Öle sind sehr teuer und es muss um dass es nach etwas riecht, ca 4 ml (ist fast ein halbes Fläschchen) dem Seifenleim zugegeben werden.  Deshalb auch handgesiedete Seifen können künstliche Parfumöle enthalten. Ich finde das sehr schade. Aber man braucht von den natürlichen Ölen sehr viel. Eigentlich unbezahlbar zum Verkaufen. Ich habe es am Anfang komplett weggelassen und so riechen meine Seife einfach nach Seife. Das fand ich auch völlig in Ordnung. Mittlerweile spiele ich mit selbst hergestellten Hydrolaten und gebe auch reine ätherische Öle zu. Meine neueste Seife enthält sogar schon Apfelessig. Ihr seht – einmal von Fieber gepackt wird man sehr Experimentierfreudig.

Ich will Dich aber nicht verwirren. Es geht darum die Grundlagen zu sehen und zu prüfen, ob das Seife sieden vielleicht etwas für Dich ist.

Seife sieden ist einfach

Jedoch sollte man ungestört sein – keine Kinder, keine Haustüre, kein Telefon und kein Handy – auch kein Fernseher.

Der Umgang mit dem Ätznatron ist gefährlich und sollte sorgfältig erfolgen. Das Ätznatron kann beim anmischen “aus dem Topf spritzen” und ist eben ätzend. Ist mir selbst schon passiert. Ich weiß also von was ich rede.

Aber, wenn man achtsam arbeitet ist das alles kein Problem.

Hier in diesem Video zeige ich Euch mit meiner Schwägerin Kornelia Eckstein, wie wir gemeinsam zwei Seifen sieden.

Ihr lernt den Prozess kennen.

Viel Freude dabei:

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