Online Wildpflanzenschule

Gänseblümchen

Wildpflanzenportrait

Gänseblümchen

Bellis perennis / Korbblütler (Asteraceae)

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Vorkommen

An Wegrändern, auf Wiesen und in Parks.

Wuchs und Aussehen

Die relativ kleine Pflanze gehört zu den ersten Blühern im Frühjahr. Vorwitzig recken sich die Blütenköpfe über die noch erst im frühen Wachstum befindlichen Gräser und anderen Pflanzen und gegen bunte Farbtupfer auf den Wiesen und Weiden. Eigentlich sind die Blüten ein Kunstwerk. Es lohnt sich, sie einmal in Ruhe und aus der Nähe zu betrachten. Von der Farbe der Blütenblätter angefangen, die innen weiß ist und nach außen zu den Rändern hin ins zart rosafarbene geht. Und die goldene Mitte mit ihrer dreidimensional geometrischen Form – schöner könnte wahrlich kein Fliesenleger arbeiten. Wirklich ein „natürliches Kunstwerk“ – wie so vieles in der Natur.

Inhaltsstoffe

Bitterstoffe, Flavonoide, Triterpensponine, ätherisches Öl

Volksheilkunde

Gänseblümchen wirken schleimlösend, schmerzlindernd, entzündungshemmend, stoffwechselanregend, auswurffördernd und leicht abführend.

Wilde Küche

Sie passen frisch gepflückt als Deko zu einem Salat oder zu einer Suppe. Auch auf einem wilden Brotaufstrich machen sie sich gut. Wer die Blüten konservieren möchte, nimmt etwas leicht geschlagenes Eiweiß und bepinselt damit die Blütköpfchen. Etwas Puderzucker darüber stäuben und trocknen lassen. So lassen sich die Blüten – übrigens auch andere – in einer geschlossenen Dose gut aufbewahren.