Online Wildpflanzenschule

Felsenbirne

Wildpflanzenportrait

Felsenbirne

Amelanchier ovalis - Rosengewächse (Rosaceae)

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Vorkommen

Die Felsenbirne – Amelanchier ovalis wird auch gern “gewöhnliche Felsenbirne” genannt und gehört zu den Rosengewächsen. Sie ist bei uns in Europa heimisch. Gern wird sie aufgrund ihrer geringen Ansprüche auch als Zierpflanze gepflanzt. Sie ist Hitze- Frost- und Trockenheitsresistent. Genau die richtige Pflanze welche wir heutzutage in unseren Gärten benötigen und kann ich neben Aronia sehr für die Gartengestaltung empfehlen.

Wuchs und Aussehen

Alle Arten wachsen Strauchartig und können bis zu 4 m groß werden. Sie ist leicht und luftig verzweigt und blüht Anfang Mai. Im Juli sind die dunkelblau-schwarzen Früchte der Felsenbirne dann reif und bereichern unseren wilden Speiseplan mit ihren absolut aromatischen Früchten.

Inhaltsstoffe

“Die Früchte erinnern an Heidelbeeren” höre ich gern von meinen Kursteilnehmern. Ja – das stimmt von der Größe her auf alle Fälle. Der Geschmack jedoch finde ich ist mit nichts zu vergleichen. Sie hat einen hohen Zuckeranteil und auch einen Blausäureglycosidanteil und schmeckt herrlich aromatisch süss/mandelartig. Die Vögel lieben diese Früchte auch sehr und so teile ich die Früchte gerne mit ihnen. Sie oben ich unten. Im Juli geht es dann schnell mit den Früchten. Sie werden reif und trockenen dann schnell am Strauch und/oder fallen gern ab. Das ist dann etwas was Gartenbesitzer, welche sie nicht verarbeiten nicht so mögen. Denn da kommen wir schon zu den wundervollen Inhaltsstoffen. Sie enthält wie oben schon gesagt reichlich Fruchtzucker, Mineralstoffe, Vitamine und Anthocyane. Das sind die Stoffe welche die Früchte so herrlich dunkel färben. Wenn sie herunterfallen auch den Boden. Aber genau dieser Stoff ist so wertvoll für uns. In der Naturheilkunde wird sie nicht verwendet. Aber von Anthocyanen gibt es mittlerweile Belege, dass sie antioxidative Wirkung haben und das Immunsystem stärken. Sie geht sehr leicht zu ernten. Wenn die Früchte reif sind fallen sie sehr leicht vom Stängel. Hinterher hat man jedoch ganz blaurote Finger. Hm, liegt es vielleicht auch daran, weil ich nebenher so viel naschen muss…….

Volksheilkunde

In der Volksheilkunde haben sie keine Verwendung. Jedoch enthalten sie das Blausäurgykosid, welches eine Wirkung auf den Körper hat und die Früchte enthalten Anthocyane, welche eine antioxidative und immunsystemstärkende Wirkung haben.

Wilde Küche

Sie schmecken roh sehr gut. Gerne zaubere ich mir auch einen Aufstrich oder ich habe ein unglaubliches Rezept für 

Felsenbirne Kartoffel Klöse

Felsenbirne Frucht Aufstrich