Online Wildpflanzenschule

Wiesen-Witwenblume

Wildpflanzenportrait

Wiesen-Witwenblume

Knautia arvensis / Geißblattgewächse (Caprifoliaceae)

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Vorkommen

Man findet die zartlila blühende Pflanze, die zu den Kardengewächsen gezählt wird, an Wegrändern, auf eher trockenen Wiesen und gerne auch auf lehmigen (basischen) Böden.

Wuchs und Aussehen

Die einzelnen Blütenköpfe der 30 bis zu 80 cm hohen Pflanze können bis zu 50 Blütenblätter aufweisen. Die Laubblätter sind gegenständig angeordnet und meist fiederspaltig.

Inhaltsstoffe

Ätherische Öle, Bitter- und Gerbstoffe., Flavonoide.

Volksheilkunde

Die Wiesen- oder auch Ackerwitwenblume wird bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum sowie bei Husten angewendet. Äußerlich hilft sie bei Hautproblemen und zur Wundgeilung. Früher galt die Pflanze als Mittel gegen Krätze.

Wilde Küche

Die Blüten werden gerne als Farbtupfer über verschiedene Speisen gegeben. Die Blätter mit ihrem herben Geschmack passen entweder zu Salaten oder sind auch als Beigabe zu anderem „wildem“ Gemüse geeignet.